Sub-Species (Preview)

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Wer Subnautica schon mal gespielt hat, kann sehr wahrscheinlich die Faszination hinter den dunklen Tiefen der Alien-Unterwasserwelt verstehen – zumindest wenn man vor den Tiefen des Meeres eine gewisse Ehrfurcht hat.

Unter den zahlreichen Testmuster-Angeboten befand sich nun Sub-Species, ein Spiel welches sich in der Atmosphäre ziemlich deutlich von Subnautica inspirieren lässt, jedoch ein 2D Shoot’em’Up ist. Hinweis: Ich habe hierzu nur einen Code zu einer kleinen Demo bekommen, weshalb mein Eindruck noch sehr vage ist.

Kampf gegen Alien-Fische in einer lila Höhle in Sub-Species

Die Atmosphäre stimmt … fast

Das Hauptmenü von Sub-Species, wenn auch sehr schlicht, gab mir direkt den angezielten Subnautica-Vibe. Nach dem Spielstart kann die Optik der Welt ebenso überzeugen. Ähnlich seinem Vorbild ist die Umgebung eine Mischung aus Geröll und Flora mit trüber Sicht in die Tiefe. In der Demo taucht man an einer Stelle sogar in die Nähe eines Abgrundes, was ich durchaus nett beklemmend fand.

Weil es ja ein SHMUP ist, kommen natürlich zahlreiche Gegner vor. Hier in Form von Alien-Seemonstern, die auf einen zuschwimmen. An sich sind diese nett gestaltet, aber der typische Grusel-Faktor, welchen ich in Subnautica ständig verspüre, kam hier noch nicht auf. Was mir am Ende leider negativ auffiel: es läuft keine Musik. Ich hätte mir ein vergleichbare Ambiente-Musik wie eben in seinem Vorbild erhofft.

Am Rande eines Abgrunds in Sub-Species
Da geht es runter

Gameplay und Spielaufbau sind ausbaufähig

Das SHMUP-Gameplay von Sub-Species ist interessant. Es gibt zwei Fahr-Modi: einen mit freier Drehung und einen mit horizontaler Fixierung. Dies erlaubt interessante Strategien beim Rumballern. Der zweite Modus muss außerdem für das Sammeln von Objekten verwendet werden. Das U-Boot sinkt außerdem langsam, was ein nettes Feeling in Unterwasser-Dynamik erzeugt.

Leider ist das Ballern auf Gegner etwas hakelig und die Gegner kommen recht penetrant und aggressiv aus verschiedenen Richtungen. Glücklicherweise gibt es Story-Check-Points und zusätzliche Fähigkeiten, aber dennoch fühlte es sich nicht sehr optimiert an. Ich habe außerdem das Gefühl, dass es mehr auf M+T als auf Controller ausgelegt ist.

Die Aufgaben-Gestaltung ist nett und es gibt kleine Story-Gespräche, aber leider recht steril gehalten. Dieses erste Demo-Level hatte außerdem kein so interessantes Finale, was dem Gesamteindruck etwas fade wirken lässt.

Ein großes Seemonster schießt einen grünen Energiestrahl aus dem Mund
Sowas habe ich in der Demo noch nicht gesehen

Preview-Fazit

Wenn ich mir so Screenshots anschaue, glaube ich, die Demo von Sub-Species könnte dem Spiel etwas Unrecht antun. Das Konzept ist durchaus interessant und ich bin daher dennoch gespannt, ob die Vollversion mehr überzeugen kann.

Vielen Dank an Howling Hamster Entertainment für die Bereitstellung des Demo-Testmusters. Gespielt auf PC/Steam.