Et voilà – gerade durchgespielt - 2022

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Shiningmind
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#151

Beitrag von Shiningmind »

RedBrooke hat geschrieben:
2. Mai 2022, 17:32
Shiningmind hat geschrieben:
1. Mai 2022, 22:50
@RedBrooke Manchmal lese ich nicht aus den Texten heraus ob dir ein Spiel gefallen hat, wie jetzt bei S&S…auch im Vergleich zu Dark Souls. Gerade das ist für mich sehr interessant von euch hier zu lesen ob ihr es empfehlen würdet. (Muss ja keine Wertung sein aber irgendwie obs einem gefallen hat. Das wäre klasse!)
Kurzgefasst: Dark Souls > Salt and Sanctuary

Dabei hat S&S viele der Aspekte, die ich vorm Spielen bei Dark Souls erwartet hatte. Ich hab bei einigen Bossen Kleidung und Ringe durchgewechselt, um meine Verteidigung gegen unterschiedliche Werte zu erhöhen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass das wenig bringt :P
Beim vierten oder fünften Boss hab ich angefangen, genauer auf Angriffsmuster zu achten. Das hab ich in DS ein bisschen vermisst. Aber in The Messenger hab ich das auch schon gemacht.
Dark Souls ist schon ein relativ dunkles Spiel, aber das hatte wenigstens noch Helligkeitseinstellungen. Die haben mir in S&S echt gefehlt. Manchmal hab ich weder gesehen, wo ich langgehen (oder springen) konnte, noch, was für Gegner da sind. Abseits der Gebiete, in denen man eine Fackel benutzen soll. Interessanterweise hat mich der Endboss einmal irgendwie in die Wand gedrückt und auf einmal war es hell, aber weil ich in der Wand festhing, konnte ich nicht ausweichen (: Ansonsten sind die Bildränder oft besonders dunkel.
Das Leveldesign in S&S ... die Abkürzungen auf dem Weg zum Boss wieder zurück zum Heiligtum hab ich schon benutzt, aber zwischen verschiedenen Gebieten eher selten. Es kam mir einfach nicht notwendig vor, weil ich quasi von einem Gebiet ins nächste gegangen bin. Direkt am Anfang ist nach dem ersten Boss eine Sackgasse, glaub ich, und man geht wieder zurück, und ein bisschen später braucht man eine Fähigkeit, um weiterzukommen, also geht es erst einen anderen Weg lang (oder ist das beides dieselbe Stelle? :thinking: egal). Aber auch wenn ich mir nicht merken konnte, wie die Orte heißen, zu denen ich verwiesen wurde, konnte ich einfach irgendwo langgehen und bin am richtigen Ort gelandet. Ist aber auch ok so ^^ Aber wenn ich das direkt mit Dark Souls vergleiche, dann hatte ich da einfach viel mehr das Gefühl, an einem bestimmten Ort zu sein statt in einer (ziemlich ähnlichen) Farbpalette zu spazieren. Vielleicht aber auch ein bisschen bedingt durch die unterschiedliche Anzahl von Dimensionen. Und auch wenn sich die Interkonnektivität ein bisschen aufweicht im späteren Spiel bei Dark Souls, war da halt die Stadt der Untoten ein immer größer werdendes Gebiet, während S&S für mich nur eine Aneinanderreihung von Gebieten ist.
Ansonsten gibts immer wieder zu lange Passagen, in denen man einfach nur in eine Richtung läuft. Oder über ein paar Plattformen springt. Die Stellen wirken irgendwie so leer. Anderswo sind dann aber zu viele Gegner auf einmal, und irgendwann kann ich dann auch nicht mehr durch alle durchrollen. Außer dann, wenn direkt nebendran ein Abgrund ist.
Wenn man dann stirbt, hat das Salz entweder der Gegner, der den tödlichen Angriff durchgeführt hat, oder es materialisiert sich als Flügelwesen. Interessanterweise habe ich bei den letzten normalen Gegnern vor dem Endboss festgestellt, dass die Gegner etwas mehr Energie haben, wenn sie das Salz gestohlen haben. Was ich etwas fies finde, aber auf der anderen Seite ist mir das das ganze Spiel über nicht aufgefallen. ^^ Aber unter Umständen bestraft das dann deutlich stärker für einen Tod als Dark Souls, gerade, weil die normalen Gegner mich eher schnell besiegt haben als die Bosse (bei denen man nur eine bestimmte Schadensmenge zufügen muss, um das Salz zurückzuerlangen). An sich find ich den Ansatz interessant, aber es ist mir dann doch lieber, wenn ich nur die Stelle wieder erreichen muss, an der ich gestorben bin.
"Hol dir dein Salz zurück", wenn ich 0 Salz verloren habe, war aber schon ein bisschen albern, da hätte ich gern einen angepassten Bildschirmtext gehabt. Und wenn ich eine Fledermaus besiegen darf, dann ist die eigentlich nicht mein Mörder.
Je nach Gegend funktioniert es auch fast gar nicht, vor Gegnern wegzurennen, statt sie zu besiegen. Irgendwo waren Skelettgegner, die sich teleportieren, also auch schwer anzugreifen sind, das war richtig nervig. Vor allem, weil die mich einmal auch in den Bosskampf begleitet haben und ich deshalb gestorben bin. Insgesamt fand ich hier aber die Bosse schwieriger als die normalen Gegner bzw die Wege.
Man kann auch ein paar Fähigkeiten lernen und ein Dash macht für mich ein Spiel schnell ein bisschen besser. :D Ansonsten war das Platforming bis auf ein paar knappe Sprünge aber auch nicht besonders anspruchsvoll. Auch wenn ich ständig runtergefallen bin. ^^ Es gab ein paar Passagen, die mehrere Fähigkeiten verbunden haben, was ich ganz cool fand, aber an anderen Stellen war ich mir nicht sicher, ob ich tue, was gedacht ist, oder ob etwas ein Weg oder das Ende einer Abkürzung sein soll.
Die Steuerung war leider nicht so soulslike. Zwischendurch hab ich Heiltränke getrunken, statt anzugreifen, weil ich irgendwie an Dark Souls dachte und RB gedrückt habe. Sehr oft hab ich aber auch Heiltränke getrunken, statt zu rollen, was auch nicht so viel besser ist. Wo ich aber nicht sagen kann, woher die Verwechslung kommt.
Interessant fand ich auch den Unterschied zwischen Heiligtümern und Schreinen, auch wenn es mich gestört hat, dass ich natürlich vor einem Boss in der Regel in einem Schrein bin, weil die näher dran sind, aber dort kann ich nicht aufleveln. Also muss ich mein Salz nach einem Bosskampf entweder zurück zum letzten Heiligtum tragen oder hoffen, dass ich im nächsten Gebiet schnell ein Heiligtum finde. Oder mit der Schnellreise irgendwo sonst hinreisen, aber dann muss ich darauf achten, dass ich hinterher noch weiß, wie ich wieder zurückkomme zu der Stelle, an der ich weitergehen muss.
Positiv hervorheben möchte ich die Kerzenständer, die Bosskämpfe signalisieren. Ich hab zwar nicht verstanden, was die Anzahl an entzündeten Kerzen bedeutet, aber ich konnte dann immer überlegen, ob ich mich dem Boss stelle oder nochmal zurückgehe, um Heiltränke aufzustocken. Also, natürlich stolpert man in Dark Souls auch nicht in jeden Bosskampf unvermittelt rein, aber ich find das schön dezent mit den Leuchtern.

Also, "als Soulslike" ist S&S bestrafender als Dark Souls, wobei mich die meisten verschärften Aspekte nicht so arg stören. Als 2D-Action-RPG geht's in Richtung The Messenger (auch wenn das ein Adventure ist), dass das Platforming oft eher langweilig ist (Laufpassagen wurden durch Hüpfen + Dash irgendwann wenigstens etwas netter), nur dass die Gegner (meistens) etwas weniger nervige Hindernisse und mehr Gegner zum Bekämpfen sind. Auch wenn es sich manchmal doch anfühlt, als wären sie einfach nur da, um eine leere Stelle zu füllen.
Der "RPG"-Anteil ... die halbe Zeit wusste ich nicht, wofür ich meine Punkte eigentlich benutze. Irgendwann habe ich dann zufällig den Unterschied zwischen den Waffentypen erkannt, die mit Stärke oder mit Geschick skalieren, dann konnte ich hinterher meine Punkte richtig einsetzen, aber vorher hab ich die irgendwo reingesteckt, wo ich grad konnte. Hinterher hätte ich sicher ein paar Punkte anders verteilen können, aber insgesamt glaube ich nicht, dass da bewusste Entscheidungen einen großen Unterschied gemacht hätten. Also, abgesehen davon, dass ich als Axtnutzer eher die Option auf Äxte höherer Stufe hätte freischalten sollen als für den Bogen oder so. Aber das war auch kein großes Problem. Ich fand den Talentbaum aber auch total unübersichtlich (bei sowas wie in Horizon Forbidden West weiß ich viel eher, wo ich meine Punkte reinstecken will, auch wenn das hintenraus auch wieder unwichtig war, weil ich alles bepunkten konnte), und gefühlt gab es in jeder Abzweigung alles, wenn man Magie und das Aufleveln spezifischer Waffenklassen ignoriert.
Die Bosskämpfe waren für mich "strategischer", weil ich viel mehr auf Angriffe achten und mir überlegen musste, in welche Richtung ich ausweiche. Oder später, ob ich rolle oder eine Fähigkeit benutze. In der Hinsicht ist es mehr das, was ich von Dark Souls erwartet hatte, aber da kaum für nötig erachtet hatte. Und dann, na ja, wird es halt doch etwas nervig, immer den Weg zum Boss nochmal laufen zu müssen. Weil das in der Regel zu lange Passagen sind mit 1-2 Gegnern, an denen man vorbeilaufen kann. Bei einem Boss muss man über ein paar Plattformen nach unten springen und ich bin ein paarmal danebengehüpft und war tot, das hat mich wesentlich weniger gestört.
Ich mochte das, nach einem Scheitern meine Ausrüstung durchzugehen und zu schauen, ob ich irgendwelche Werte passend erhöhen kann, wenn ich was anderes anziehe. Auch wenn ich gerne nicht nur die neuen Werte in grün und rot angezeigt bekommen hätte, sondern auch die alten Werte. Gerade beim Gewicht, weil ich ja meine schnelle Rolle behalten wollte. Ich finde es dann doch ein bisschen netter, erstmal zu schauen, ob ich so was an meiner Verteidigung ändern kann, als nochmal loszulaufen und Salz zu sammeln, weil ich eigentlich den Boss auch besiegen will, wenn ich den schon erreicht hab. Und eigentlich hatte ich auch keine Lust, alte Gebiete nochmal zu betreten. Zumal ich mir auch nie sicher war, ob sich das wirklich lohnt, aufzuleveln, weil ich meine Werte dabei selten bewusst gesehen habe. Okay, am Ende lief es halt doch meistens darauf hinaus, dass ich besser ausweichen musste ^^ Aber ich hatte nicht einen Haufen unnötiger, identischer Kleidungsstücke im Inventar, also konnte ich auch besser nachschauen, ob mir irgendwas hilft.
Bei vielen normalen Gegnern hab ich irgendwann nur noch X gespamt, das war dann wesentlich weniger interessant als das Kämpfen bei Dark Souls. ... Ich wollte gerade schreiben, dass ich mir weniger die Positionen von Gegnern gemerkt habe, wenn ich einen Weg mehrfach gehen musste, aber ich glaube, das liegt zum Teil tatsächlich daran, dass ich sehr viele Wege nur sehr selten gegangen bin. Und Rückwege nach Einsammeln eines Items sind ja erstmal sicher.

Vielleicht spielt da auch mit, dass ich, wenn ich über Plattformen hüpfen muss, unbewusst ein bisschen mehr erwarte, als dass da einfach nur Plattformen mit Lücken zwischendrin sind und ansonsten viele Laufstrecken. Wobei das mit den erlernten Fähigkeiten im Verlauf besser wurde, dass das Fortbewegen selbst etwas mehr Spaß macht. Es muss ja nicht gleich schwierig werden, aber ein Moveset, das über Gehen und Springen hinausgeht, mag ich halt schon haben. Selbst wenn das, was ich mache, eigentlich überflüssig ist und nur die Laufstrecken ein bisschen aufbricht. So wie zwischendurch immer wieder zu rollen, nur dass das allein dann doch nicht ausreicht. Ich frag mich, wie das ist, wenn ich mal wieder ein älteres Zelda spiele :thinking:

Außerdem hat mich das Boss Fight Theme immer etwas irritiert, das wirkt auf mich irgendwie unpassend. Und normalerweise fällt mir Musik nicht so bewusst auf.
Danke! Eins muss man dir lassen: Für Überraschungen bist du gut zu haben. Mit dieser Wall of Reaction hätte ich jetzt nicht gerechnet :sweat:
Hast du schon Ender Lilies gespielt? Das könnte dir auch gefallen…
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Wytz
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#152

Beitrag von Wytz »

Salt ist schon sehr krude und das hat mir gut gefallen. Das Souls das Vorbild war, war mega offensichtlich aber man hat auch ein paar eigene Ideen eingestreut. Und dafür dass es nur eine Handvoll Entwickler waren, haben die das ganz gut hinbekommen wobei ich den skilltree auch absolut kacke fand. Ich fand’s im übrigen wesentlich leichter als souls. Glaube ab der Mitte bin ich so gut wie gar nicht mehr gestorben außer wieder am Ende. Bin auf jeden Fall auf den Nachfolger gespannt.

Edit: ska studios Bestand damals wohl nur aus zwei leuten.
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Sun
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#153

Beitrag von Sun »

12. Neo Cab
wp/2022/05/09/neo-cab-review/

13. Divinity 2
Ich weiß gar nicht mehr warum ich das damals pausiert habe und bin echt froh die Pause beendet zu haben. Denn es hat mir richtig Spaß gemacht nochmal mit den Charakteren die Welt zu erkunden und spannende Kämpfe zu spielen. Obwohl es so lange her wusste ich noch einiges. Zwar nicht an alle Details und anfangs musste ich dann mal öfter in eine Komplettlösung schauen wo welche Quests weitergehen, aber irgendwann war ich wieder richtig drin und hatte viel Spaß. Traurig war aber immer noch, dass ich irgendwann im Laufe des Spiels meine Fähigkeit verloren habe mit Tieren zu sprechen. So viele Tiere mit denen ich im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr reden konnte. :( Also alles in allem ein tolles West RPG mit einer tollen Welt, interessanten Charakteren und Quest und spannender taktischer Kämpfen. Auf Switch nur etwas unscharf, aber super spielbar.

Bisher:
1. Sherlock Holmes: Chapter One
2. Toree 2
3. NEO: The World ends with you
4. Monster Sanctuary
5. Control
6. Anno 2070
7. Monster Train
8. Heroes of Might & Magic 5
9. Elden Ring
10. Great Ace Attorney 2
11. It Takes Two
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Darkie
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#154

Beitrag von Darkie »

1. Visage
2. Yakuza: Like a Dragon
3. Elden Ring
4. It Takes Two
5. Tormented Souls
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Shiningmind
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#155

Beitrag von Shiningmind »

Ist Tormented Souls empfehelenswert oder kann man sich die 13 EUR dies gerade im Sale kostet sparen?
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Ryudo
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#156

Beitrag von Ryudo »

Oh, danke für den Hinweis. Scheinen ja gerade einige Spiele im Angebot zu sein.

Darkie scheint es zu gefallen.
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Darkie
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#157

Beitrag von Darkie »

Shiningmind hat geschrieben:
5. Mai 2022, 15:46
Ist Tormented Souls empfehelenswert oder kann man sich die 13 EUR dies gerade im Sale kostet sparen?
Also ich würde auf alle Fälle bei 13€ zugreifen. Kommt zwar nicht an die Qualität von Resident Evil und Co. ganz ran - was auch klar war, aber die Rätsel waren sehr gut, der Spielaufbau und Sound erinnert an Resi. :)
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Sun
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#158

Beitrag von Sun »

Mit hats beim zuschauen auch gut gefallen. Meistens gute Rätsel, manche waren aber auch blöd weil man sich da aufs Gehör verlassen muss. Munition ist wirklich relativ knapp, was es spannend macht.
Blöd war, dass es sich 2 mal aufgehängt hat, da man begrenzt speichern kann, kann sowas zu viel Wiederholung führen, ein Tod allerdings auch.
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Ryudo
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#159

Beitrag von Ryudo »

Ich hab‘s mir jetzt mal gegönnt. War ein wenig skeptisch, nachdem ihr nichts mehr im dazugehörigen Topic geschrieben habt, auch wenn der erste Eindruck recht positiv klang.
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RedBrooke
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#160

Beitrag von RedBrooke »

Shiningmind hat geschrieben:
2. Mai 2022, 19:05
Danke! Eins muss man dir lassen: Für Überraschungen bist du gut zu haben. Mit dieser Wall of Reaction hätte ich jetzt nicht gerechnet :sweat:
Hast du schon Ender Lilies gespielt? Das könnte dir auch gefallen…
Ich hab so nebenbei geschrieben und überlegt und plötzlich war da so viel Text :sweat:

Ender Lilies hab ich mittlerweile auch im Auge ^^

_____

32. Metroid Dread [Switch]
Der Anfang fühlt sich nach einem wesentlich längeren Spiel an. In der Mitte gab es eine Phase, in der ich nur von Bosskampf zu Bosskampf geeilt bin, und im Grunde hat die bis zum Ende angehalten. Wobei sich nur die Mitte sehr gerusht angefühlt hat. Klar, ich hätte auch mal in alte Gebiete zurückgehen können, um mit neuen Fähigkeiten Zeug einzusammeln, aber als ob ich mich da zurechtgefunden hätte. Also hab ich mich lieber auf den Weg zum Vorankommen konzentriert, zumal ich eh keine 100% wollte.
Die Steuerung ist schon am Anfang sehr komplex, und dann kommen nur noch mehr Fähigkeiten und Tastenkombinationen dazu. Im Mittelteil kam ich trotzdem ganz gut damit zurecht, auch wenn ich sicherheitshalber möglichst viel am Stück gespielt hab, damit ich nicht alles wieder vergesse. Im Endkampf hab ich dann versucht, den Dash mit R einzusetzen, was nicht so ganz richtig ist, aber das hat mich nur einen Versuch gekostet, also halb so wild.
Überhaupt hab ich mich beim Ende nicht sehr geschickt angestellt. :sweat:
Ende
Erstmal, was soll das, dass man im Endkampf auf einmal Kontern können muss? An sich ist das nicht schlimm, aber ich hab das ganze Spiel über schon nicht wirklich verstanden, wann ich X drücken muss. Bzw. das kam mir unterschiedlich vor. Und im Endkampf sind konterbare Angriffe auch noch anders kommuniziert / abgewandelt.
Die vierte Phase, in der Samus einfach einen gigantischen Todesstrahl auf den Typen abfeuert, hab ich zuerst nicht geschafft, weil ich nicht wusste, welchen Knopf ich drücken soll. Ich dachte auch erst, ich müsste zusätzlich noch zielen. Glücklicherweise geht es dann direkt mit der Phase wieder los.
Die Flucht: Sehr viel Zeit vertrödelt, bis ich darauf kam, dass ich oben rechts lang muss. Dann hab ich kurz vorm Schluss die Hyperstrahl-Tür nicht gesehen und hab auf der Suche nach einem Ausweg aus der vermeintlichen Sackgasse die letzten paar Sekunden verloren. Zwischendrin hing ich auch immer wieder mal ganz kurz. Beim zweiten Mal hab ich den Anfang natürlich schneller hinter mich gebracht, aber bei dem Space-Jump-Abschnitt etwas länger gebraucht und die Zeit wurde wieder knapp. Aber dann konnte Samus doch noch das Shuttle erreichen.
Ansonsten kam ich vor allem bei den Schultertasten in Kombination mit anderen Knöpfen durcheinander. Und das richtige Timing für den nächsten Salto hab ich auch oft nicht getroffen. Was zum Teil auch daran liegt, dass Samus oft nur gesprungen ist und gar keinen ersten Salto gemacht hat (:
Fortbewegung macht im Allgemeinen aber viel Spaß. Wenn man davon absieht, dass Samus sich immer dann an Kanten festgehalten hat, wenn sie nicht sollte. Auch wenn ich mit ein paar Fähigkeiten nicht so ganz zurechtkam (zB. Grapple Beam)
Das war mein erstes Metroid. Die alten find ich nicht besonders reizvoll, also folgt wohl auch sobald kein weiteres ^^
Sehr nervig fand ich an einer Stelle, dass ich mit halber Energie in einen (Mini)Bosskampf geworfen wurde und dann nach dem Scheitern jedes Mal wieder nur die Hälfte an Energie hatte, aber die Gegner in der Nähe haben mir alle nur MIssiles gegeben oder mich getötet. Und direkt vorher war eine EMMI-Zone. :rippi: Dann hab ich vom letzten Speicherpunkt neu gestartet und bin möglichst schnell wieder zum Boss mit zwischendurch absichtlich sterben lassen, als ich zu viel Schaden genommen hatte
Außerdem habe ich viel zu lange gebraucht, bis ich herausgefunden habe, dass ich die Schilde der Klonkrieger zerstören kann der danach war dann ironischerweise nicht mehr durch bloßes Missile-Schießen zu zerstören. Gut, hätte ich vorher bemerken können, weil man ja meistens schon merkt, wenn man Schaden zufügt. Der erhaltene Schaden war mir manchmal aber zu undeutlich.
Übrigens ist es fies, wenn ein Gegner beim Landen manchmal schwarze Masse in beide Richtungen verteilt, wenn die Arena auch schwarz ist. Das war beim ersten solchen Kampf und irgendwann gegen Ende dann nochmal, wobei ich da den Angriff dann schon kannte. Prinzipiell mochte ich die Kämpfe gegen den Gegnertypen, aber es waren dann doch zu viele fast identische. Grad kurz vorm Schluss sind da zwei quasi direkt nacheinander.

Edit: Fast verdrängt, aber diese ganzen versteckten Wege durch die Gänge sind halt nicht meins. Selbst, wenn in vielen Fällen klar ist, dass da was sein muss.

01. Giana Sisters: Twisted Dreams - Owltimate Edition [Switch]
02. Super Mario 3D World [Switch]
03. Sonic 2 [Switch]
04. The Stanley Parable [PC]
05. A Short Hike [PC]
06. Astro's Playroom [PS5]
07. Bowser's Fury [Switch]
08. Sonic Mania [PC]
09. Pikuniku [PC]
10. Minit [PC]
11. Hey! PIKMIN [3DS]
12. Death Stranding - Director's Cut [PS5]
13. The Messenger [PC]
14. Celeste [PC]
15. Submerged: Hidden Depths [PS5]
16. Horizon Forbidden West [PS5]
17. Knight's Try [Switch]
18. Ghostwire: Tokyo - Prelude: The Corrupted Casefile [PS5]
19. Monster Hunter Rise [Switch]
20. N++ [Switch]
21. The Great Ace Attorney: Adventures [Switch]
22. Donkey Kong Country 2: Diddy's Kong Quest [Switch]
23. Final Fantasy VII [Switch]
24. Flat Kingdom: Paper's Cut Edition [PS5]
25. Flat Kingdom: Paper's Cut Edition [PS4-Version auf PS5]
26. Yoshi's Island [Switch]
27. Kirby und das vergessene Land [Switch]
28. Stardew Valley [Switch]
29. Dark Souls Remastered [Switch]
30. Dragon Quest Builders 2 [Switch]
31. Salt and Sanctuary [PC]
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Guybrush Threepwood
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#161

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Pac-Man World 2 PS2

Was für eine Enttäuschung. Als ich im Dezember den Vorgänger gespielt habe, war ich echt begeistert. In meinen Augen das beste Jump'n Run für die PSOne und auch heute noch ein Spielchen wert. Das Teil 2 da nicht ran reicht, war mir im Vorfeld klar. Aber der Absturz ist meines Erachtens größer, als die Reviews nahelegen.

Es beginnt ganz gut. Der Schwierigkeitsgrad ist viel niedriger als der Vorgänger, aber die Level haben einen angenehmen Fluss und eine angenehme Länge. Vom Anstieg des Schwierigkeitsgrades ab dem Vulkan bin ich etwas überrascht gewesen, aber das war auch eine angenehme Überraschung. Dann kommt der Boss dieser Welt, der den schrecklichen Anubis Rex aus dem Vorgänger an Unfairness noch überbietet, obwohl man wegen vieler Checkpoints in der Regel nur zwei Treffer landen muss, um dauerhaft Fortschritt gemacht zu haben. Trotzdem sieht man kein Land, sofern man nicht viele Extraleben angesammelt hat. Ich habe bis zum Ende nicht kapiert, ob Zickzacklaufen, weite Kreise laufen oder völlig wirr hin und her zu sprinten die beste Methode ist, den Schüssen auszuweichen. Immer schießt er entweder meilenweit daneben oder genau auf den Spieler rauf. Da jeder Schuss, wenn er einen nicht trifft, eine Flamme hinterlässt, rennt man beim Ausweichen auch schnell in eine solche hinein. Und dann ist es so schwer, ihn zu treffen. So schwer, dass ich zwei verschiedene Varianten gelesen habe, woran es liegt. @Yoshi meint in seinem Test, man habe ein enorm kurzes Zeitfenster, ihn zu treffen, viel kürzer, als das Spiel kommuniziert. Das stimmt nicht, ich habe auch im späteren Verlauf sehr spät in seiner Kreiselbewegung Treffer gelandet. Die einzige Komplettlösung auf GameFAQs meint, man müsse in späteren Phasen Clyde im Cockpit selbst treffen. Das stimmt nicht, daran habe ich mich erfolglos orientiert. Ich präsentiere meine Theorie: Man muss gucken, wo in der Kanzel das Glas noch unbeschädigt ist und diese immer kleineren Bereiche treffen, während er rotiert.
Während man Anubis Rex mit viel Glück ohne Lebensverlust besiegen können müsste - das Problem sind nicht aufeinander getimte Attacken in der letzten Phase, aber man kann dann eben auch Glück haben - bin ich überzeugt, dass es bei Clyde unmöglich ist, und man einfach Geduld und einen Sack voll Leben braucht, um durchzukommen. Immerhin sind die Rotationssprünge zu den anderen Inseln auch immer mal ohne erkennbaren Grund zu kurz und man stirbt. Leider erwartet einen nach der Mühe nichts Gutes mehr. Die selbstscrollenden Unterwasserlevel nerven mit viel zu vielen Hindernissen. Auch durch diese Welt stirbt man sich eher durch, anstatt sie zu bezwingen. Dafür bräuchte es viel Auswendiglernen. Die letzte Welt ist theoretisch besser, aber optisch als Sumpf sehr langweilig.

In meinen Augen ein schwaches 60 Prozent-Spiel, das ja obendrein auch noch sehr kurz ist.
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Ryudo
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#162

Beitrag von Ryudo »

Triangle Strategy :switch:
Habe mittlerweile die beiden anderen Enden gespielt sowie das echte Ende. Auch wenn die Geschichten der falschen Enden zum Abwinken waren, konnten alle spielerisch (mal mehr, mal weniger) überzeugen. Das echte Ende hat allerdings in allen Belangen nochmal eins drauf gelegt, so dass ich dem Spiel einen ganzen Punkt mehr gebe, wegen der tollen Langzeit Motivation.

Wertung: 9/10

2022:
The Legend of Zelda: Breath of the Wild :switch: 8/10
Pikmin 3 :switch: 8/10
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Sun
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#163

Beitrag von Sun »

Hier mal nachgereicht meine Meinung zu Neo Cab:

wp/2022/05/09/neo-cab-review/
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knightingale
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#164

Beitrag von knightingale »

Noch ein 2D-Platformer und...verdammt ist der anders als der letzte Jumper, den ich gespielt habe :ugly:
Electronic Super Joy ist wie der Name verspricht einfach nur Spaß ohne Ende. Frustig hier und da, weil die Level richtig biestig werden können und hin und wieder die Optik bzw. Lichtwechseleffekte nicht ganz so optimal für die Übersicht sind, aber dennoch richtig, richtig gut.
Sicherlich kann ich mir "interessantere" Storys für einen Jumper ausmalen, als "Ich will meinen Hintern wiederhaben!", aber das passt einfach zu der total abstrusen optischen und akustischen Aufmachung des Spiels. Zu dieser kann man stehen wie man will (Stichwort: Sexuell angehauchtes Gestöhne bei Wiedereinstieg in ein Level nach Ableben), spielerisch ist der Titel aber richtig gut. Bin schon auf Teil 2 gespannt.


1. Elden Ring
2. The Forgotten City
3. Bloodborne
4. Electronic Super Joy
---
5. What Lies in the Multiverse
6. Disc Room
7. Super Mario World 2: Yoshi's Island
8. Dicey Dungeons
9. The Pedestrian
10. Who pressed mute on Uncle Marcus?
---
11. Sonic Generations
12. Martha is Dead
13. A Memoir Blue
14. Moto Roader MC
---
15. Ashwalkers
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Yoshi
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#165

Beitrag von Yoshi »

Guybrush Threepwood hat geschrieben:
8. Mai 2022, 13:17
Pac-Man World 2 PS2

Was für eine Enttäuschung. Als ich im Dezember den Vorgänger gespielt habe, war ich echt begeistert. In meinen Augen das beste Jump'n Run für die PSOne und auch heute noch ein Spielchen wert. Das Teil 2 da nicht ran reicht, war mir im Vorfeld klar. Aber der Absturz ist meines Erachtens größer, als die Reviews nahelegen.

Es beginnt ganz gut. Der Schwierigkeitsgrad ist viel niedriger als der Vorgänger, aber die Level haben einen angenehmen Fluss und eine angenehme Länge. Vom Anstieg des Schwierigkeitsgrades ab dem Vulkan bin ich etwas überrascht gewesen, aber das war auch eine angenehme Überraschung. Dann kommt der Boss dieser Welt, der den schrecklichen Anubis Rex aus dem Vorgänger an Unfairness noch überbietet, obwohl man wegen vieler Checkpoints in der Regel nur zwei Treffer landen muss, um dauerhaft Fortschritt gemacht zu haben. Trotzdem sieht man kein Land, sofern man nicht viele Extraleben angesammelt hat. Ich habe bis zum Ende nicht kapiert, ob Zickzacklaufen, weite Kreise laufen oder völlig wirr hin und her zu sprinten die beste Methode ist, den Schüssen auszuweichen. Immer schießt er entweder meilenweit daneben oder genau auf den Spieler rauf. Da jeder Schuss, wenn er einen nicht trifft, eine Flamme hinterlässt, rennt man beim Ausweichen auch schnell in eine solche hinein. Und dann ist es so schwer, ihn zu treffen. So schwer, dass ich zwei verschiedene Varianten gelesen habe, woran es liegt. @Yoshi meint in seinem Test, man habe ein enorm kurzes Zeitfenster, ihn zu treffen, viel kürzer, als das Spiel kommuniziert. Das stimmt nicht, ich habe auch im späteren Verlauf sehr spät in seiner Kreiselbewegung Treffer gelandet. Die einzige Komplettlösung auf GameFAQs meint, man müsse in späteren Phasen Clyde im Cockpit selbst treffen. Das stimmt nicht, daran habe ich mich erfolglos orientiert. Ich präsentiere meine Theorie: Man muss gucken, wo in der Kanzel das Glas noch unbeschädigt ist und diese immer kleineren Bereiche treffen, während er rotiert.
Während man Anubis Rex mit viel Glück ohne Lebensverlust besiegen können müsste - das Problem sind nicht aufeinander getimte Attacken in der letzten Phase, aber man kann dann eben auch Glück haben - bin ich überzeugt, dass es bei Clyde unmöglich ist, und man einfach Geduld und einen Sack voll Leben braucht, um durchzukommen. Immerhin sind die Rotationssprünge zu den anderen Inseln auch immer mal ohne erkennbaren Grund zu kurz und man stirbt. Leider erwartet einen nach der Mühe nichts Gutes mehr. Die selbstscrollenden Unterwasserlevel nerven mit viel zu vielen Hindernissen. Auch durch diese Welt stirbt man sich eher durch, anstatt sie zu bezwingen. Dafür bräuchte es viel Auswendiglernen. Die letzte Welt ist theoretisch besser, aber optisch als Sumpf sehr langweilig.

In meinen Augen ein schwaches 60 Prozent-Spiel, das ja obendrein auch noch sehr kurz ist.
Dass wir jetzt drei Personen mit drei unterschiedlichen Ansichten sind, wie man diesen Endgegner verletzt, ist für sich schon keine so gute Aussage für das Design des Endgegners ^^. Schade, dass dir Pac-Man World 2 schlechter gefallen zu haben scheint als mir. Ich bin zwar auch der Ansicht, dass Teil 1 besser ist, aber nicht so bedeutend wie du es siehst. Ich glaube dennoch, dass du den dritten Teil ähnlich wie ich deutlich schlechter finden würdest als Teil 2 - und das auf einer niedrigeren Ausgangsbasis. Hol es dir besser nicht :D.
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Shiningmind
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Registriert: 30. Mai 2020, 10:21

#166

Beitrag von Shiningmind »

Spiderman (PS5)

Wow! Das war richtig gut! Vor allem wenn man sich auf die Story konzentriert! Wahrscheinlich ist das hier eine der stärksten Open World Inszenierungen, die ich bisher gespielt habe. Das hätte man auch gut im Kino als Film verkaufen können und ich glaube es wäre erfolgreich gewesen. Ganz großes Lob an Insomniac, was die hier auf die Beine gestellt haben. Einziges Manko ist, dass der Open World Part halt das übliche Schema abdeckt und hier auch so langweiligen Kram der Ubisoft Formel heranzieht. Wieder zig Basen erobern und Gegnerwellen bekämpfen? Ne Danke…und nichtsdestotrotz gebe ich mir Miles Morales auch noch sehr zeitnah, vielleicht häng ich es direkt hier ran.

Bisher:

1. Outer Wilds - Essential to play
2. Astros Playroom - Fun to play
3. Guardians of the Galaxy - Fun to play
4. Record of Lodoss War - Fun to play
5. Ratchet & Clank: Rift Apart - Nice to play
6. Olli Olli World - Essential to play
7. Horizon Forbidden West - Fun to play
8. Demons Souls Remake - Essential to play
9. Tiny Tinas Wonderlands - Für Fans Fun to play..ansonsten nice to play
10. Gran Turismo 7 - Nice to play
11. Toree 2 - Fun to play
12. Chrono Cross Remaster - eher not to play
13. Kirby und das vergessene Land - Essential to play
14. Omno - Nice to play
15. Unpacking - Nice to play
16. Triangle Strategy - Essential to play (insbesondere für Genrefreunde)
17. Spiderman - Fun to play
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Rippi
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#167

Beitrag von Rippi »

25. Pictoquest :xsx:

Nettes kleines Picross mit Rollenspieleinlagen, leider ruckelt es ab und zu und 2 Erfolge sind verbuggt, aber Spaß hat es gemacht :)

8/10
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Rippi
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#168

Beitrag von Rippi »

26. Trek to Yomi :xsx:

Am Anfang war ich total begeistert, besonders der Stil hat mir gefallen. Als es dann aber ab dem vierten Kapitel schwerer wurde habe ich gemerkt, wie schlecht das Kampfsystem eigentlich ist.

6,5/10
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knightingale
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#169

Beitrag von knightingale »

Disco Elysium hat mich vor ein enormes Problem gestellt für diese Liste. Es ist ein atemberaubendes Spiel mit einem richtig guten Writing. Detektiv-Kram mit vielen Freiheiten, RPG-Elementen und so weiter. Total mein Ding. Bedeutet im Umkehrschluss mit nahezu allen Titeln dieses Jahres hat es den Boden aufgewischt. Und dann ist da Elden Ring und über den gesamten Denkprozess haben sich beide Titel immer wieder übertroffen. Irgendwann habe ich dann zwei Dinge realisiert:

1. Elden Ring ist ein Fitzelchen besser, da ich noch viel länger darüber sinniere, mir Speedruns ohne Ende reinziehe etc. Es hat mich weitaus "mehr" beeindruckt, was dem Umstand geschuldet sein mag, dass ich glaubte, dieses Genre wäre nun einmal nicht "mein Ding". (Irrglaube, wie sich aktuell bei einem komplett anderen Spiel herausstellt :ugly: ) Disco ist auf seine Weise ebenso beeindruckend, aber hat nicht den Nachhall.
2. Der Abstand dieser beiden Titel zum bisherigen Kronprinzen TFC ist enorm, weswegen ich kurzerhand einen neuen Split setze. Die drei nun abgetrennten Titel auf 3-5 sind fantastisch und Grenzen sich klar von denen da drunter ab...aber spielen nicht in derselben Liga für mich wie die Titel darüber.


1. Elden Ring
2. Disco Elysium
---
3. The Forgotten City
4. Bloodborne
5. Electronic Super Joy
---
6. What Lies in the Multiverse
7. Disc Room
8. Super Mario World 2: Yoshi's Island
9. Dicey Dungeons
10. The Pedestrian
11. Who pressed mute on Uncle Marcus?
---
12. Sonic Generations
13. Martha is Dead
14. A Memoir Blue
15. Moto Roader MC
---
16. Ashwalkers
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Wytz
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#170

Beitrag von Wytz »

Würde mich interessieren wie du deinen Tequila Sunset gestaltet hast und welche Person er am Ende war und überhaupt was für ein Ende du hattest. @knightingale konnte mich bisher leider mit noch niemanden austauschen über das Spiel.

Es ist wirklich ein grandioses RPG bei dem es tatsächlich auch ums Roleplay geht und nicht um action.
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Z.Carmine
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#171

Beitrag von Z.Carmine »

14. Seven Pirates H
Nintendo Switch

wp/2022/05/12/seven-pirates-h-review/

15. Trek to Yomi
Xbox Series S per Gamepass

Tja, leider waren meine Zweifel gerechtfertigt. Der Stil rettet das Spiel für mich nicht. Uncanney valley in Nahaufnahmen, hölzerne Animationen. Mit dem Kampfsystem bin ich auch nicht warm geworden. Das Parry-Timing lag mir nicht, und meist habe ich ein und die selbe Kombo eingesetzt. Diese stunnt Standardgegner, woraufhin man sie mit einem Finisher töten kann.
Da es nicht so lang ist, habe ich den einen Durchgang durchgezogen (beim Endgegner nach ein paar Niederlagen auf Easy). Nachsehen, was für Auswirkungen die Storyentscheidungen haben? Kein Bock.


2022:
01. Prison Princess
02. Gears 5
03. Doom Eternal
04. Sonic Generations
05. Maglam Lord
06. Monark
07. Atelier Sophie 2
08. Guardians of the Galaxy
09. Stranger of Paradise Final Fantasy Origin
10. Touhou Luna Nights
11. Mokoko X
12. Record of Lodoss War Deedlit in Wonder Labyrinth
13. Death's Door
"Ich glaube Carmine ist als Kind in den Grummeltrank gefallen" -Rippi
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Guybrush Threepwood
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#172

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Red Faction PS2

Jeder kennt ja Screenshots aus Previews, die einem im Kopf bleiben, weil sie technisch so beeindruckend wirken. So eines für mich war ein Pre-Release-Screenshot von Red Faction. Da wird ein Wachmann von der Druckwelle einer Explosion erfasst, die hinter ihm eine Glasscheibe zersplittern lässt. Dieser frühe PS2-Shooter machte mit der GeoMod-Engine auf sich aufmerksam, welche Levelzerstörungen in Echtzeit versprach. Irgendwie kann man auch nicht von Betrug sprechen, auch wenn sich gerade spätere Level als immer stabiler herausstellen. Grundsätzlich geht aber viel kaputt, wenn es Explosionen ausgesetzt ist. Aber es gibt nur wenige Stellen, an denen es dann wirklich für das Spiel notwendig ist. So selten, dass ich das Feature dann oft vergessen habe und dumme Dinge versucht habe, wie verzweifelt an die unerreichbare Öffnung in einen Lüftungsschacht springen zu wollen, bis ich eben auf die Idee kam, mit einem Sprengsatz ein Loch in eben diesen Schacht zu sprengen, um hineinzugelangen. Aber in Sachen Zerstörungen hat sich in Videospielen seitdem echt ziemlich wenig getan. Auch wenn der Verpackungstext Dinge verspricht, die sich im Spielverlauf eigentlich gar nicht ergeben, sind die Umgebungen der meisten Shooter heute viel starrer als in diesem über zwanzig Jahre alten Spiel. Oh, und das splitternde Glas sieht wirklich toll aus. Die Scherben bleiben auch liegen und sind eine Verletzungsquelle. Ziemlich cool.
Vielleicht hätte man mehr von den Zerstörungen gehabt, wenn das Spiel nach Halo erschienen wäre. Wie in vielen Shootern vor Halo sind die Handgranaten nämlich praktisch nutzlos, weil man sie als Waffe erst auswählen müsste. Wer tut das im Eifer des Gefechts? Den Raketenwerfer hebt man lieber für besondere Situationen auf, also wären Granaten das einzige, mit dem man regelmäßig Sprengschaden verursachen könnte, es aber nicht tut.
Das Spiel ist generell ein ziemlich interessantes Exemplar der Ära vor Halo, weil es durch die Zwei-Stick-Steuerung dem ganzen schon nahe kommt, aber eben durch Feinheiten wie die nicht schnell benutzbaren Granaten unpraktisch ist und - schlimmer - mit einer viel zu präsenten und offensichtlichen Zielhilfe dem Spieler ständig einbläuen zu wollen scheint, dass er mit einem Controller einfach das falsche Eingabegerät für einen Shooter verwendet. Kopfschüsse sind quasi unmöglich, weil es das Fadenkreuz ständig in die Körpermitte zieht, außer man schaut durch ein Zielfernrohr, dann hat man tatsächlich volle Kontrolle.
Die Kampagne ist aber eigentlich ziemlich gut gewesen, da steckt mehr Abwechslung drin, als ich gedacht hätte. Zum Ende wird es aber ziemlich frustrierend, weil es dann ständig einen oder mehreren Gegner in den Gruppen gibt, die eine Railgun haben, welche den Spieler auch bei voller Gesundheit und Rüstung mit einem Treffer killt. Da man durch die aggressive Zielhilfe bei Gruppen kaum beeinflussen kann, auf welchen Feind man bei nahestehenden Gegnern tatsächlich feuert, heißt es an zu vielen Stellen immer wieder neu laden, bis man den Railgunner rechtzeitig ausschaltet oder er zufällig oft genug nicht trifft. Damit kann der Feind auch durch Wände schießen, deswegen hilft ständiges Straffen hinter Türrahmen in diesen Situationen auch nichts. Das ist dann reines Glück. Manchmal knallen die einen ab, bevor man eine Chance hatte, auf überhaupt einen Feind in der Gruppe zu schießen.

Nette Ergänzung meiner PS2-Bibliothek, aber heute höchstens antiquarisch interessierten PC-Spielern ruhigen Gewissens zu empfehlen. Die werden diese Railgunner gezielter angehen können.
Yoshi hat geschrieben:
10. Mai 2022, 08:06
Ich glaube dennoch, dass du den dritten Teil ähnlich wie ich deutlich schlechter finden würdest als Teil 2 - und das auf einer niedrigeren Ausgangsbasis. Hol es dir besser nicht :D.
Keine Angst, am dritten Teil von Pac-Man-World hätte ich kein Interesse gehabt, selbst wenn mir Teil 2 besser gefallen hätte.
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Shiningmind
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#173

Beitrag von Shiningmind »

Spiderman Miles Morales

Ich hatte nach Spiderman noch Bock auf Nachschlag und Miles Morales bot genau das, was auch das Hauptspiel schon geboten hat.
Es bringt durch die Fähigkeiten und den Nebenaktivitäten einiges an zusätzlicher Varianz aber im Grunde spielt man das gleiche Spiel.
Dass es kürzer war als das Hauptspiel empfand ich nach dem Durchgang direkt danach sogar als Vorteil.

Fun to Play

Toree 3D

Auch hier kann ich sagen, dass das Spiel dem Nachfolger in nix nachsteht. Es hat mir sehr gut gefallen und ich empfinde es sogar als zu niedrig bepreist. Also wenn noch ein Nachfolger kommt, ruhig den Mut haben einen oder 2 EUR mehr zu nehmen :D

Fun to play

Bisher:

1. Outer Wilds - Essential to play
2. Astros Playroom - Fun to play
3. Guardians of the Galaxy - Fun to play
4. Record of Lodoss War - Fun to play
5. Ratchet & Clank: Rift Apart - Nice to play
6. Olli Olli World - Essential to play
7. Horizon Forbidden West - Fun to play
8. Demons Souls Remake - Essential to play
9. Tiny Tinas Wonderlands - Für Fans Fun to play..ansonsten nice to play
10. Gran Turismo 7 - Nice to play
11. Toree 2 - Fun to play
12. Chrono Cross Remaster - eher not to play
13. Kirby und das vergessene Land - Essential to play
14. Omno - Nice to play
15. Unpacking - Nice to play
16. Triangle Strategy - Essential to play (insbesondere für Genrefreunde)
17. Spiderman - Fun to play
18. Spiderman Miles Morales - Fun to play
19. Toree 3D - Fun to play
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knightingale
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#174

Beitrag von knightingale »

So, diesmal zwei Spiele als Neuzugang hier:

Dorfromantik ist wie der Name vermuten lässt die große Liebesgeschichte achteckiger Kärtchen, die sich in polygame Verbindungen begeben, um den größtmöglichen Schotter einzustreichen. Oder um es weniger verquast auszudrücken: Dorfromantik ist ein punktbasiertes Legespiel, in dem wir Landschaften kreieren, um unseren Highscore in die Höhe zu treiben. Dies hat mir schon im Early Access auf dem PC gefallen und ist nun nach dem 1.0-Release auch mit weiteren Modi angereichert worden. Auf Steam Deck findet es dann als Pausenfüller oder "Zeitvertreiber" seine Bestimmung, gerade weil abseits von Missionen innerhalb einer Runde (z.b. erschaffe ein Ackerland mit mind. 18 Flächen) auf recht simplem Niveau bleiben.

Anfang des Jahres kam mit Nobody Saves the World das nächste Drinkbox-Spiel endlich auf den Markt. Ich habe mich sehr darauf gefreut, war aber schnell ernüchtert, weil das Action-RPG doch etwas zu monoton und grindy war. Ich habe daraufhin die Lust am Spiel verloren. Eine neue Chance bot sich nun durch das Update eines Couch-Coop und gemeinsam mit @Vecrix hat Nobody dann richtig viel Spaß gemacht. Das etwas schwache Spieldesign und die im Vorfeld versprochenen, aber kaum vorhandenen Synergien bei den wilden Kombinationsmöglichkeiten der Fähigkeiten trübt zwar weiterhin den Eindruck, aber es waren dann am Ende dennoch sehr unterhaltsame ca 18 Spielstunden. Gemeinsam Grinden hat mehr SPaß gemacht :mrbanana:


1. Elden Ring
2. Disco Elysium
---
3. The Forgotten City
4. Bloodborne
5. Electronic Super Joy
---
6. What Lies in the Multiverse
7. Disc Room
8. Super Mario World 2: Yoshi's Island
9. Nobody Saves the World
10. Dicey Dungeons
11. The Pedestrian
12. Dorfromantik
13. Who pressed mute on Uncle Marcus?
---
14. Sonic Generations
15. Martha is Dead
16. A Memoir Blue
17. Moto Roader MC
---
18. Ashwalkers
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#175

Beitrag von Rippi »

27. Eiyuden Chronicle: Rising :xsx:

Es hat mir wesentlich mehr Spaß gemacht als es eigentlich sollte, weil es wirklich ein reines Fetch Quest- The Game ist. Aber es hatte was entspannendes, einen Stempel nach dem anderen zu jagen, den liebevollen Stil zu genießen und am Ende doch die 1000 Gamerscore vollzumachen. Spieler, die gerne Abwechslung haben, ziehen gerne zwei Punkte ab.

8,5/10


28. Lake :xsx:

Wie schon bei Eiyuden, spielerisch ist das hier langweilig, aber doch irgendwie entspannend. Besonders die Musik bleibt im Kopf. Als Nächstes brauche ich aber definitiv wieder mehr Action :ugly:

7/10
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