Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 1 + 2 Dual Collection (Review)

Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 1 + 2 Dual Collection ist dem Namen entsprechend eine Sammlung der beiden bisherigen Teile. Allerdings mit kleineren Veränderungen und Zusätzen, sowie einschließlich ursprünglicher Download-Inhalte. In dieser Form habe ich mir die Pixel-Action von Inti Creates in der Nintendo Switch 2 Edition angesehen.

Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX

Die Spielereihe spielt in der Welt von Azure Striker Gunvolt, das man aber nicht zwingend zum Verständnis gespielt haben muss. Viele Menschen haben in dieser Welt besondere Kräfte und werden als Adept bezeichnet. Die Sumeragi-Gruppe jagt sogar Menschen ohne besondere Kräfte, die „Minos“, mittlerweile die Minderheit.

Der Protagonist Copen kämpft mit seiner Roboterbegleitung Lola für die Minos. Dabei trifft er auf Kohaku und ihre kleine Gruppe von Minos-Kindern. Diese kennen Copen als „Luminous Avenger iX“, der seine Feinde mit einem X markiert. Da ihr Versteck sicher scheint, nutzt er es als temporäre Basis. Neben dem Kampf gegen Sumeragi-Truppen sucht Copen auch nach Infos über „Butterfly Effect“.

Copen gewinnt Energie aus dem Aufprall.

Die Geschichte wird in kurzen Dialogen mit Textfenstern, Illustrationen und japanischer Sprachausgabe erzählt, die spielerische Action steht im Vordergrund. Deutsche Texte stehen zur Verfügung.

Von Mission zu Mission

Das Spiel ist in einzelne Missionen mit wenigen Minuten Dauer eingeteilt, in denen wir Copen aus der Seitenansicht steuern. Verschiedene Roboter stehen uns dabei im Weg, können oft aber auch ignoriert werden. Ein Punktesystem bietet aber Anreiz, möglichst viele zu bekämpfen. Die Missionen wählen wir im Basismenü aus. Da ist Kohaku zu sehen, hat kurze Kommentare, und man kann interessanterweise zwischen Outfits wechseln. Daneben kann man kleinere Gespräche mit den dortigen Personen führen, die durchaus amüsant sein können.

Das Moveset ist nicht allzu kompliziert. Gehen, Springen, Dash auf dem Boden und in der Luft sind das Bewegungsrepertoire. In der Luft benötigt der Dash eine Einheit Bullit-Energie. Lassen wir Copen aber in Wand, Decke oder Gegner Dashen, erhält er wieder eine Einheit. Zusammen mit langsamen Herabgleiten per Raketenschuhen oder ähnlichem können wir somit teils lange vom Boden wegbleiben. Und eine Combo für mehr Punkte aufbauen. Lola kommentiert das dann auch gerne knapp, hat mich aber nie gestört.

Ein Zwischenboss.

Die einzelnen Missionen sind sehr linear aufgebaut. Aber meist gibt es vier Embleme zu sammeln, für die man auch mal aufmerksamer suchen muss. Leider sind diese vereinzelt etwas fieser versteckt, so dass man womöglich auf das Wissen im Internet zurückgreift.

Auch wenn die Missionen nicht allzu lange sind, gibt es teils mehrere Checkpoints. Da diese aber den Punktemultiplikator zurücksetzen, aktiviert man vielleicht nicht jeden. Allerdings heilen sie auch und füllen Energie für einen Spezialangriff auf.

Kudos und Punkte

Das Punktesystem in Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 1 + 2 Dual Collection ist etwas ungewöhnlich für mich. Je nachdem, wie man Gegner besiegt, erhält man unterschiedlich viele Kudos. Dabei kann man auch einen Multiplikator aufbauen, zum Beispiel wenn man mehrere Gegner besiegt, ohne den Boden zu berühren. Mit 1.000 Kudos aktiviert sich der Overdrive. Lola nimmt eine menschliche Form an und singt. Dabei lassen sich mehrere Lieder freischalten. Der Overdrive-Modus bringt natürlich Vorteile mit sich, wer gut spielt wird belohnt.

Kudos sind aber noch nicht direkt Punkte, man muss sie umwandeln. Zum einen reicht natürlich der Levelabschluss. Aber auch Checkpoints und der Einsatz des Spezialangriffs wandeln Kudos in Punkte um und setzen den Multiplikator zurück. Dadurch hat man natürlich auch weniger als 1.000 Kudos und der Overdrive wird beendet.

Dieses Outfit ist von Lola inspiriert.

Es gibt aber zudem drei Einstellmöglichkeiten, die einen Punktebonus bringen können. Wer auf den Bonus verzichtet, dessen Kudos werden durch Treffer nicht zurückgesetzt. Das habe ich genutzt. Daneben hat man für einen moderaten Bonus ein Limit von drei Treffern, in der Einstellung für einen hohen Bonus ist ein Treffer schon zu viel.

Wer viele Punkte möchte, sollte also längere Zeit dem Boden fernbleiben, während er Gegner besiegt. EX-Waffenkills bringen zusätzliche Punkte. Bosse mit dem Spezialangriff zu besiegen lohnt sich auch. Und zu guter letzt sollte man nicht zu langsam sein, je nach Abschlusszeit werden die Punkte multipliziert. Halbe, einfache und eineinhalbfache Punktzahlen werden dadurch erreicht.

Und Action

Copens Standardangriff ist ein horizontaler Schuss. Haben wir aber per Dash Gegner kurzzeitig markiert, werden diese auch an anderen Stellen getroffen. Solange man also mit dem Dash trifft, muss man danach nicht zielen können und kann sich mehr auf das Ausweichen konzentrieren.

Zusätzlich gibt es EX-Waffen, die wir abseits der ersten von Bossen erhalten. Diese sind abwechslungsreich und verhalten sich ebenfalls unterschiedlich abhängig davon, ob Gegner markiert wurden. Jede EX-Waffe hat ihre eigene Energieleiste, die sich mit etwas Verzögerung füllt. Allerdings nur für die gerade ausgewählte, die Waffen in Reserve werden nicht gefüllt. Mit voller SP-Leiste dagegen kann Copen mit Lola schließlich gemeinsam einen Angriff mit spezieller Animation einsetzen. Diese füllt sich mit der Zeit und an Checkpoints.

Naja, größtenteils.

Die meisten Angriffe lassen sich automatisch auf Kosten von zwei Einheiten Bullit-Energie negieren. Diese füllt man am Boden durch Nachladen schnell wieder auf. Je nach Situation kann man also durchaus quasi unverwundbar sein. Gegen manche Angriffe hilft es aber nicht, und teilweise ist der Boden durch gegnerische Angriffe auch nicht gerade sicher. Wenn die aktuelle EX-Waffe gerade volle Energie hat, erhält man scheinbar ein besonderes Schutzschild gegen manche Angriffe, das keine Bullit-Energie kostet. Da ich aber oft EX-Waffen benutze, habe ich das kaum erlebt.

Wenn man schließlich doch besiegt wird besteht die Chance, dass es noch nicht zu Ende ist. Lola kann Copen per Anthem wiederbeleben und verstärken. Dabei singt sie auch ein Lied und transformiert sich. Allerdings kann man sich nicht auf die Wiederbelebung verlassen, und sie setzt die Punkte für die Mission auf 0. Deshalb kann man das im Menü auch ausschalten. Die Wahrscheinlichkeit soll durch häufige Gespräche in der Basis steigen.

Normale Gegner sind in der Regel leicht zu bekämpfen. Manche haben ein Schild, das man aber meist schnell umgehen kann. Dadurch kann ein gutes Tempo entstehen. Zwischenbosse sind natürlich etwas hartnäckiger, aber simpler als Levelbosse. Diese haben kurze eigene Texte und teils unterschiedliche Motivationen, sich in den Weg zu stellen. Ihre Movesets sind etwas komplexer, aber nicht zu vielfältig zum Lernen. Vereinzelt sind manche Angriffe, vor allem eigene Spezialangriffe mit kurzer Einblendung und Namen, aber durchaus kniffliger zum Ausweichen. Manchmal kann man diese allerdings mit dem eigenen Spezialangriff unterbrechen.

Durch das versehentliche Markieren wusste ich, dass man die Box zerstören kann.

Je nach Boss sind bestimmte EX-Waffen besonders wirksam und unterbrechen teilweise sogar Aktionen. Das kann manche deutlich einfacher machen. Der Endgegner war für mich dann aber ein starker Schwierigkeitsanstieg und auch eine als besonders wirksam bezeichnete EX-Waffe hat ihn keinesfalls trivialisiert. Ich habe sogar nach einigen Versuchen aufgegeben um meine Chancen zu verbessern.

Level und Fertigkeiten

Gegner zu besiegen, bringt Erfahrungspunkte, die Copens Level erhöhen. Je höher sein Level ist, umso mehr Lebenspunkte hat er. Interessanterweise scheint die beste Erfahrungspunktequelle direkt vor dem Endgegner zu sein. Ein Levelup heilt Copen zudem, was in seltenen Fällen helfen kann.

Daneben sammelt man durch besiegte Gegner und Boxen in Levels Geld. Dieses kann man für allerlei nützliche Fertigkeiten ausgeben, die man dann einzeln ein- und ausschalten kann. Somit kann man zum Beispiel die Überlebenschancen im Overdrive weiter verbessern. Oder Checkpoints deaktivieren, um den Kudos-Multiplikator nicht versehentlich zurückzusetzen. Eine Erhöhung der maximalen Bullit-Energie kann das Spielerlebnis in der Luft und das Überleben ebenfalls etwas vereinfachen. Vollständige Heilung bei Einsatz des Spezialangriffs kann auch sehr nützlich sein.

Besser nicht (nochmal) runterfallen.

Natürlich haben findige Leute Möglickeiten für möglichst effizientes Sammeln von Geld gefunden. Mit diversen Upgrades konnte ich den Endgegner dann leichter besiegen.

Für den einstigen DLC-Boss, der hier inbegriffen ist, hat es bei mir aber nicht gereicht. Der ist recht anspruchsvoll.

Score Attack

Wenn man eine Mission auswählt, kann man alternativ Score Attack auswählen, obwohl man auch im Normalfall Punkte erhält. Allerdings werden in Score Attack alle helfenden Fertigkeiten blockiert, einschließlich der Chance auf Wiederbelebung. Auch kann man keine Treffer per Bullit-Energie negieren. Die EX-Waffen hat man aber auch hier zur Verfügung und die spezielle Barriere bei voller Energie.

Copen startet zudem auf Level 1. Zwar erhält man Erfahrungspunkte, aber viel bringt das in einem einzelnen Level nicht. Allerdings kann man per Menü das Level neustarten und behält die Erfahrung dabei. Das funktioniert sogar, wenn man beim Ableben schnell genug das Menü aufruft. Ansonsten ist ein Tod das Ende des Versuchs. Checkpoints dienen hier nur zum Heilen und setzen auch die Kudos zurück.

Die EX-Waffe hat ein verstecktes Ziel entdeckt.

Wer möchte, kann durch Score Attack jedes Level unter erschwerten Bedingungen spielen.

Fazit

Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX ist ein solider 2D-Actiontitel mit charmantem Pixellook und toller Musik. Ich mag besonders Lolas Lieder, auch wenn man sie nur per Overdrive oder Anthem hören kann. Die einzelnen Level dauern nur wenige Minuten und bieten mit den Emblemen etwas Anreiz zum Erkunden. Vereinzelt sind Verstecke aber etwas fies. Das Kampfsystem ist in den Grundlagen simpel, für hohe Punktzahlen sollte man etwas mehr beachten. Einzelne Bossangriffe sind mir etwas zu wild und schwierig zum Ausweichen.

Ich hätte mir gewünscht, dass die Spielsysteme etwas besser erklärt werden, zumal ich auch keine Anleitung gefunden habe. Außerdem ist auch das Freischalten mancher Sachen nicht erklärt, so auch der Sinn der Embleme. Wer möchte, kann durch verschiedene Ziele dann auch ein viergeteiltes X-Symbol im Titelmenü vervollständigen. Ich habe nur zwei Teile davon erspielt, für mehr müsste ich deutlich besser werden.

Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 2

Der Nachfolger ist natürlich in Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 1 + 2 Dual Collection enthalten. Der errungene Friede währt nicht lange. Ein unbekanntes Gewehr ist bei Copen aufgetaucht, seine Untersuchungen bringen wenig Erkenntnis. Dann verschluckt ein Wurmloch Copen, Lola und Kohaku.

In einer anderen Welt treffen sie den Roboter Null. Schließlich nehmen sie den gigantischen Turm Grave Pillar in Angriff, wo hilfreiches Wissen vermutet wird. Die Wächter dort sind aber nicht kooperativ, und somit muss Copen erneut kämpfen. Auch hier hält sich die Geschichte eher zurück.

In der Grave Pillar werden auch wichtige Spieleinfos bewahrt.
Bekanntes und Neues

Auch im zweiten Teil spielt man einzelne eher kompakte Missionen. Auch diesmal gibt es versteckte Embleme, die in Einzelfällen etwas kniffeliger versteckt sind. Die Grave Pillar enthält verschiedenste Einrichtungen und Biome, sodass die Settings diesmal abwechslungsreicher sind und auch etwas mehr Natur enthalten. Das Punktesystem und ein Rang abhängig der Punktzahl ist wieder vorhanden, diesmal heißt der höchste Rang X. Missionen werden erneut im Basismenü ausgewählt, teilweise hat man eine freiere Wahl in der Reihenfolge. Hier kann man für das Basismenü erst nur zwischen Kohaku und Null wechseln, aber später Outfits für Kohaku freischalten. Die Gesprächsoption gibt es ebenfalls und kann amüsieren.

Das Bewegungsrepertoire ist größtenteils gleich, diesmal kann Copen aber nur einen einzigen Dash in der Luft vollführen, solange er nicht durch einen Aufprall eine neue Ladung erhält. Das hat eine Umgewöhnung erfordert, insgesamt bleibt es aber spaßig. Erst im Overdrive kann er auch so mehrfach in der Luft Dashen.

Mit etwas Balance entgeht man den Stacheln.

Neu ist, dass der Standardangriff ohne markierte Gegner ein Nahkampfangriff ist, der eine Dreierkombo ermöglicht. Laut optionalem Gespräch in der Basis ist diese neue Waffe der Grund, warum er nur noch einmal in der Luft Dashen kann. Ob das ein guter Tausch ist, ist sehr subjektiv. Außerdem markieren Dashs am Boden Gegner nicht, aber stoßen manche Gegner und Boxen weg.

Die EX-Waffen sind bis auf die einzige zu Beginn neue, die wieder von Bossen erhalten werden. Wieder sind Gegner in der Regel schwach gegen eine bestimmte. Durch die freiere Wahl der Missionsreihenfolge zwischendrin kann es sein, dass man die passende Waffe nicht hat.

Die Möglichkeit, Angriffe per Energieeinsatz zu negieren, hat Copen in der vorigen Welt gelassen. Dafür hat Lola hier eine Heilfertigkeit gelernt. Man kann sich quasi jederzeit vollständig heilen, was lediglich die aktuellen Kudos in Punkte umwandelt und den Multiplikator zurücksetzt. Wenn man keine Highscores jagt, ist das eine sehr mächtige Fertigkeit.

Nicht viel sichere Oberflächen im Moment.

Aufleveln von Copen für mehr Lebenspunkte und das Erwerben nützlicher Fertigkeiten mit Geld ist wieder dabei. Eine Fertigkeit gibt Geld bei Missionsabschluss abhängig von der Wertung. Wenn man also bestimmte Missionen schnell und mit gutem Rang schafft, kann man so gut Geld sammeln. Zum bloßen Durchspielen ist das für schlechtere Spieler gerade auch durch die mächtige Heilfunktion weniger wichtig.

Versteckter Hard Mode

Wenn man alle Embleme sammelt, solle man belohnt werden. Mehr sagt das Spiel aber nicht. Ich bin im Internet zufälligerweise darauf gestoßen, dass sie für einen Hard Mode nötig sind. Allerdings muss man dann noch eine versteckte Tür finden…

Dem Namen entsprechend ist der Modus schwer. Man startet auf Level 1 und bleibt dabei. Fertigkeiten sind deaktiviert, somit auch die Wiederbelebung. Bosse sind stärker und haben neue Moves. Optional kann man beim Start den Assist Mode einsetzen. Dann hat man mehr Lebenspunkte und kann Lolas Heilfertigkeit nutzen, die sonst auch blockiert ist. Ohne könnte ich den Modus vermutlich nicht schaffen.

Etwas anders als im Erstling.
Einstige DLCs

Mehrere Bosskämpfe stehen uns zur Verfügung. Diese Bosse stammen aus anderen Spielen und haben teils kurze Texte dazu. Darunter ist zum Beispiel Kohaku Otori aus COGEN: Sword of Rewind, die eine spezielle Eigenschaft hat. Man kann sie offenbar nur unter einer speziellen Bedingung besiegen, wofür ich 3-4 Versuche brauchte. Das war ein nettes Erlebnis.

Die Download-Bosse hier sind auch bei weitem nicht so schwer, wie der einzige im Vorgänger. Somit konnte ich alle Besiegen. Jeder kommt mit einer kleinen Belohnung daher, die größtenteils beim Kämpfen nützlich sein können. Wer auch ohne Overdrive freier Airdashes ausführen möchte, kann das zum Beispiel freispielen.

Fazit

Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 2 hat mir auch gefallen. Die Einschränkung des Dashens in der Luft war eine Umgewöhnung, aber ich ärgere mich nicht, dass ich die Fertigkeit dazu per Zusatzboss erst nach der Story freigeschaltet habe. Wie der Vorgänger erklärt das Spiel die Systeme nicht besonders ausführlich, aber im Hauptmenü ist eine Anleitung verfügbar. Die Action macht weiterhin Spaß.

Auch der zweite Teil hat gute Musik und Lieder, die Lieder des ersten Teils lassen sich zusätzlich freischalten. Diesmal hat man auch nicht nur japanische, sondern auch englische Sprachausgabe zur Verfügung. Wer möchte, kann Copen also als Copen statt als Acura ansprechen lassen.

Endless Battle

Neu in der Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 1 + 2 Dual Collection ist für beide Spiele auch der Modus Endless Battle, den man im allgemeinen Titelmenü neben den Hauptmenüs der Spiele anwählt.

Hatte ja doch ein Ende, mit dem Scheitern.

In Endless Battle hat man die Wahl zwischen Freestyle und Survival. In Freestyle hat man alle EX-Waffen und Fertigkeiten, ist aber auf Level 1 beschränkt. Die Bosse treten wohl in ihren schwereren Versionen auf. Unter den Bedingungen hätte ich ohne Lolas Wiederbelebung und die zusammenhängende Verstärkung Probleme. Nach dem ersten Boss hat man jeweils die Wahl zwischen zwei Bossen. Mein Testversuch zum ersten Teil endete, als ich unbedacht den Endgegner gewählt hatte. In Survival hat man keine Fertigkeiten und muss weitere EX-Waffen erst durch die entsprechenden Bosse freischalten.

Etwas irritiert war ich kurz, als im Endless Battle des zweiten Teils englische Stimmen ertönten. Schließlich habe ich das Spiel selbst mit der japanischen Sprachausgabe gespielt.

Gesamtfazit

Die Gunvolt Chronicles: Luminous Avenger iX 1 + 2 Dual Collection enthält zwei charmante Actiontitel, die recht einfache Grundsysteme aber für geneigte Spieler auch Potenzial nach oben bieten. Der Stil von Pixelgrafik und Illustrationen ist schön anzusehen, die musikalische Untermalung gefällt mir. Das einfache Durchspielen ist vor allem im zweiten Teil sehr zugänglich, für mehr Herausforderung ist ebenfalls gesorgt. Dass die einstigen Downloadinhalte enthalten sind, ist erfreulich. Die Nintendo Switch 2 Edition bietet die Wahl zwischen 4k-Auflösung und einer Framerate von 120 FPS.

Sicher Retro.

Die Spiele könnten teilweise etwas auskunftsfreudiger bezüglich Spielsystemen und Freischaltbarem sein, und die Schwierigkeitsunterschiede verschiedener Modi sind meiner Meinung nach sehr hoch. Aber als Gesamtpaket reicht es für eine Empfehlung, wenn man dem Genre nicht abgeneigt ist. Ich bin gespannt auf den mittlerweile angekündigten dritten Teil.

Vielen Dank an Inti Creates für die Bereitstellung des Testmusters. Getestet auf Nintendo Switch 2.