Bashful Adoration (Gamescom-Preview)

In Bashful Adoration von einem jungen Neuseeländischen Indie-Team scheint ein Junge vor einer schwierigen Entscheidung zu stehen, denn die drei Heldinnen des Spiels, junge Hexen, haben sich sämtlich in den gleichen Jungen verliebt. Trotz dieser Rivalität in Liebesangelegenheiten müssen Celeste und ihre Hexenfreundinnen zusammenhalten, denn nur gemeinsam können sie die Gefahren der Welt von Bashful Adoration meistern.

Die Demo von Bashful Adotation bietet eine Welt, bestehend aus drei Levels und einem Endgegnerkampf. In jedem der Level spielt man eine andere Hexe und jede Hexe kommt mit ihrem eigenen Leveldesigntyp daher. So gibt es eine Hexe, die sich auf Erkundung spezialisiert hat und weitläufigere Level bietet, während eine weitere Hexe eher schwierigere Sprungpassagen und die letzte Hexe etwas rätselorientierte Level bieten soll.

Grundsätzlich spielen die Hexen sich weitgehend identisch: sie können springen, einen Doppelsprung ausführen, Gegner verprügeln oder aber sich mit einem kleinen Stoß in der Luft nach vorn befördern. Die ersten beiden Hexen haben zudem noch einen speziellen aufgeladenen Dash. Wenn man LT gedrückt hält, lädt die Hexe etwas Energie auf und man kann mit dem rechten Stick zielen. Nach kurzer Zeit wird die Hexe dann mit viel Schwung in die entsprechende Richtung geschossen. Einerseits ist das hilfreich, um weit entfernte Plattformen mit Geheimnissen zu erreichen, andererseits gibt man schon viel Kontrolle auf, wenn man diesen Move verwendet und kann leicht über das Ziel hinausschießen.

Das Leveldesign erinnert an breit angelegte lineare 3D Jump & Runs wie sie auf PlayStation 2, GameCube und Xbox verbreitet war und die Entwickler geben insbesondere A Hat in Time als Inspiration an. Zwar sind die wiederkehrenden Kämpfe gegen kleine Gegner nicht sonderlich spannend, aber die Kämpfe sind zum Glück kurz genug, dass sie nicht allzu stark ins Gewicht fallen. Der eine Endgegner, der im Spiel gezeigt wurde, war hingegen solide, wenn auch recht stark auf bekannte Muster zurückgegriffen wurde.

Bashful Adoration hat mir auf der Gamescom gut gefallen und bot ein gut durchdachtes, lineares Leveldesign mit drei versteckten Sammelgegenständen, die in der Regel hinter einer optionalen Plattform-Herausforderung verborgen waren. Mit etwas technischem Feinschliff dürfte uns ein sympathisches einsteigerfreundliches 3D Jump & Run ins Haus stehen.