Neulich habe ich wieder Die Sims 3 geöffnet. Und dabei mehrere Häuser gefunden, die unbewohnt und verdächtig frei von Beschreibungstexten sind. Vermutlich habe ich also wirklich ein paar Häuser gebaut und nicht nur drei. Gesucht habe ich in mehreren Spielständen aber ein ganz bestimmtes Haus, das ich schon in meinem letzten Sims-Häuserartikel erwähnt habe. Nach sehr langer Suche, denn die Ladezeiten sind spürbar, habe ich es schließlich gefunden. Ein sehr schwarz-weißes Haus.
Direkt daneben steht das gleiche Haus in weniger schwarz-weiß. Und ohne Pool. Aber hellbraune Holzböden sind langweilig, also soll es jetzt nicht darum gehen.
Ein eingerahmtes Haus
Von außen ist das Haus eher unscheinbar. Das Grundstück wird durch eine halbhohe Hecke eingerahmt. Der Pool ist von außerhalb des Grundstücks kaum zu sehen, aber schon auffällig schwarz-weiß. Schließlich musste ich ausnutzen, dass sich der Poolboden ebenfalls einfärben lässt. Allerdings gibt es nicht viele Kacheln um den Pool herum, sondern unbehandelten Rasen.
Die Laufwege sind vielleicht ein wenig zu grau geraten, vermissen dabei aber auch klare Kanten an ein paar Stellen. Genau, wie die Blümchen zwar weiß sind, aber doch sehr gebogen verteilt. Ich schätze, Gartenbau war noch nie meine Stärke. Aber immerhin gibt es neben den drei Bäumen auch noch ein paar Büsche mit weißen Blüten, auch wenn alles sehr wild und ohne Muster verteilt ist.
Geometrische Muster
Beim Blick von oben fällt gleich auf, dass mein sehr schwarz-weißes Haus geteilte Bodenfliesen ausnutzt. Durch die geviertelten Kacheln sind schräge Linien und Farbakzente möglich. Hier sind es Teppichböden und Badfliesen in schwarz und weiß, die teilweise auch Halbwände ignorieren. Sogar die Wände sind schwarz und weiß im Wechsel oder als Akzentwand sogar schwarz-weiß gemustert.

Durch die halbhohen Wände besteht das Haus aus einem großen Wohnraum, von dem nur Badezimmer und Schlafzimmer abgetrennt sind. Insbesondere letzteres ist eher klein, also spielt sich der Alltag kaum darin ab. Bei vorgefertigten Häusern sind die Schlafzimmer oft eher größer, weshalb ich dort auch gern mal die Staffelei unterbringe. (Hier muss sie in den Wohnbereich.)
Abgesehen von der Küche, die an zwei Wänden steht, sind die Möbel hier auch sehr frei platziert. Um die Funktion für das Platzieren von Gegenständen außerhalb des Rasters auszuprobieren.
Was mir beim ebenerdigen Blick sofort ins Auge gefallen ist, ist das Bücherregal. Diese Bücher sind eindeutig nicht nach der Ästhetik ausgesucht. Und was auch immer diese Deko sein soll. Vielleicht wäre die Rückseite des Regals eine passendere Ansicht. Zumindest ist die Form der Fächer sehr interessant.

Aufgrund der abgelegenen Lage des Hauses auf einem Hügel steht hier auch ein Schlagzeug. So brauchen sich keine Nachbarsims wegen des Lärms zu beschweren.
Ist das Musizieren einmal zu anstrengend, findet sich direkt hinter dem Instrument die TV-Ecke. Oder davor ein Sofa, wenn auch das Fernsehen zu anstrengend ist.

Die Küche ist kleiner, als sie sein müsste, aber zumindest gekachelt. Wahrscheinlich gibt es ohnehin nur Müsli aus dem Kühlschrank. Durch die unmittelbare Nähe des kleinen Esstischs wird hoffentlich nicht das Sofa oder das Badezimmer für Mahlzeiten zweckentfremdet.

Futuristisch
Das futuristische Leuchten von Möbeln wie dem Schreibtisch (für wichtigste Schreibarbeiten) und dem Bett hat mich dazu inspiriert, welche dritte Farbe für besondere Akzente dienen soll. Ebenso wie die dazu passenden Stühle mit türkisen Sitzflächen. (Grüne Grünpflanzen einmal ausgenommen, die zählen nicht für meine Farbkonzepte. Höchstens ihre Töpfe.)
Auch wenn die Wanddekorationen eher schwarz-weiß sind, ist der Vorhang im Badezimmer türkis. Sogar das Mauspad ist türkis. Der Spiegel im Badezimmer ist nicht sehr farbintensiv, dafür aber wieder wie das Bücherregal interessant geformt. Die Badewanne steht nur dort, weil sie dreieckig ist, schließlich befindet sich auch eine Dusche im Bad. Meistens wähle ich eine Option, die mir Badewanne und Dusche in einem bietet, oder nur eine Dusche.
Selbst im Schlafzimmer, das nicht viel Platz bietet, findet sich ein wenig Türkis in Gestalt des schrägen Weckers. Das Bett, das in der Ecke nicht ganz an der Wand steht, erzeugt ein kleines schwarzes Loch, in dem noch viel mehr verschwinden kann als ohnehin schon.
Der Nachttisch ist ein Würfel, der nicht einmal zur schrägen Linie auf dem Boden parallel steht. Gruselig.

Fehlt eigentlich nur noch ein Sim, um hier einzuziehen. Diesmal passt auch nur ein einzelner Sim hinein bei dem schmalen Einzelbett, aber ich habe meistens mit einzelnen Sims gespielt und darauf hingearbeitet, sie unsterblich zu machen. Ich weiß bloß nicht, ob ein Sim ein sehr schwarz-weißes Haus ewig bewohnen möchte.