Et voilà – gerade durchgespielt - 2020

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Iceman
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#61

Beitrag von Iceman »

Was für ein Twist! Das freut mich sehr das dir das Spiel am Ende doch so gut gefallen hat.
Ich habe schon befürchtet das du es abbrichst!
Ich finde ja das Control sehr unterschätzt wird. Ich habe selten eine so stimmige und mysteriöse Atmosphäre in einem Spiel erlebt, das mich dann auch noch tagelang nach dem Spielen so beschäftigt hat. Ich würde Control eher eine 9 von 10 geben, weil es mich durch seine langen Ladezeiten und der nervigen Karte zu oft gefrustet hat. Den DLC werde ich auch noch beizeiten nachholen.
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Zeratul
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#62

Beitrag von Zeratul »

Resident Evil 6
Das war es also, das viel gehasste und verschmähte Resident Evil 6. Ich war wirklich auf das schlimmste vorbereitet und bin seit Devil May Cry 2 ja auch einiges an Leid gewohnt. Und ich muss auch zugeben: Ja es ist tatsächlich das schlechteste Resident Evil. Aber es ist insgesamt kein schlechtes Spiel und ich würde behaupten Devil May Cry 2 ist innerhalb seiner Reihe qualitativ ein deutlich größerer Abstieg als es Resident Evil 6 innerhalb seiner Reihe ist.

Erstmal zum Positiven:
Über die Länge des Spiels kann man sich - ganz im Gegensatz zu Resident Evil 3 - absolut nicht beklagen. Ich habe etwa 22 Stunden gebraucht, um alle 4 Kampagnen durchzuspielen.
Auch die Story fand ich für ein Resident Evil insgesamt sehr gut und die Kampagnen waren auch schön miteinander vernetzt, sodass mit jeder neuen Kampagne klar wurde, wie und warum man nun diese und jene Charaktere zuvor an bestimmten Punkten angetroffen hat. Klar waren das teilweise sehr krasse Zufälle, aber das ist in anderen Spielen oder auch in Filmen und Serien ja nicht anders.
In Sachen Gameplay gefiel mir vor allem das Bewegungsrepertoire der Charaktere. Ducken, um horizontalen Angriffen zu entgehen, zur Seite rollen, nach hinten springen, Vorwärtsrolle, aus dem Rennen heraus rutschen... da waren schon deutlich mehr Bewegungen möglich als in vorherigen Resident Evil Spielen und die wurden auch sinnvoll ins Gameplay eingebunden.

Negativ fand ich hingegen, dass das Spiel insgesamt in Sachen Gameplay nur noch wenig mit Resident Evil zu tun hat. Nicht nur dass das Maß an Action und Geballer gegenüber den beiden Vorgängern nochmal extrem angezogen hat, sondern spätestens ab der zweiten Kampagne mit Chris sind auch die Gegner bis an die Zähne bewaffnet. Während die Gegner bei Resident Evil 4 noch mit Äxten, Heugabeln, Armbrüsten oder Morgensternen bewaffnet waren, sind es hier Maschinengewehre, Scharfschützengewehre und Raketenwerfer. Und von der Sorte dann teilweise auch mal 10-20 Gegner auf einmal. Apropos Gegner: Das Gegnerdesign fand ich teilweise furchtbar. Meistens waren es Mischungen aus Mensch und Tier. Halb Mensch/ halb Spinne, halb Mensch/ halb Fledermaus, wobei der menschliche Oberkörper dann mit dem Kopf nach unten baumelte und mit nem Maschinengewehr in der Hand auf die Protagonisten ballerte. So abstrus wie es sich anhört wirkte es auch im Spiel. Mein Highlight war aber definitiv der T-Virussaurus Rex (ja ich weiß, C-Virus, aber sonst funktioniert das Wortspiel nicht :P ).
Ebenfalls negativ fand ich das hohe Maß an Quicktime-Events und Fahrzeugabschnitten. Bei ersterem wurde wirklich alles in ein QTE verwandelt, sogar das Vorwärtskriechen in einem abstürzenden Flugzeug, wo dann zwei Tasten abwechselnd gedrückt werden mussten um zu kriechen. Super spaßig. Genauso wenig spaßig waren die Fahrzeugabschnitte, bei denen wirklich der gesamte Fuhrpark ausgepackt wurde. Schneemobil, Motorrad, Militärfahrzeug, Kampfhelikopter, Kampfjet... alles vorhanden (und ja, wir reden immer noch von Resident Evil, nicht von Call of Duty).
Die Inszenierung des Spiels war zwar absolut kinoreif, aber mir war das teilweise zu sehr drüber. Manche Szenen waren derard absurd, dass ich nicht wusste, ob ich lachen oder mich fremdschämen soll. Ich wüsste zu gerne, ob das teilweise witzig gemeint war oder ob das tatsächlich alles "cool" sein sollte. Da wäre weniger manchmal mehr gewesen.
Apropos weniger manchmal mehr: Wie oft so mancher Boss zurückkam war auch einfach nicht mehr feierlich. Es gibt zwei Gegner im Spiel, die man mindestens 5 mal vermeintlich tötet, bis sie endgültig tot sind. Und ich dachte bei Nemesis schon, sie hätten es übertrieben...das ist NICHTS gegen das, was hier abläuft. Das gehört zwar irgendwie zu Resident Evil dazu, aber hier passiert es derart oft, dass sich ein Sieg gegen einen Gegner nicht mehr wie ein Sieg anfühlt, weil man sofort denkt "ach, der kommt doch eh nochmal zurück". Und wenige Minuten später: Tadaa! :sweat:

Insgesamt ein Spiel, das man auf keinen Fall gespielt haben muss, aber ich hatte durchaus meinen Spaß damit und wurde ganz gut unterhalten.

5,5/10

Das Gesamtranking sieht damit wie folgt aus:

Resident Evil 4
Resident Evil 2 Remake
Resident Evil 1 Remaster
Resident Evil: Revelations 2
Resident Evil 3 Remake
Resident Evil Zero
Resident Evil 5
Resident Evil: Revelations 1
Resident Evil 6

Next: Code Veronica X
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Zeratul
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#63

Beitrag von Zeratul »

Iron Marines
Heute Mittag keine Zeit mehr gehabt, daher hier auch der Vollständigkeit halber noch mein Fazit zu diesem Spiel, auch wenn das wahrscheinlich eher wenige interessieren wird:
Iron Marines ist ein kleines aber sehr spaßiges Echtzeitstrategiespiel von den Machern von Kingdom Rush. Im Gegensatz zu den meisten RTS ist hier alles stark vereinfacht - allen voran die Ressourcenbeschaffung und der Basisbau - sodass auch Spieler, die normalerweise mit RTS überfordert sind oder nicht die Zeit investieren wollen sich reinzufuchsen, schnell zurechtkommen werden. Man befehligt meist einen Helden sowie 1-5 Einheitensquads, die man sich aus 9 verschiedenen Einheitentypen zusammenstellen kann. So erobert man dann neue Basen, befreit Geiseln oder verteidigt seinen Stützpunkt gegen Angriffe. An Missionstypen gibt es da also alles, was es in den großen RTS-Reihen auch gibt, aber auch ein paar Missionen mit etwas außergewöhnlicherem Missionsdesign wie z.B. Bosskämpfe gegen riesige Gegner. Nach 11 Stunden war ich mit der Kampagne durch und hatte über diesen Zeitraum auch viel Spaß. Viel länger hätte mich das Spielprinzip aber auch nicht gefesselt. Negativ fand ich eigentlich lediglich teilweise die KI der Einheiten und dass dem Spiel eben durch jene Beschränkung auf das Wesentliche ein bisschen der Tiefgang fehlt.

8/10
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Z.Carmine
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#64

Beitrag von Z.Carmine »

14. Ghost of Tsushima

Endlich ein großes Assassin's Creed Japan. Und dabei noch so gut!
Den Wind als Richtungsweiser zu nutzen, und Tiere als Wegweiser für so manches, ist eine schöne Idee.
Auch die Landschaft bietet immer wieder schöne Eindrücke.
Das Kampfsystem hat mir auch Spass gemacht, allerdings ist es grösstenteils selbst auf Hard nicht wirklich schwer, zumindest wenn man erkundet, Nebenaufgaben abschließt und seine Ausrüstung verbessert.
Erst gegen Ende haben die gestiegene Schwierigkeit und die angesammelte Müdigkeit meiner Überlegenheit einen spürbaren Dämpfer versetzt.
Aber das ist noch ohne Einsatz der "unehrenhaften" Werkzeuge, die man zur Verfügung hat.
Mit diesen ist man schnell wirklich OP.

Aufgrund des Schwierigkeitsgrades besteht also abseits von vorgegebenen Stellen gar nicht die zwingende Notwendigkeit, den "Ghost of Tsushima" zu spielen.
Aber solange es Spaß macht, ist mir das recht.

2020:
1. FFXV
2. Bioshock Infinite
3. Dragon Age Inquisition
4. Valkyria Revolution
5. Nioh 2
6. Bloodborne
7. Mario + Rabbids
8. Final Fantasy 7 Remake
9. Assassin's Creed Origins
10. Dark Souls 3
11. Assassin's Creed Odyssey
12. The Last of Us Part 2
13. Ratchet & Clank
"Ich glaube Carmine ist als Kind in den Grummeltrank gefallen" -Rippi
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MrPrince
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#65

Beitrag von MrPrince »

God of War (PS4)

Insgesamt hat mir das Spiel gefallen, auch wenn ich nicht in die 10/10 Lobeshymnen einsteigen kann. Die ganz große Stärke des Spiels liegt in seiner Inszenierung und der grafischen Opulenz. Die Story fand ich im Kern (Vater-Sohn-Beziehung) interessant, aber insgesamt zu sehr auf die typische Videospiel-Struktur zugeschnitten. Ständig passiert irgendwas unvorhergesehenes oder ein Charakter wird aus dem Hut gezaubert um den Spieler noch in ein paar Level mehr zu schicken. Gerade im letzten Drittel nimmt das imo exzessive Züge an und ist durchaus nervig.
Das Kampfsystem ist okay, aber auf dem standardmäßigen Schwierigkeitsgrad reicht es auch mehr oder weniger wahllos zwischen R1 und R2 zu wechseln und ab und zu mal einen Runenangriff einzustreuen. Spaß macht es wegen des Trefferfeedbacks aber trotzdem. Auch die Rätselpassagen sind gut gelungen: Nicht zu schwer, zu oft oder zu lang am Sück.
Gar nicht gefallen hat mir das Gegnerrecycling (Hinkelstein-Troll!) und insbesondere das Loot-System und die RPG-Elemente. Es gibt super viele Kisten mit Ressourcen zu finden, die man dann in neue Rüstungen mit, für meinen Geschmack, zu detaillierten Statistiken stecken kann. Mich darum aktiv zu sorgen habe ich schon nach kurzer Zeit aufgegeben. Wenn ich mal bei einem der Zwerge stoppte, habe ich schnell alles mögliche verbessert und das war's. Das dürfen sie mmn gerne für den Nachfolger entschlacken.
RDR2 war das bessere Spiel in dem Jahr :P
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Z.Carmine
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#66

Beitrag von Z.Carmine »

MrPrince hat geschrieben:
22. Jul 2020, 11:58
RDR2 war das bessere Spiel in dem Jahr :P
Auch wenn Opencritic dir da Recht zu geben scheint (96 zu 95): Nein. Read Dead Redemption 2 ist beileibe als Gesamtprodukt nicht schlecht, aber: Nein. :P
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Shiningmind
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#67

Beitrag von Shiningmind »

Jep, RDR2 ist overrated auch wenn es einige Dinge hervorragend macht. Aber wenn du damit mehr Spaß hattest als in God of War, dann ist das deine Einschätzung. Punkt! Ansonsten gebe ich dir bei God of War Recht. Ich habe auch das Loot System kritisiert und ich flehe den Videospielgott seit Jahren an, dass die Entwickler endlich mit dem Gecrafte aufhören. Will die Mehrheit der Spieler wirklich mehr Zeit in Menüs verbringen als im eigentlichen Spiel? Ich kanns mir nicht vorstellen...
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Wytz
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#68

Beitrag von Wytz »

Naja lieber im Menü wo man wenigstens was tut als in einer Animation wie bei RDR2 :P

Ich werde die Befürworter von RDR2 niemals verstehen.
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Cube
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#69

Beitrag von Cube »

Hab nicht viel von RDR2 gespielt, aber dessen Einsatz von Animationen erschien erschien mir in der kurzen Zeit schon recht in­kon­se­quent. Für jeden Kleinkram wird eine Animation abgespielt. Aber Munition? Munition teleportiert sich wie in jedem anderen Spiel in die Taschen des Protagonisten sobald man diese auch nur schief ansieht. Wenn da die Designer eingesehen haben, dass das einsammeln von Munition zu langatmig wäre, hätten sie das auch gleich bei ähnlichen Kleinkram durchziehen können.

Muss aber zustimmen, dass GoW eine Entschlackung der Subsysteme nicht schaden würde. Das ganze Gesammel und die RPG-Mechaniken sind in dem Spiel so nebensächlich.
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Zeratul
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#70

Beitrag von Zeratul »

Bloodstained: Curse of the Moon 2
Während mir die ersten 4 der insgesamt 8 Stages sehr sehr gut gefielen, ging es danach mit dem Schwiergkeitsgrad massiv bergauf und mit dem Spaß ein wenig bergab. Das lag vor allem daran, dass gerade die späteren Stages sehr viele Platformingpassagen haben, die ich mit der recht steifen Oldschool-Steuerung der Charaktere richtig schwierig fand. Die Gegner dienen da eigentlich mehr dazu den Spieler zu stören bzw. ihn durch den Knockback (im Veteran-Modus) in den Abgrund zu stoßen. Die Angriffe der Gegner selbst waren eher selten eine Gefahr. Im Gegensatz zu Teil 1 und den ersten 4 Stages von Teil 2, habe ich bei den letzten 4 Stages hier auch jeweils mehrere Versuche gebraucht und war stellenweise sogar schon ein wenig gefrustet.
Dennoch fand ich das Gameplay insgesamt gut und die Charaktere haben sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten sehr gut ergänzt. Besonders Hachi, den Hund im Steam-Mech, fand ich großartig.
Ich habe jetzt nach dem Durchspielen eine "Episode 2" freigeschaltet, die die Story fortsetzen soll, aber bei der zumindest die erste Stage die gleiche wie in Episode 1 ist, nur dass man jetzt schon gleich alle Charaktere bis auf einen hat. Ob ich mir das gebe weiß ich noch nicht, aber ich denke eher dass mir das Spiel dafür dann doch nicht gut genug gefallen hat, um da jetzt noch mehr Zeit reinzubuttern.

8/10
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Rippi
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#71

Beitrag von Rippi »

29. Cat Quest II :ps4:

Ich hab den ersten Teil schon verschlungen, weil es sich so herrlich unkompliziert spielt. Auch der Nachfolger schlägt in die gleiche Kerbe und wurde ebenso verschlungen.

8,5/10
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RedBrooke
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#72

Beitrag von RedBrooke »

01. Final Fantasy X [Switch]
02. Super Mario Odyssey [Switch] [It]
03. #Funtime [Switch]

04. Final Fantasy IX [Switch]
Ich hab das über einige Monate hinweg gespielt, was immer ein wenig unschön ist, weil ich zwischendurch so viel vergesse. Eine längere Pause hatte ich eingelegt, weil ich mit dem Kampfsystem nicht zurechtkam. Tu ich bis heute nicht.
Deshalb hab ich irgendwann, als ich festgestellt habe, dass ich nicht mal grinden konnte, weil ich nur gestorben bin, und ich mir zusätzlich auch keine Heilitems leisten konnte, Level und Geld maximiert. Das ging die meiste Zeit auch ganz gut, bis zu den letzten drei Kämpfen. Ein Guide hat mir dann empfohlen, Fähigkeiten und Waffem zu benutzen, die ich gar nicht hatte, aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft.
Bis vor dem letzten Endboss hatte ich grundsätzlich Garnet dabei, sofern möglich, zwecks Heilung. Aber ein bisschen wurmt es mich schon, dass sie sonst quasi nix konnte, weil ich irgendwie verpasst hab, wie ich an Bestia gelange. Zumal ihre Heilfähigkeiten jetzt auch nicht das Nonplusultra sind. Aber nun gut, hat ja trotzdem irgendwie funktioniert.
Ich glaube, Fan der Weltkarten werde ich nicht mehr. Ständig habe ich mich verirrt, wusste nicht, wo ich hinkann, und wenn an den meisten Stellen einfach gar nix ist, lädt das auch nicht zum Erkunden ein. Und die Airship-Steuerung war auch nicht meins, zumal manche von denen Gras brauchen zum Landen, andere aber nicht, und von einem Mal spielen auf das nächste hab ich sowieso wieder vergessen, wie man landet, und so langsam, wie die Schiffe herabsinken, dachte ich mehrfach, dass ich was falsch mache.
Außerdem wären Questmarker nett gewesen, wenn man schon nicht mit Leuten reden kann, um nochmal nachlesen zu können, wo man hin soll. Grade kurz vorm Ende hab ich mich noch daran erinnert, dass jemand Alexandria erwähnt hat, dann war das aber gar nicht mein Ziel und ich hab nach einem Abstecher nach Lindblum dann doch noch mal nachgeguckt, was eigentlich mein Ziel ist. Und zwischendurch wusste ich eben nach den meisten Pausen, und wenn die nur einen Tag gedauert haben, nicht mehr, wohin. Und alle Optionen, die mir eingefallen sind, abzuklappern, war dann auch irgendwie dröge.
Aber wenn man das mal beiseite lässt, hatte ich viel Spaß mit dem Spiel. Mein absolutes Highlight ist die Schauspieltruppe, bei jeder total unterschiedlich spricht. Ich hab viel gelacht.
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Z.Carmine
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#73

Beitrag von Z.Carmine »

15.Paper Mario The Origami King

Nunja. War ja bekannt, dass auch dieses Paper Mario nicht das gewünschte RPG im Stil von Thousand Year Door ist. Trotz meiner Skepsis bezüglich des Kampfsystems habe ich es dennoch geholt.

Leider musste ich feststellen, dass mich die Schieberätselei mit ablaufendem Countdown doch mehr nervt, als gedacht. Das Rätsel nicht zu lösen hat zur Folge, dass man weniger Gegner angreifen kann und zudem schwächer angreift. Ausserdem bekommt man weniger Geld, das ja meist die einzige Belohnung der Kämpfe ist. Es dauert also länger und bringt weniger.
Dann gab es aber auch immer wieder Kämpfe, bei denen das Rätsel wirklich simpel ist und man alle Gegner in einer Runde besiegen kann(später zumindest aber natürlich nur, wenn man stärkere Waffen oder Items einsetzt).
Die Bosskämpfe sind vom Ablauf etwas komplexer. Manchmal führen Trial&Error oder unvorhersehbares aber dazu, dass sie deutlich länger dauern als nötig.

Für mich überschatten meine Probleme mit den Schieberätseln leider den "Paper Mario"-Charme.

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13. Ratchet & Clank
14. Ghost of Tsushima
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Zeratul
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#74

Beitrag von Zeratul »

Du hast jetzt innerhalb von 9 Tagen Ghost of Tsushima und Paper Mario: The Origami King durchgespielt? Wieviele Stunden hat dein Tag denn? :sweat:
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Z.Carmine
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#75

Beitrag von Z.Carmine »

Zumindest die Nächte könnten mehr Stunden gebrauchen. :sweat:
Wäre Ghost of Tsushima von Ubisoft, würde es gleich zwei- bis dreimal so lange dauern.
"Ich glaube Carmine ist als Kind in den Grummeltrank gefallen" -Rippi
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Zeratul
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#76

Beitrag von Zeratul »

Wie wärs denn dann mit weniger zocken und mehr schlafen? :thinking: :D
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Guybrush Threepwood
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#77

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Ich würde lieber weniger schlafen.
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Rippi
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#78

Beitrag von Rippi »

Ich bin neidisch, wird Zeit dass Corona endlich vorbei ist und ich wieder einen normalen Arbeitsrhythmus habe, dann kann ich Carmine wieder übertrumpfen, da mein Tag noch mehr Stunden als seiner hat :D
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Guybrush Threepwood
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#79

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Deadly Premonition 2 A Blessing in Disguise Switch

Vor knapp zehn Minuten flimmerte der Abspann über den Bildschirm. Ich glaube, das Spiel wird als Enttäuschung in meinem Jahresrückblick auftauchen, aber, gleichzeitig bin ich so verzaubert und so dankbar und froh, dass ich das gespielt habe.

Es ist nicht wie der erste Teil. Im ersten Teil verbarg sich unter der schlechten Technik und grausamen Steuerung ein gutes Spiel. Das hier ist die meiste Zeit aber kein gutes Spiel. Oft das Gegenteil. Insbesondere das zweite Kapitel enthielt Spieldesign aus der Hölle und auch die Handlung lässt mich zweifeln, dass der kreative Kopf hinter dem Spiel selbst verstanden hat, was die Faszination damals eigentlich ausgemacht hat.

Aber trotzdem, das Ende hat sich so richtig angefühlt und auch während des Spielens ragten immer wieder strahelnde Leuchttürme aus dem Morast.

Ich muss meine Gedanken sortieren und demnächst will ich im Thread einen detaillierten Rückblich verfassen, aber dieses Gefühl jetzt wollte ich einfach teilen.

Nur eines noch: Niemand sollte dieses Spiel anfassen, der den ersten Teil nicht beendet hat. Nicht, weil er nichts verstehen würde, das würde er, so kompliziert ist die Handlung nicht. Aber niemand hätte eine Chance, die Leuchttürme durch den Nebel zu erkennen, zu begreifen, warum das Spiel buchstäblich eine verborgene Segnung ist.
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Wytz
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#80

Beitrag von Wytz »

18.) Ghost of Tsushima

Würdiger Abschluss für die firstparty Reihe der ps4. Hab ich sogar platiniert. Ps5 kann kommen.

9/10
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Iceman
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#81

Beitrag von Iceman »

Wytz hat geschrieben:
29. Jul 2020, 00:51
18.) Ghost of Tsushima
Würdiger Abschluss für die firstparty Reihe der ps4. Hab ich sogar platiniert. Ps5 kann kommen.
9/10
Jetzt werf uns doch nicht nur so einen Knochen hin. Klär uns auf! :D
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Wytz
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#82

Beitrag von Wytz »

@Iceman ok ich hab jetzt was in den thread dazu geschrieben. War gestern zu müde ^^
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Rippi
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#83

Beitrag von Rippi »

30. Ghost of Tsushima :ps4:

Hier mein Test:

https://gaming-village.de/wp/2020/07/29 ... s4-review/
Shiningmind
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#84

Beitrag von Shiningmind »

Ich wusste gar nicht, dass für dieses Forum bzw. diese Plattform Testmuster zur Verfügung gestellt werden, weil sie noch zu frisch ist und kaum ne Userbase hat..
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Yoshi
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#85

Beitrag von Yoshi »

Shiningmind hat geschrieben:
30. Jul 2020, 10:27
Ich wusste gar nicht, dass für dieses Forum bzw. diese Plattform Testmuster zur Verfügung gestellt werden, weil sie noch zu frisch ist und kaum ne Userbase hat..
Die Nutzerzahlen sind bedeutend höher als die Zahl der aktiven Forennutzer vermuten ließe. Ghost of Tsushima ist auch nicht das erste Spiel, das auf Basis eines Testmusters bei uns getestet wurde:
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#86

Beitrag von Sun »

Und man kann ja auch ohne Muster testen wenn man das Spiel selbst besitzt. ;)
Shiningmind
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#87

Beitrag von Shiningmind »

Sun hat geschrieben:
30. Jul 2020, 11:13
Und man kann ja auch ohne Muster testen wenn man das Spiel selbst besitzt. ;)
Hmm..vielleicht mach ich ja mal nen Gast Review. ;)
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MrPrince
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#88

Beitrag von MrPrince »

Carrion

Ein Spiel, das ich ohne den Xbox Game Pass wohl nie gespielt hätte. Carrion beschreibt sich selbst als invertiertes Horror-Spiel, d.h. ihr seid das Monster das aus dem Labor ausbrechen will und müsst euch mit Stealth, brachialer Gewalt und ein paar kniffligen Rätselpassagen einen Weg bahnen. Das macht durchaus Laune und sieht auch wirklich super aus. Ich bin eigentlich kein Fan von Pixelart aber bei Carrion funktioniert es komplett für mich.
Problematisch war für mich die Wegfindung, denn es gibt keine Karte, die dem Monster den Weg weist. So musste ich tatsächlich einmal auf einen Walkthrough zurückgreifen, weil ich partout nicht weiter wusste.
Wirklich abwechslungsreich ist das Spiel ebenfalls nicht, dauert aber auch nur rund vier Stunden.
Über den Game Pass auf PC oder Xbox definitiv einen Blick wert, auf Switch würde ich angesichts der knappen Spielzeit eher auf einen Rabatt warten.

Hier noch ein Trailer:
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Rippi
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#89

Beitrag von Rippi »

31. I am the Hero :ps4:

Relativ kurzer Brawler, an den ich mich in 2 Wochen sowieso nicht mehr erinnern kann :D War ganz okay, aber hatte auch viele Macken.

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Wytz
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#90

Beitrag von Wytz »

19.) Sayonara Wildhearts

Hab den Hype nicht verstanden. Anscheinend bin ich zu blöd für die modernen indies. Das Spiel dauert ne Stunde und ich hab ca 5 oder 6 Sessions gebraucht. Kann man sich also denken wie es mir gefallen hat. Die letzten paar Levels wurden ja noch ganz nett aber da war auch viel uff belangloses dabei.
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