Ich brauchte eine Pause vom Zimmereinrichten. Also habe ich das Hotel kurz verlassen, um mit dem Flugzeug zu meinem anderen Job zu fliegen. Ferienhäuser sind schließlich total anders als Hotelzimmer. Diesmal habe ich mir also wieder einen Gast ausgesucht, der einen Hauswunsch hatte, statt nur nach einem Thema einzurichten. Unter dem Motto “Himmlisch hausen” habe ich also ein weiteres Ferienhaus eingerichtet.
Im Ferienparadies habe ich einen alten Bekannten getroffen (der sich allerdings nicht an mich erinnern konnte). Jimmy. Vor langer Zeit hat er einmal bei mir auf der Insel gewohnt. Aber vielleicht war das auch nicht Jimmy, sondern Jimmy, und konnte sich deshalb nicht an etwas erinnern, das ihm nicht passiert ist. Oder vielleicht sollte ich die ganz Angelegenheit nicht so sehr zerdenken.
Am Strand
In meiner Vorstellung gab es nur ein passendes Grundstück für Jimmys Traum vom Himmlischen Hausen. Eine kleine Insel, komplett umgeben von Wasser. Nacht. Sternenklarer Himmel.
Ganz wolkenlos ist der Himmel nun nicht geworden, aber dafür ist der große Vollmond fast komplett zu sehen.
Angelehnt an die Sternensplitter nach einer wunschreichen Sternschnuppennacht, habe ich am Strand ein paar Lichtsterne verteilt. Auf meiner eigenen Insel dienen sie als Sternensplitter aus The Legend of Zelda: Breath of the Wild.
Eine Romantikgartenbank dient als einzige Sitzgelegenheit. Genau wie der passende Gartentisch mit Blumendeko in weiß gehalten, sollen die Möbel nicht vom nächtlichen Himmelsspektakel ablenken.
Neben dem Ferienhaus breitet die Erhabenstatue ihre Flügel aus, als wolle sie in den Nachthimmel entschwinden. Der weiße Mondhase passt thematisch zum Himmel, also durfte er auch ein Plätzchen auf einem Ruinenhocker finden. Ein zugehöriges Ruinentor schafft einen Übergang vom Steg auf die Insel.
Ausnahmsweise einmal gibt es am Strand kein Lagerfeuer.

Zwar ist auf der Ferieninsel gerade Sommer (im Winter ist weniger vom Vollmond zu sehen), aber es wird doch ein wenig frisch. Daher habe ich im Haus noch ein wenig mehr Nachthimmel eingerichtet.
Unter den Sternen, umgeben von sanften Wolken
Während die Hotelzimmer bereits thematisch passende Tapeten und Böden aufweisen, sind die Wände und Böden in der Ferienhütte erst einmal normal. Also habe ich sie so schnell wie möglich ausgetauscht gegen einen dreiwändigen Sternenhimmel und den Wolkengrund, bei denen die Wolken wie Nebelschwaden über den Boden wabern. Das ist noch weiter oben als die Bergwiese neulich. Himmlisch hausen eben.
Jimmys Ferienhaus ist in zwei Abschnitte unterteilt, zwischen denen ein schmaler Flur verläuft. Als Wände dienen diesmal keine Zwischenwände, sondern Ruinensäulen und -tore. Einige der Schmucksäulen sind bereits zerbrochen, während auf den noch ganzen Sternensplitter leuchten. Da der Flur geradeso ausreichend breit ist, gibt es in der Hütte auch einen Mond. Sogar als erstes nach dem Betreten der Hütte sichtbar.

Zur Linken findet sich das Musikzimmer. Den weißen Konzertflügel hat sich Jimmy gewünscht, beim Rest habe ich mich von den Vorschlägen inspirieren lassen. Die Harfe stammt wie einige andere Einrichtungsgegenstände aus dem Sternzeichen-Set, das Jimmy auch in seinem eigenen Haus hat. Vielleicht hilft ihm das, sich etwas heimischer zu fühlen. Das Lilien-Grammofon war der erste rosa Farbtupfer, den ich hingestellt habe, weshalb ich mich bei einer der Girlanden farblich angepasst habe. Falls Jimmy gern vor Publikum spielt, sitzt auf dem Krebs-Tisch neben dem Flügel ein Fantasie-Einhorn. Die sind einfach so niedlich.

Auf der rechten Seite kann Jimmy sich ausruhen. Zwar ist der Mondsichelstuhl nicht für ein Nickerchen geeignet, aber schlafend würde Jimmy schließlich auch den ganzen Sternenhimmel verpassen.
Weil ich mir nicht sicher war, ob das Licht ausreicht, leuchten neben dem Stuhl und auf einem weiteren Krebs-Tisch Lichtsterne. Letzterer farblich angepasst an das Grammofon. Falls Jimmy mit seinem brandneuen Kopfschmuck nicht ganz einverstanden ist, steht ein Zwillinge-Schrank bereit, damit er sich jederzeit umziehen kann. Auch die Vase des Pampasgrases ist rosa, allerdings ist das in der nächtlichen Beleuchtung kaum erkennbar. Tri-Haarreif und das Pampasgras stammen aus dem Hotel-Update.

Nun, da Jimmy sich auf dem Mondsichelstuhl ausruht, gekleidet in den neuen Kalamati-Retropulli, lasse ich ihn wohl besser allein. Es wird ohnehin schon spät.
