Arcade Archives 2 Tekken (Review)

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Ein weiteres Spiel im Bunde der Arcade Archives 2 Spiele. Mit Tekken durfte ich nun mal ein Kampfspiel innerhalb der Reihe testen und war gespannt auf den Unterschied zu den Arcade Archives 2 Umsetzungen von Rave Racer und Ace Driver.

Ich spare mir hier mal die Erläuterung zu Tekken 1 an sich, da man dies sehr ausführlich in meinem ursprünglichen Review zu Tekken nachlesen kann. Die Frage ist eher: Was bringt die Arcade Archives 2 Version auf den Tisch, was die PS1-Version nicht bietet?

Jack gegen Michelle im Hi Score Mode von Arcade Archives 2 Tekken

Angefangen mit dem Negativen

Die Arcade Version von Tekken bietet nur die acht Starter-Charaktere und die restlichen neun Charaktere lassen sich nicht freischalten, tauchen aber dennoch als Rivalen auf. Dies ist nicht ganz so wild, da die Rivalen damals den Startern noch recht ähnlich waren, aber dennoch schade.

Informationen und Move-Liste von King
Die Charakter-Infos sind auch nett

Auf der positiven Seite wird die Basis von Arcade Archives 2 geboten

Während die ursprüngliche Arcade Version wirklich einfach nur Arcade bot (ein zweiter Spieler konnte sich dazu schalten) und die PS1 Version lediglich einen gesonderten VS-Modus dazu packte, bietet diese Version durchaus mehr.

Genau wie in den beiden Rennspielen, die ich getestet habe, bietet Arcade Archives 2 Tekken einen gesonderten Highscore Modus, den Caravan Modus und Time Attack. Dazu natürlich die ganzen üblichen Einstellungen wie Bildschirmfilter, Tastenbelegung, Sound-Effekte und man kann sogar das Blut zwischen rot und grün wechseln.

Als sehr nette Dreingabe wird ein Practice-Mode angeboten. Hier sind schlichtweg Timer gestoppt und Leben regeneriert sich, aber das reicht ja vollkommen aus. Ebenso bietet diese Version eine Ingame-Spielanleitung, wie jedes Arcade Archives 2 Spiel, was wegen der einzelnen Move-Listen von Charakteren besonders nett ist.

King gegen Yoshimitsu im Caravan Mode
Im Caravan-Modus werden die erreichten Siegpunkte innerhalb 5 Minuten gezählt

Fazit – Tekken 1 bleibt schlecht gealtert, aber dies hat nette Zusätze

Hier muss ich mal klar sagen, verglichen zu den bereits getesteten Racern der Reihe, ist der Spielumfang mal kein wirkliches Problem (wobei man Tekken 2 im PS-Store für 9,99€ bekommt). Zwar hat es weniger Charaktere als die PS1-Version, aber dafür sind die Bonus-Modi ein toller Ausgleich.

Leider bleibt Tekken 1 ein ziemlich schlecht gealtertes Kampfspiel und kann selbst mit den Arcade Archives 2 Zusätzen nicht genug überzeugen, um für mich aus gelb heraus zu stoßen. Dennoch würde ich es so wohl eher empfehlen, als die PS1 Version, außer man will partout nicht auf die Bonus-Charaktere verzichten.

Mag ich
– Arcade Archives 2 Modi sind eine gute Dreingabe
– Move-Listen und sonstige Einstellungen ebenso

Mag ich nicht
– Tekken 1 bleibt schlecht gealtert
– Nur die acht Starter-Charaktere spielbar

Vielen Dank an HAMSTER Corporation für die Bereitstellung des Testmusters. Gespielt auf PlayStation 5.