1993 ging The Legend of Zelda in die vierte Runde. Der erste Reihenvertreter erschien für den Game Boy, damals noch in schwarz-weiß. Einige Jahre später, in 1998, kurz nach dem Release von Ocarina of Time, folgte eine kolorierte Variante für den Game Boy Color. In 2019 schließlich erschien eine Neuauflage auf Nintendo Switch. Also habe ich nun The Legend of Zelda: Link’s Awakening DX und das Remake gespielt. Da es sich dabei im Grunde um das gleiche Spiel handelt, habe ich mir sehr lange Gedanken darüber gemacht, wie ich ausnahmsweise einmal nicht mehrfach direkt hintereinander dasselbe Spiel durchspiele.
The Legend of Zelda: Link’s Awakening und ich
2024 habe ich Link’s Awakening DX zuletzt gespielt (anders als diesmal allerdings vor A Link to the Past). Ganz traditionell habe ich einen Dungeon nach dem anderen abgeschlossen. In einem Dungeon habe ich einen Schlüssel vergessen und bin ein wenig daran verzweifelt. An viel mehr erinnere ich mich allerdings nicht, was diesen Spieldurchgang angeht. War wahrscheinlich aber auch nicht gerade ereignisreich.
Wenn ich an Link’s Awakening denke, habe ich zuerst die Musik in Mövendorf im Ohr. Mir fällt das Kranspiel ein, in dem ein Plüsch-Yoshi zu gewinnen ist. Ulriras viele Telefonhäuschen, die ich natürlich nicht benutzen kann, schließlich kann ich mir auf der Suche nach dem nächsten Dungeon nicht helfen lassen, so viel schaffe ich noch allein. (Hoffe ich.) Die Hühnerstatue auf dem Dorfplatz und die beiden ballwerfenden Kinder auf dem Weg zum Strand. Die Teleporter überall auf der Insel. Eine verfallene Brücke im Gebirge.
Außerdem erinnere ich mich an ein Zitat, obwohl ich darin abseits von Death Stranding sehr schlecht bin.
Ein Fisch im Wind ist kein Fisch und kein Vogel.
Über den Sinn habe ich bisher nie viel nachgedacht. Aber als Wal ist der Windfisch wohl eher ein Säugetier als ein Fisch oder ein Vogel.

The Legend of Zelda: Link’s Awakening heute
Nach meinem Abenteuer in A Link to the Past habe ich mich diesmal vorbereitet. Ich kannte nicht viele Glitches oder irgendetwas, was nach einem spannenden Spieldurchlauf klang. Bei meinen Nachforschungen stieß ich auch immer wieder auf Probleme wegen der vielen Spielversionen. Die einen Glitches sind nur in der japanischen Version des schwarz-weißen Originals und eventuell in einzelnen übersetzten Versionen möglich. Andere beziehen sich auf die Neuauflage von 2019, während ich mich erst einmal auf DX konzentrieren wollte.
Auf jeden Fall stellte ich schnell fest, dass sich mein Abenteuer in Begleitung von Zelda nicht mal eben wiederholen lassen würde, obwohl Marin mich in einem Abschnitt begleiten würde. Was den Hund angeht, hatte ich auch nicht viel mehr Hoffnungen. Also stellte ich mich auf ein einsames Abenteuer ein.
Dann stieß ich auf den Doghouse Glitch. Der ermöglicht es, innerhalb weniger Minuten den Endboss zu erreichen. Allerdings sorgt er nicht für einen neuen Rücksetzpunkt an einem Ort, an dem ich nicht sein sollte. Zudem überspringe ich den Boss dadurch nicht.
Enttäuschung folgte auf Enttäuschung und ich fühlte mich, als wäre der Traum des Windfischs ein Alptraum. An diesem Punkt entschied ich mich dafür, Link’s Awakening (2019) zu spielen, ohne etwas zum Überspringen zu suchen. Zumal ich die Version bisher nicht gespielt hatte, selbst wenn sie fast gleich ist.
Aber ich hatte noch eine letzte Idee, die ich in DX ausprobieren wollte.
Link’s Awakening DX fix durchgespielt
Aber zuerst einmal war der Speedrun an der Reihe. Auch wenn ich mehr als ein paar Minuten benötigen würde. Aber ich habe dabei auch eine Menge gelernt.
Zum Beispiel, wie sich das Spiel manuell speichern lässt. Auch wenn das mit vier gleichzeitig gedrückten Knöpfen sehr schwierig ist und ich es nicht zuverlässig geschafft habe.
Nach dem Sturm wachte ich auf, nahm den Schild mit meinem Namen (Red) an mich und ging hinab an den Strand. Ehe ich das Schwert mit meinem Namen aufheben konnte, unterbrach mich die Eule, die ich ausnahmsweise nicht sehr oft treffen würde. In der Zeit, in der ich auch zu Fuß nach Mövendorf hätte zurückkehren können, fand ich heraus, wie ich speichere, um über die Spielstandauswahl wieder im Haus von Marin und Tarin zu stehen.
Mein Weg führte mich anschließend in den Laden, um schweren Herzens die Schaufel zu stehlen. Wie es sich für einen Übeltäter wie mich gehörte, wurde ich beim nächsten Betreten des Geschäfts getötet. Als DIEB stand ich von den Toten auf und stahl den Bogen.
Nun führte mich mein Weg zurück an den Strand, wo ich zwei Oktoroks tötete.
Kurz darauf stand ich an der oberen rechten Ecke der Hundehütte neben Madame MiouMious Haus. Den notwendigen Wall Clip hielt ich in diesem Moment noch für schwierig und mit einem Setup verbunden.

Eine alptraumhafte Alternativwelt
Laufe ich gegen die Kante einer festen Kachel wie beispielsweise einer Wand, kann ich mich um wenige Pixel mit der Kachel überlappen. Gehe ich anschließend weiter nach unten links, erreiche ich bei der Hundehütte schließlich die Warpzone der geöffneten Tür von oben. Dadurch gelange ich in eine fehlerhafte Version der Dungeon- und Höhlenkarte von Link’s Awakening, gegen die A Link to the Past langweilig aussieht. Kollisionsdaten, Sprites und Truheninhalte ändern sich und sich zurechtzufinden, wird sehr schwierig.

Wie die neue Unterwelt aussieht, hängt von der Anzahl besiegter Gegner ab. Diese werden wegen gezählt, um zu entscheiden, ob sie ein Teil der Macht fallen lassen, das kurzzeitig den Angriff erhöht. Je nachdem, wie viele Gegner ich besiegt habe, finde ich beispielsweise unterschiedliche Items in den Truhen.
Die grobe Richtung ist nicht schwierig zu finden, allerdings gibt es viele Stolperfallen vor dem Loch, das in die finale Arena führt. Es gibt keinen einfachen Pfad, dem ich folgen könnte, und auf das, was ich sehe, kann ich mich nicht verlassen. Mal ertrinke ich, weil ich nicht schwimmen kann, mal stecke ich irgendwo fest und komme weder vor noch zurück. (Zum Glück hält das dank Rückspulfunktion nie lange an).
Alles schien mich davon abhalten zu wollen, den Endboss zu erreichen. An einer Wand kam ich nur stückweise voran, an einer anderen Stelle lief ich wiederholt gegen unsichtbare Wände. Da wollte wohl jemand nicht aufwachen …
Dann erreichte ich den Endboss in seiner sehr normal aussehenden Arena und stellte fest, dass ich den schwierigsten Teil noch nicht hinter mich gebracht hatte.

Das Ende eines DIEBes
Wer den Endboss kennt, weiß vielleicht, dass der Kampf normalerweise das Zauberpulver benötigt. Das hatte ich nicht, schließlich war ich nach den Ladendiebstählen auf kürzestem Wege zum Boss gegangen.
Alles, was ich hatte, waren Schwert, Schild, Schaufel sowie Pfeil und Bogen. Und drei Herzen.
Das sollte allerdings mehr als genug sein, um den Boss zu besiegen. (Jedenfalls mit Rückspulfunktion.)
Glücklicherweise gibt es eine Methode, mit der sich die erste Phase des Gegners schnell besiegen lässt. Nachdem ich in der Zeit, in der ich auch einen Dungeon hätte abschließen können, mehrere Setups angeschaut und ausprobiert hatte, war ich endlich erfolgreich. Auch wenn lediglich eine der beiden Achsen von meiner Position pixelgenau ausgerichtet sein wollte, es also nicht so schwierig sein sollte.
Bis zur letzten Phase hatte ich keine größeren Probleme. Dann allerdings brauchte ich nicht nur den Bogen, sondern musste auch darauf achten, dass der Boss möglichst an der Rückwand blieb, um ihn einfacher zu treffen. Und vor allem, um besser eigenem Schaden zu entgehen. Schließlich hatte ich nur sehr wenige Herzen.
Natürlich brauchte ich eine Weile, bis ich den Boss lange genug stationär halten konnte, um ihn zu besiegen, ehe mir die Pfeile oder die Herzen ausgingen. Noch einmal wollte ich das nicht machen.
Vermächtnis von DIEBen
Anschließend landete ich wieder im Laden von Mövendorf, als hätte ich die Alptraumwelt niemals betreten. Ich hätte problemlos weiterspielen können. Aber es war anzunehmen, dass mich ohnehin keine Unterschiede erwarten würden, ob ich weiterspielte oder von Neuem begann.
Nun ja, abgesehen vom Namen.
Ich wollte nicht bis zum Aufwachen gebrandmarkt sein.
Noch einmal Schiffbruch zu erleiden, erschien mir wie die angenehmere Wahl. Also betrat ich als RedII erneut den Traum. (Für eine Leerstelle war der Platz etwas knapp.)
Mein Wissen behielt ich bei. Also kannte ich weiterhin die Alptraumwelt hinter der Rückseite der Hundehüttentür.
Also holte ich mein Schwert, ging in den Wald, um einen Pilz zu sammeln und schloss schließlich den ersten Dungeon ab. Denn ich wollte so bald wie möglich den Hund abholen und das war der einzige Weg, den ich kannte.
Ausgerüstet mit Komet, dem rundesten aller Hunde, betrat ich den zweiten Dungeon. Nicht jedoch, um ihn abzuschließen, denn mein Abenteuer mit Zelda hatte mich ein wenig paranoid gemacht.
Stattdessen sammelte ich nur das Dungeonitem, das Kraftarmband. Und ein paar Rubine. Schließlich hatte ich mich vom Diebesleben verabschiedet.
Auf der Suche nach weiteren Rubinen (und um die Gassirunde etwas in die Länge zu ziehen) erkundete ich die Insel. Jedenfalls, so weit es mir meine Items ermöglichten.
Irgendwann war ich dazu bereit, auszuprobieren, ob Komet mich in die Alptraumwelt begleiten würde. Nach all den Enttäuschungen erwartete ich nicht viel.
Aber tatsächlich kam der treuste Begleiter überhaupt mit. Unverständlich, wie alle ihn grässlich finden können. Der Affe wollte mit ihm kämpfen und Richard war nicht dazu bereit, mich mit der Suche nach ein paar Blättern zu beauftragen, solange ich Komet bei mir hatte. Mein armes geliehenes Hundilein.
Pfeil und Bogen
Die 200 Rubine für die Schaufel hatte ich zwar schnell beisammen, die 980 für Pfeil und Bogen waren jedoch ein völlig anderes Kaliber. Irgendwann fand ich nur noch Sackgassen und keine Truhen mit violetten Rubinen. Auch das Rasenmähen war nicht allzu ergiebig. Deshalb wagte ich mich schließlich in die Alptraumwelt. Ohne Karte oder Wegplanung.
Hier suchte ich nach zweierlei Dingen. Einmal nach Truhen, in denen sich hoffentlich Rubine fanden. Aber auch nach Ausgängen, die mich irgendwohin führen würden, wo ich mehr Rubine finden konnte.
Denn auch Link’s Awakening bietet mehrere Ausgänge aus dem Weg zum großen Finale. Durch die fehlerhaften Kacheln ist es zwar schwierig, überhaupt irgendetwas zuverlässig zu finden, aber ich würde schließlich nirgendwo steckenbleiben. Also konnte ich fröhlich suchen und über viele falsche Ausgänge und Treppen stolpern.
Unterwegs verwandelte sich Komet mal zu Pixelrastern, mal zu falsch zusammengesetzten Sprites. Zwischendurch begleitete mich eine Fledermaus. So niedlich!
Gleichzeitig begegnete ich aber auch Marin mit Schwert in der Hand, was eher unheimlich war. Und nur noch unheimlicher wurde, weil sie sich jedes Mal verwandelte, sobald ich mich ihr näherte.
Unterwegs landete ich im vierten Dungeon, was sehr praktisch war. Über eine Treppe betrat ich einen Raum, in dem ich ein paar Gegner besiegen musste, um einen Schlüssel zu erhalten. Ein echter Klassiker. Obwohl ich mir nicht sicher war, ob ich nicht irgendwo steckenbleiben würde, erkundete ich den Dungeon weiter. Die Schlüssel, die ich erreichen konnte, reichten jedoch aus und ich fand die Schwimmflossen. Kein endloses Ertrinken mehr!
Mithilfe der Flossen konnte ich auch Richards Blätter sammeln, auch wenn ich eines vergaß. Das fand ich später irgendwo in der Alptraumwelt in einer Truhe. Über die vielen Blätter freute sich Richard so sehr, dass ihn Komet gar nicht mehr störte.
Außerdem fand ich den Bogen in einer Truhe in der Alptraumwelt.

Komet ist wie Yoshi bei Geisterhäusern
Ich blickte auf die vielen Rubine, die ich gesammelt hatte, und seufzte. Viel mehr als den Bogen gab es schließlich nicht zu kaufen, und den konnte ich jetzt nicht mehr kaufen.
Aber so war ich zumindest bereit, um noch etwas auszuprobieren. Ich kehrte zurück in die Alptraumwelt und achtete zum ersten Mal seit langem wieder darauf, in der richtigen Version zu sammeln.
Komet begleitete mich, und so blieben wir schließlich vor dem großen Loch stehen, in dem sich der Endboss befand. Ich sprang hinein.
Und war allein.
Im Nachhinein hätte ich mir das denken können. Schließlich hatte ich schon zwei Dungeons nicht abgeschlossen, während Komet mich begleitete. Und jedes Mal war er in den Dungeons nicht dabei gewesen. Warum sollte das beim Endboss also anders sein?
Aber das gab mir zumindest die Möglichkeit, mich zu rehabilitieren. Die erste Phase war diesmal tatsächlich fast schnell besiegt, und meine gesammelten Herzen halfen mir auch während der folgenden Phasen. Und so bedankte sich diesmal niemand bei DIEB.
Bananen und Bienenstöcke
Doch so niedlich Komet auch sein mochte, manchmal reichte das nicht aus. Marin wartete auf mich.
Dank Richard besorgte ich im dritten Dungeon die Pegasus-Stiefel, mit denen ich die Flöte erreichte. Damit brachte mir Marin die Ballade vom Windfisch bei, was mich nicht weiterbrachte. Ich ging nach Zoodorf, wo ich zuvor schon gewesen war, und stellte sicher, noch einmal mit allen zu reden. Auch mit dem Walroß. Und mit dem Bären, der Honig braucht.
Marin wollte mich noch immer nicht begleiten. Auch wenn sie es nicht offen sagte, vielleicht fürchtete auch sie sich vor Komet.
Ich blickte den Hund lange an und kehrte dann in den zweiten Dungeon zurück. Der Boss war schnell besiegt. Dann brachte ich Komet zurück zu Madame MiouMiou, die sich überschwänglich bedankte. Als nächstes schloss ich den dritten Dungeon ab.
An diesem Punkt stellte ich fest, dass etwas aus der Alptraumwelt entkommen sein musste. Keine fehlerhaften Sprites oder unsichtbare Gefängnisse. Marin hatte auch kein Messer. Es war viel subtiler und nicht direkt sichtbar.
Die Tauschquest hatte ich deutlich früher begonnen, ehe ich nicht weitermachen konnte. Der Affe ließ schließlich nicht mit sich sprechen, solange ich Komet bei mir hatte. Dann vergaß ich die Bananen in meiner Tasche, schließlich hatte ich den Ort, den sie freischalteten, schon auf andere Weise erreicht.
Also trug ich die Bananen noch immer bei mir, als ich Tarin neben einem Baum fand. Er interessierte sich sehr für den daran hängenden Bienenstock, den ich auch mit den Rammfähigkeiten von Pegasus-Stiefeln und Schwert nicht loslösen konnte.
Als ich mein Gespräch mit Tarin begann, fielen mir die Bananen wieder ein. Tarin wollte einen Stock, allerdings hatte ich keinen.
Und doch fragte mich Tarin, ob er meinen Stock haben könnte. Als ich bejahte, hielt er einen Stock in der Hand, den ich nie erhalten hatte. Vielleicht war ich tatsächlich in einem Traum.
Marin und Komet
Schnellstmöglich reichte ich den Honig weiter, den mir der Bienenstock einbrachte. Den wollte ich nicht lange mit mir herumtragen. Nun konnte mir der Bär erzählen, was ohnehin schon klar gewesen war. Dass Marin sich um das Walroß kümmern konnte.
Ich holte Marin ab, die mich diesmal bereitwillig begleitete, auch wenn ich sie erst einmal am Strand suchen musste. Jetzt fiel mir auch deutlicher auf als je zuvor, wie sehr sie mir angetan zu sein schien. Obwohl ich ein Fremder mit mehr als fragwürdiger Herkunft war.
Aber das war auch DIE Gelegenheit. Darauf hatte ich so lange gewartet.
Auch Marin begleitete mich bereitwillig in die Alptraumwelt. Vermutlich, weil auch sie nicht wusste, was sie dort erwarten würde.
Schnell erreichte ich eine Alptraumvariante von Tarins und Marins Haus. Dort lag Tarin in seinem Bett. Oder, nun ja, ein Papagei mit einem halben Mann, der Tarins Worte sprach.
Und Marin? Marin hatte sich hier in Komet verwandelt.

The Legend of Zelda: Link’s Awakening (2019)
Da Marin mich so wenig in die Dungeons begleitete wie Komet, war der Rest wenig ereignisreich. Ich sollte aber auch nicht jede Begleitung an Zelda messen.
Und so dauerte es nicht lange, bis ich die Neuauflage startete. Gerade noch geflasht vom gezeichneten Intro, überforderte mich die Kamera, die mir von Mövendorf bis an den Strand folgte. Wohin waren meine Bildschirme verschwunden?!
… Ich habe das Spiel schon gesehen, auch wenn ich es vorher nie selbst gespielt habe, aber es war im ersten Moment trotzdem sehr ungewohnt. Fast schon unheimlich, diese Weite.
Und dann noch die angrenzenden Gebiete, die ich schon sehen konnte! Neben der Wiese in Mövendorf, auf der ich diesmal sehr viel schneller Rubine sammeln konnte, lauerten schon die ersten Monster. Nur eine dünne Reihe von Bäumen trennte die Stadt vor der Gefahr. Brrr.
Einerseits war es zwar nett, dass hier gefühlt sehr viel mehr Rubine im Gras waren. Und dass ich auch das Gras, auf dem ich stand, mit der Wirbelattacke abschnitt. Zum Ausgleich waren die grünen Rubine auf grünem Untergrund überraschend schlecht zu sehen.
Das Geld brauchte ich auch dringend, denn das Kranspiel war viel schwieriger. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Yoshi noch liebe …

Ein anderer Traum
Hier und da fielen mir kleinere Unterschiede zu meinem letzten Besuch auf. Ein paar Monster waren aufwendiger zu besiegen. Moblins mit Schild wollten jetzt beispielsweise, dass ich meinen eigenen Schild einsetzte, für den ich keinen Itemslot mehr benötigte. Später sprang ich aber auch gern mit der Feder über Gegner, um sie von hinten anzugreifen.
Zudem war meine Flöte nun eine Okarina.
Außerdem war das Fotostudio, in dem Komet auch nicht willkommen gewesen war, fort. Stattdessen traf ich an mehreren Stellen auf Boris, der unbedingt wollte, dass ich sein Geschäft besuchte, das nun den Platz des Studios eingenommen hatte.
Vor dem Eingang zum zweiten Dungeon war eine der Blumen durch einen Stein ersetzt worden. Auch wenn ich nicht das Bedürfnis hatte, ohne Komet (oder Feuerstab) dorthin zurückzukehren, wäre mir das nun einfacher möglich gewesen.
Oberhalb von Boris’ Bude fand ich den ersten neuen Teleportpunkt. Damit hätte ich häufiger zu Boris zurückkehren können, für mich war er jedoch viel mehr ein kürzerer Weg bis ins Gebirge.
Aber natürlich versuchte ich mich zwischendurch auch als Dungeonbastler. Mit amiibo-Unterstützung schaltete ich sogar einen Feenbrunnen und einen Miniboss frei. Ohne Komplettierungsanspruch reizte mich das Bauen von Dungeons für mich allerdings nicht lange.
Außerdem trug ich die Pegasus-Stiefel nun dauerhaft, nachdem ich sie gefunden hatte. Da auch das Schwert keinen Itemslot belegte, hatte ich dadurch einen frei nutzbaren Slot für wechselnde Items.
Der andere war dauerhaft mit der Feder belegt. Denn wie sollte ich mich über Cocolint bewegen, ohne die ganze Zeit zu springen? Auch wenn der Salto irgendwie merkwürdig aussieht.

DIE Gelegenheit?
Ich nahm Komet wieder für eine ausführliche Runde Gassi mit. Da ich das Schwimmen nicht erlernte, fiel die Runde jedoch etwas kürzer aus. Der Affe wollte auch diesmal kämpfen.
Marin begleitete mich eine kleine Weile. Sie wollte, dass ich ihr ein Loch bis zum Mittelpunkt der Erde grub, aber die Reise konnte ich ihr nicht bieten. Auch schien sie etwas weniger an mir interessiert zu sein als beim letzten Mal. Vielleicht war ich ihr zu knuffig geworden.
Als ich mich nach Tarin erkundigen wollte, stellte ich fest, dass er fort war. Dabei hatte ich noch gar keine Gelegenheit gehabt, mich für den Honig zu bedanken …
Schließlich vertrieb Marin das Walross mit ihrem Gesang. Und ich reiste wieder allein. (Von einem kurzen Ausflug mit Huhn einmal abgesehen.)
Schließlich wagte ich mich auch in den Farbdungeon vor. Der war sehr simpel und Rätsel waren nicht nur farb-, sondern auch formcodiert. Sehr schön. Gleichzeitig suchte ich aber auch wiederholt nach Rätseln, wo keine waren. Der Dungeon war überraschend simpel.
Zuletzt führte mich mein Weg unweigerlich wieder zum Endboss. Da ich mich noch an meine Strategien aus den letzten Kämpfen erinnerte, fühlte ich mich gut gerüstet.
Leider überraschte mich eine der vielen Phasen mit einer Änderung, die meine bisherige Strategie deutlich weniger hilfreich machte. Außerdem war ich nicht sonderlich zielgenau mit dem Zauberpulver.
Doch ich überstand den Kampf und verabschiedete mich kurz darauf wieder von Cocolint. Um wieder mitten auf dem Meer zu treiben.

Vorausblick
Nächstes Mal muss ich mich nicht angreifen lassen oder von der falschen Seite durch Türen gehen. Navi wird immer bei mir sein.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time war damals zwar das erste 3D-Zelda, aber nicht mein erstes 3D-Zelda. Bis dahin dauert es noch eine Weile.
Ocarina of Time habe ich ebenfalls 2024 zuletzt gespielt. Dabei habe ich auch ein paar Glitches kennengelernt. Und einen Speedrun ausprobiert, der ausnahmsweise etwas mehr als fünf Minuten dauert.
Bald erscheint auch die Neuauflage auf Nintendo Switch 2. Da sich das Spiel abseits der Grafik wieder sehr ähnlich sieht, werde ich vermutlich ähnlich vorgehen wie bei Link’s Awakening. Wie genau meine Reise in der N64-Version aussehen wird, habe ich noch nicht entschieden, aber ich habe schon ein paar Ideen. In der aufgehübschten Version werde ich nicht versuchen, alternative Wege zu finden, und mir alle neuen Inhalte zumindest einmal anschauen.
Am meisten freue ich mich auf einen einzelnen Korridor im Waldtempel.