Bravely Default: Flying Fairy HD Remaster (Review)

Artwork Bravely Default

Bravely Default erschien ursprünglich für den Nintendo 3DS. Zum Erscheinungsdatum von Nintendo Switch 2 im letzten Jahr veröffentlichte Square Enix ein Remaster. Nun ist Bravely Default: Flying Fairy HD Remaster auch auf Xbox Series und PC erhältlich. Bekannt ist das RPG vor allem für sein rundenbasiertes Kampfsystem, bei dem die Anzahl von Aktionen durch Brave Points bestimmt wird.

Abenteuer in Luxendarc

Ein kurzes Eröffnungsvideo stellt die Grundsituation und die vier Hauptcharaktere vor: Der einst strahlende Windkristall verdunkelt sich und ein gigantischer Abgrund tut sich unter dem Dorf Norende auf. Tiz, einziger Überlebende der Katastrophe, schließt sich daraufhin Agnès an, Vestalin des Windes, welche die Vorkomnisse rund um Kristall und Abgrund untersucht. Dabei gabeln die beiden Ringabel auf, der sein Gedächtnis verloren hat, aber ein Buch besitzt, das vorherzusehen scheint, was die beiden tun werden. Im Buch spielt auch Edea eine wichtige Rolle, die zu den Himmelsrittern gehört, die Agnès verfolgen. Ihr schwarzweißer Gerechtigkeitssinn bewegt Edea dazu, die Seiten zu wechseln und sich dem Grüppchen anzuschließen. 

Tiz ist charakterlich eher zurückhaltend gestaltet, um Spielende zu repräsentieren, ohne dabei komplett stumm zu sein. Ringabel kann bisweilen anstrengend sein. Dass er ein Frauenheld ist, stört mich dabei eigentlich nicht, aber einem unbedarften Teammitglied vehement einen Bikini aufschwatzen zu wollen, ist ein wenig ermüdend. Aber Edea ist immer schnell zur Stelle, um ihm Kontra zu geben. 

Insgesamt sind die Interaktionen innerhalb der Gruppe aber sehr unterhaltsam. An vielen Stellen bietet Bravely Default dabei auch optionale Gruppengespräche, in denen die Dynamiken noch mehr glänzen und die auch ein paar andere Seiten der Charaktere zeigen und vorhandene weiter ausbauen. Mit von der Partie ist auch Kristallfee Airy, die etwas mehr über die Kristalle und das Geschehen weiß. Sie leitet die Gruppe auf ihrem Weg quer durch Luxendarc, um die insgesamt vier Kristalle zu erwecken und den Abgrund zu schließen.

Die Ortschaften, die die Gruppe besucht, sind dabei sehr abwechslungsreich und haben besondere Eigenheiten. In Ancheim beispielsweise steht eine gigantische Uhr und alle Ortschaften weisen einen hübschen Bilderbuchlook auf. Orte lerne ich dabei nicht nur durch die mit ihnen verbundenen Hauptaufgaben kennen, sondern auch durch Nebenquests, die Geschehen und Charaktere über die gesamte Spielzeit hinweg weiter ausleuchten.

Agnès: "... Was hältst du von den beiden, Tiz? Können wir ihnen vertrauen?"
Dialoge lassen sich automatisch abspielen, aber auch fast unlesbar beschleunigen.
Hin und wieder zurück

Luxendarc ist dabei eine eher kompakte Welt mit einigen betretbaren Städten, Türmen und Höhlen. Caldisla, der Anfangsort, zeigt bereits gut, was sich im Verlauf der nächsten 50+ Stunden erwarten lässt: Die Gruppe geht sehr viel hin und zurück und besucht wiederholt dieselben Orte. Dabei sind die Möglichkeiten, Wege zu beschleunigen, über viele Spielstunden hinweg sehr begrenzt. 

Zudem verlassen die Helden einen Dungeon nach dem Abschluss in der Regel nicht von sich aus, sondern verbleiben nach einem Ereignis oder Bosskampf im letzten Raum. Der Rückweg lässt sich durch einfach erhältliche Teleportationssteine zwar verkürzen, manchmal benötige ich allerdings auch zwei Steine, um erst ein Gebäude und anschließend die Höhle dorthin zu verlassen. Ein Händler vor entscheidenden Punkten und Autospeicher bei Gebietswechsel machen aber auch den langen Rückweg harmlos, solltet ihr auch so ungern Verbrauchsgegenstände einsetzen oder kaufen. (Aber Knausrigkeit lohnt sich an dieser Stelle nicht, wenn der Rückweg nicht gerade zum Training herhalten soll.)

Lange Zeit sind die Reisemöglichkeiten sehr eingeschränkt. Gleichzeitig bemüht sich Bravely Default auch darum, wiederholte Besuche aufzulockern. Mal wird ein anderer Weg gewählt, mal eröffnen sich Abkürzungen. Gleichzeitig gibt es andere Wiederholungen, die bedeutsam sind, aber sich bisweilen doch etwas repetitiv anfühlen können. Insbesondere, da einige der Aspekte, die die Wiederholung abschwächen, optional sind. Aber das hat letztlich dazu geführt, dass ich mich nur am Anfang ein wenig daran gestört habe, wenn ich an einen Ort zurückkehren musste, an dem ich gerade erst gewesen bin.

Einer der Dungeons hat einen Zwischengang nach draußen, daher Blick auf das Gebäude aus der Ferne.
Ich mag es, wenn Orte kleine Zwischenbereiche haben.
Nebenaufgaben

Ohne allzu viel vorwegnehmen zu wollen, weist die Hauptstory von Bravely Default einige Schwächen auf, die sich aus dem Gesamtkonzept ergeben. Sie fallen für mich letztlich nicht besonders ins Gewicht, aber beim Erleben können sie durchaus erst einmal als störend auffallen.

Doch das wird völlig ausgeglichen durch die Vielzahl unterschiedlichster Charaktere, denen Tiz und Co. auf dem Weg begegnen. Gerade die Nebenaufgaben haben mich dabei oft begeistert und überrascht. 

Das liegt vor allem daran, dass ich viele der Jobs, die mein Team erlernen kann, durch die Nebenaufgaben erhalte. Oft reise ich nach einer Storyeinführung durch einen Dungeon, an dessen Ende ein Bosskampf mit einem bestimmten Job wartet. Die Archetypen sind dabei mal mehr, mal weniger klassisch, so dass der Händler nicht unbedingt charakterlich überraschend ist, wohingegen andere Charaktere deutlich mehr in die Tiefe gehen. Gleichzeitig dienen diese Charaktere auch dazu, die Geschehnisse der Haupthandlung oder die Welt weiter auszubauen. Deshalb lohnt es sich gleich mehrfach, die Nebenaufgaben zu verfolgen. Außerdem bieten sie kämpferisch ein paar ziemlich coole Herausforderungen.

Sehr gefallen mir dabei die skurrilen Charaktere, die Jobs wie Ninja und Performer mit sich bringen, aber auch ein paar bodenständige, die ernsthaftere Geschichten bieten.

Wiederaufbau einer Stadt

Eine Nebenaufgabe, die sich über das gesamte Spiel hinweg zieht, ist der Wiederaufbau von Tiz’ Heimat Norende. Das Dorf besuche ich dabei in Bravely Default nicht physisch; ich bin mir nicht einmal wirklich sicher, wo es auf der Weltkarte wäre, schließlich klafft ein Abgrund an der Stelle, an der es einmal war. Aber über eine Seitenleiste lässt sich der Baufortschritt jederzeit begutachten.

Um zu bauen, benötige ich erst einmal Leute. Diese finde ich in den Städten in Luxendarc, wo sie als Wanderseelen herumstehen. Regelmäßig tauchen neue Wanderseelen auf; diese spiegeln andere Spielende wider, die auch auf der Konsole als Freunde angeworben und innerhalb von Kämpfen zur Unterstützung herbeigerufen werden können. Für letzteres erhalte ich generell vier Bot-Gefährten, für den Fall, dass offline gespielt wird.

Wanderseelen ziehen anschließend nach Norende, wo ich sie für die Wiederinstandsetzung einsetze. Neue Abschnitte des Dorfes schalte ich frei, lasse ich bestimmte Hindernisse beseitigen, während Geschäfte aufgebaut und bis auf Stufe 11 verbessert werden können. Für jede Reparatur oder Levelsteigerung wird eine bestimmte Zeit benötigt, die sich mit mehr Helfern verkürzen lässt. So kann ich entscheiden, ob ich alle meine Helfer auf ein Gebäude ansetze, um dieses möglichst schnell aufzuleveln, oder ob ich sie gleichmäßig verteile. Dadurch habe ich regelmäßig durchgerechnet, wie viele Helfer ich wo einteile, damit über Nacht oder nach Essenspausen möglichst viel erledigt ist. Schließlich ist die pure Geschwindigkeit weniger wichtig, wenn ich nach Ablauf der Zeit nicht an der Konsole bin, um den nächsten Auftrag zu vergeben.

Restaurierte Geschäfte schalten beim wandernden Händler, der in Dungeons den einzigen festen Speicherpunkt bietet, neue Gegenstände und Waffen frei. Zudem verschenken die Geschäfte im Dorf regelmäßig Gegenstände.

Das lässt sich sehr gut nebenbei erledigen, um immer wieder verschiedene Belohnungen zu erhalten. Darunter sind auch einige besonders starke Ausrüstungsgegenstände, die mir zwischendurch ausgeholfen haben.

Screenshot Bravely Default: Stadt Norende im Aufbau
Brave und Default

Das Kampfsystem in Bravely Default: Flying Fariy HD Remaster baut auf der Nutzung von Brave Points auf. Jede Aktion benötigt einen BP (ausgenommen solche Jobaktionen, die mehr BP auf einmal verschlingen) und in jeder Runde regeneriert ein BP (außer ein Job erlaubt eine erhöhte Regeneration). Um BP anzusparen, schützen die Charaktere sich mit Default, anstelle eine Aktion zu verwenden. Während Default nehmen sie weniger Schaden und Default kostet auch keinen BP. Bis zu 3 BP lassen sich ansparen oder zusätzlich einsetzen, um in einer Runde mehr Aktionen zu nutzen.

Zudem kann ich BP “aus der Zukunft borgen” und die Punkte ins Negative bringen. Hat ein Charakter negative BP, kann er oder sie allerdings nicht agieren und sich auch nicht wehren. Das geht erst wieder, sobald die BP regeneriert sind.

Besonders Spaß macht es mir dabei, abzuschätzen, ob ich eine Gegnergruppe innerhalb von einer Runde besiegen kann, wenn ich BP borge. Wenn die Gegner besiegt sind, ist mein Team in den nächsten Runden schließlich nicht handlungsunfähig. Wenn das schief geht, sollte ich natürlich hoffen, dass das Team die nächsten Runden überlebt.

Auch die Gegner nutzen Brave und Default. Setze ich Default passend ein, schwäche ich die Auswirkung wiederholter Angriffe und habe vielleicht sogar die Gelegenheit, häufiger zuzuschlagen, während der Gegner negative BP hat. Einzelne Angriffsmuster lassen sich dabei zwischen Gegnern übertragen, während ich andere für jeden Gegner selbst erlerne.

Je nach Waffe verfügen die Charaktere auch über unterschiedliche Spezialaktionen, die unter bestimmten Voraussetzungen nutzbar sind (etwa durch häufiges Heilen oder Nutzung von Brave). Deren Animationen laufen unabhängig von der Kampfgeschwindigkeit auf normalem Tempo ab und sie stärken die Charaktere, solange ihr Lied läuft. Die meisten von ihnen schaden auch entweder einem oder allen Gegnern mehr als ein Standardangriff mit der Waffe.

Jobwechsel gefällig?

Obendrauf kommt das Jobsystem, das eine Vielzahl an Jobs bietet. Einige sind deutlich eingängiger als andere, aber es lohnt sich, möglichst viele Jobs auszuprobieren und aufzuleveln, da sie auch passive Eigenschaften freischalten, die in begrenter Anzahl auch bei Jobwechsel eingesetzt werden können. Ein Job fungiert dabei als Hauptjob, der Charakterwerte beeinflusst und durch Kämpfe auflevelt. Der Nebenjob ermöglicht die Nutzung von freigeschalteten Aktionen eines anderen Jobs. Das Wechselspiel zwischen den Jobs bietet eine große strategische Tiefe, sowohl auf einen Charakter bezogen (beispielsweise durch eine Senkung von MP-Kosten für den Heiler) als auch im gesamten Team (etwa, um Angriffe auf jemanden zu lenken, der sie gut übersteht).

Dabei gibt es zwar Jobkombinationen, die gegen sehr viele Gegner sehr gut zurechtkommen, allerdings hatte ich sehr viel Freude daran, unterschiedliche Kombinationen auszuprobieren. Oder nach einem gescheiterten Kampf die Jobzusammensetzung zu ändern, wenn mir etwas einfiel, das besser funktionieren könnte. Denn es bieten sich sehr viele Möglichkeiten, denselben Kampf anzugehen und zu siegen. Dabei habe ich sowohl den normalen, als auch den einfachen Schwierigkeitsgrad ausprobiert. Dabei bietet auch der einfache noch einige Herausforderung und Strategien bleiben wichtig.

Kampf gegen den Schwarzmagier Ominas Crowe
Manchen Leuten sieht man an, dass sie einen Job haben.
Taktikwechsel

Die Kämpfe in Bravely Default bieten auch einen Taktikmodus. Doch während in Dragon Quest Taktiken dafür sorgen, dass Charaktere nach bestimmten Strategien eigenständig handeln, gebe ich hier die Taktik komplett vor. Etwa vier Angriffe pro Charakter für Siege über schwache Gegner in einer Runde. Idealerweise, ohne dass ich dabei Schaden nehme. Das bringt mir nämlich eine um bis zu 50 % erhöhte Menge an Erfahrungs- oder Jobpunkten ein. Alternativ kann ich auch die Begegnungsrate mit zufälligen Gegnern halbieren, wenn ich feststelle, dass sie sehr schwach sind. (Umgekehrt lässt sie sich auch deutlich erhöhen.)

Doch das wahre Taktikhighlight besteht darin, gegen einen starken Gegner eine Taktik zu finden, bei der ich den Kampf automatisch ablaufen lassen kann, während die Charaktere ihre vorgegebenen Aktionen wiederholen. Das kann auch schiefgehen, allerdings stoppt die Taktik automatisch, sobald ein Charakter tot oder handlungsunfähig ist. So ist eine schlecht geplante Taktik nicht sofort für das gesamte Team tödlich. 

Screenshot innerhalb eines Dungeons, Edea vor zwei Türen und neben einem Kristall, der in der gleichen Farbe leuchtet wie die Muster über den Türen.
Einige Dungeons weisen Besonderheiten auf wie Türrätsel oder giftige Untergründe.
Lange Kämpfe

Auffällig ist in Bravely Default allerdings auch, dass Kämpfe sehr lange dauern können. Selbst mit vierfacher Geschwindigkeit für Animationen. Bossgegner verfügen über sehr viele Lebenspunkte. Einen Kampf nach einer halben Stunde zu verlieren, wenn es bis dahin eigentlich gut lief, kann schon frustrieren. In der Regel habe ich in der halben Stunde zwar etwas gelernt, wodurch ich ein erneutes Scheitern verhindern konnte (sei es durch andere Jobs oder Schutz vor bestimmten gegnerischen Aktionen). Aber eine Ausnahme hat mein Team dann doch nach einer Dreiviertelstunde und anschließend zweimal je einer halben Stunde ausgelöscht. Erst dann hatte ich eine Möglichkeit gefunden, erfolgreich einen besonders heftigen, wiederholten Angriff zu überstehen.

Meistens ist gut abzuschätzen, wann besonders große Gefahr droht, allerdings bleibt die eine Ausnahme trotzdem im Gedächtnis.

Minispiele

Neben dem Hauptspiel bietet Bravely Default: Flying Fairy HD Remaster auch zwei Minispiele in einem Extramodus. Diese schalten Notizen frei, die in Ringabels mysteriösen Buch auftauchen und welche die Geschehnisse noch einmal aus einem anderen Blickwinkel zeigen. Verdienbare Tokens schalten unter anderem neue Waffen frei und die Möglichkeit, Zufallsbegegnungen weiter zu erhöhen oder zu vermeiden. Storyfortschritte schalten dabei neue Level für die Minispiele frei.

Eines davon ist ein Rhythmusspiel, das ursprünglich für die Steuerung mit zwei Mäusen konzipiert wurde. Auf Xbox Series habe ich die Wahl zwischen Controller oder Maus und Tastatur, während der PC zusätzlich zwei Mäuse unterstützt. Bei ersterem lenken die beiden Sticks die Zeiger. Zwischen ihnen befindet sich eine Linie, die Noten im Rhythmus berühren soll. Andere Noten berühre ich mit einem Zeiger, während ich die Schultertasten drücke. Die dritte Art besteht aus Balken, bei denen beide Zeiger sich nebeneinander befinden müssen.

Das ist mit den beiden Sticks ein wenig gewöhnungsbedürftig, funktioniert anschließend aber zumindest auf dem niedrigeren Schwierigkeitsgrad sehr gut. Schnelle Richtungswechsel, wie sie die höheren Schwierigkeitsgrade verlangen, bleiben allerdings etwas knifflig. Außerdem habe ich bei den Balken häufig die Position der Zeiger versehentlich vertauscht, was mit zwei Mäusen eher weniger passiert.

Mit dem zweiten Minispiel wurde ich allerdings nicht wirklich warm. Dabei steuere ich ein Luftschiff, ebenfalls mit Maus und Tastatur oder Sticks. Neben Höhe und Flugrichtung drücke ich auch verschiedene Knöpfe, schlage Insekten zurück, führe Reparaturen durch oder betätige die Glocke. Das wird schnell sehr hektisch. Zum Ausgleich kann ich mit Steuerkreuz und Tasten auch zum nächsten Objekt springen, statt den Zeiger manuell zu bewegen. Allerdings ist die dadurch erhöhte Komplexität auch nicht besonders eingängig unter dem direkt hohen Stress.

Aber beide Minispiele lassen sich auch weitgehend ignorieren. Die Belohnungen sind zwar teilweise hilfreich oder interessant, aber wirklich notwendig sind sie nicht. Für das Wichtigste reicht es auch, nur ein bisschen zu spielen und ein paar Tokens zu sammeln.

Screenshot Bravely Default, Luftschiff-Minispiel mit dem Auftrag, einen Ballon platzen zu lassen, während ein zu durchfliegender Ring nicht mehr im Zentrum des Blickfelds ist.
Fazit

Das RPG Bravely Default: Flying Fairy HD Remaster glänzt besonders durch das Kampfsystem aus Brave und Default mit vielen Jobs, die unterschiedlichste Taktiken ermöglichen. Das wiederholte Aufsuchen der gleichen Orte fühlt sich bisweilen etwas repetitiv an, doch insbesondere die Charakterinteraktionen innerhalb der Heldengruppe und die vielen Nebencharaktere lockern das Spiel auf und bieten einige Highlights. So entwickelt sich insgesamt ein rundes Erlebnis mit fordernden, strategischen Kämpfen. Die Minispiele können mich auf Xbox Series X zwar nicht komplett überzeugen, aber zumindest auf dem niedrigen Schwierigkeitsgrad hat mich das Rhythmusspiel dennoch unterhalten. Doch insgesamt lohnt sich das Remaster, um die Charakterinteraktionen, Nebengeschichten und das Kampfsystem auf modernen Konsolen oder PC zu erleben.

Herzlichen Dank an Square Enix für die Bereitstellung des Testmusters. Gespielt auf Xbox Series X.