Unsere Häuser – The Legend of Zelda: Jubiläumshaus (Animal Crossing)

Artwork Happy Home Paradise

Heute vor genau 40 Jahren ist The Legend of Zelda erschienen. Daher habe ich mich dazu entschieden, das Jubiläum in Animal Crossing: New Horizons zu feiern. Meine Insel ist immer noch in Arbeit, daher habe ich keine Zelda-Ecken zum Vorzeigen, aber dafür gibt es ein weiteres Ferienhaus. Diesmal auch mit einer kleinen Überraschung!  Die naheliegende Lösung wäre gewesen, das Jubiläumshaus für Tulin oder Mineru einzurichten. Schließlich kamen die beiden mit dem 3.0-Update ebenso wie die Zelda-Gegenstände ins Spiel.

Aber ich habe mich lieber für Moritz entschieden. Melindas Bruder ist ein Hund, und Hunde gibt es in Zelda auch. Der bewertet gerade Häuser für die Akademie des Schönen Hauses, davon lasse ich mich nicht einschüchtern.

Viel einschüchternder ist ohnehin das Fehlen eines vorgegebenen Themas. Zum einen hätte ich das ohnehin so handhaben müssen, weil es das Jubiläumhaus schließlich nicht als Themenvorschlag gibt. Zum anderen gibt es für Bewohner, die per Amiibo in eine Ferienhütte eingeladen wurden, ohnehin keine Themen. Also auch keine vorgeschlagenen Gegenstände für die Einrichtung. Stattdessen habe ich diesmal sehr viel gescrollt, um die Gegenstände zu finden, die ich gerne benutzen wollte, und mich von vielen anderen inspirieren zu lassen.

Ein Garten wie aus Kakariko und Kakariko

Ein Ferienhaus wäre nicht fertig gestaltet ohne seine Umgebung. Für das Jubiläumshaus habe ich mich dazu entschieden, Kakariko zum Vorbild zu nehmen. Und Breath of the Wild im Allgemeinen, einfach wegen der vorhandenen Zelda-Items. 

Zu rechter Hand wachsen ein paar Rüstungskürbisse, schön eingerahmt durch einen Zaun, der mir leider nicht authentisch genug aussieht. Einen besseren habe ich allerdings nicht zur Auswahl. Solche Kürbisse baut Narbis in Breath of the Wild an und verkauft sie direkt auf dem Feld.

Vor der Ferienhütte, bei deren äußerem Design ich mich möglichst nah an Links Haus in Hateno gehalten habe, steht ein Brunnen. In Ocarina of Time befindet sich darin ein kleiner Dungeon, der alles andere als heimelig ist. Außerdem spielen in Tears of the Kingdom sehr viele ähnliche Brunnen eine Rolle, weshalb ich damit sogar mehrere Spiele abdecke.

An vielen Orten in Ocarina of Time stehen zudem Mythen-Steine, die die aktuelle Uhrzeit kennen. Daran angelehnt, habe ich einen Gedenkstein vor das Haus gestellt. Eine Maske der Wahrheit habe ich leider nicht.

Bild von vorne auf den rechten Teil des Gartens. Im Hintergrund scheint der Mond mit einer großen Sichel.
Der Mond sieht bedrohlich groß aus …

Eine Reihe Weizen imitiert das hohe Gras, in dem sich beispielsweise Herzen und Rubine verbergen (oder sogar Tabanta-Weizen!). Ein Stück Gras wurde hinter dem Kürbisfeld auch bereits mit dem Schwert gemäht. 

In der Nacht leuchtet der Prinzessinnen-Enzian, der sich nicht züchten lässt, sondern nur wild gedeiht.

Außerdem lassen sich hier zwei Krogs finden. Na gut, einer von ihnen wurde bereits gefunden, denn die Anzahl und Position der Äpfel an allen drei Bäumen ist identisch. Der andere Krog verbirgt sich hinter einer gelben Blüte, die aus einem Baumstammhocker sprießt. Das Lagerfeuer röstet gut allerlei Zutaten, bietet aber auch die Möglichkeit, die Nacht ein wenig zu verkürzen. Am Grundstückseingang stehen zwei Baumruinen, da sie mich ein wenig an die verdorrten Bäume im Krogwald erinnern.

Blick von oben auf den Garten. Hinten links das Jubiläumshaus.
Das Master-Schwert

Das Jubiläumshaus spiegelt im Inneren nicht unbedingt das Innere eines Hauses wider. Master-Schwert und Wald-der-Krogs-Boden legen schließlich nahe, eine Außenszene nachzustellen. Ich habe sogar darauf geachtet, ein paar Steine an den Ecken des Dreiecks aufzustellen. Wie viel Prinzessinnen-Enzian in welcher Position darum herum blüht, habe ich allerdings nicht nachgezählt. Hoffentlich wird mir das verziehen.

In der Mitte des Raumes ruht daher das Master-Schwert. In einer Ecke steht zudem eine Höhle, schließlich ist es noch nicht lange her, dass mir ein alter Mann in einer Höhle ein Schwert überreicht hat. Ohne die Höhle wäre es im Jubiläumshaus schließlich zu gefährlich. Eine Statue der Göttin wacht zudem über den Eingang.

Das Sonau-Symbol verbirgt den Weg zu einem Schrein, der in Tears of the Kingdom nicht wirklich an genau dieser Stelle stehen würde. Aber schließlich habe ich das von einem Krog für den Helden handgemachte Bett aus dem Inneren des Dekubaums auch neben das Schwert-Plateau gestellt. Idealerweise wäre es etwas schmaler und das Bettzeug etwas blattähnlicher, aber ich musste ein paar Kompromisse eingehen. So hat das Bett zumindest einen Look wie aus dünnen Baumstämmen gebaut und die Bettdecke mit Bäumchenmotiv ist dunkelgrün. Auch die Pilzschemel ähneln den Pilzen im Inneren des Baums.

Irgendwie hat auch ein Wächter den Weg in den Krogwald gefunden, ohne sich zu verirren. Jetzt ist er zwar ein Wrack, leuchtet und klingt aber noch immer sehr bedrohlich. Ein Glück, dass er hier keinen Laser aus seinem Auge schießen kann!

Der neuste Reihenvertreter ist lediglich unscharf im Hintergrund als Tri-Stab und als Tri auf Moritz’ Kopf zu entdecken. Aber neben dem Stab aus Echoes of Wisdom steht auch eine Eule auf dem kleinen Baumstammregal, und wenn wir nicht aufpassen, spricht sie nicht nur mit uns, sondern wiederholt auch alles noch einmal. 

Im Hintergrund unscharf ein Regal, auf dem ein Tri-Stab steht. Davor Moritz, der gerade in seine Tasche greift.
Da holt er gerade seine Gießkanne hervor, um den Prinzessinnen-Enzian zu gießen.
Überraschung!

Es gibt aber auch noch einen weiteren Gegenstand, der eine lange Historie in The Legend of Zelda hat. Vielleicht vermisst ihr ihn schon. Doch ihr müsst nicht länger warten, denn extra für das Jubiläumshaus zu The Legend of Zelda habe ich keine Mühen gescheut und ~ein zweites Stockwerk~ eingerichtet!

Schiffe versenken

Oh nein, Seeungeheuer greifen an und Kinder sind in Gefahr! Wir müssen ihnen helfen!

… oh, da hat wohl jemand lange erfolglos auf Kundschaft gewartet. Vielleicht sollte ich das Skelett nicht allzu genau ablichten … 

Das obere Stockwerk im Jubiläumshaus steht ganz im Zeichen von The Wind Waker. Weil ich die Kanone und die Piratenfässer gesehen habe und gleich an ein gewisses Minispiel denken musste.

Aber das ist nicht der wichtigste Gegenstand. Auch nicht die vielen Preise, die sich hier verdienen lassen wie eine Schatzkarte, ein Herzcontainer und sogar … das Triforce?!

Oberes Stockwerk im Jubiläumshaus, Frontalblick auf das Zimmer. Auf Fässern stehen eine Fee im Glas, eine Schatzkarte, ein Herzcontainer und ein Triforce.

Viel wichtiger sind die Töpfe. Was soll ich denn sonst durch die Gegend werfen, nachdem ich gerade ein Haus betreten habe?

Ignoriert bitte die glühenden Augen der Maske über dem Fenster. Die ist völlig harmlos, ganz bestimmt.

Schräger Blick auf die Theke von der Eingangsseite aus. Links ein Fisch-Abklatschdruck im Kalmar-Design.

Da das Minispiel ohnehin schon von einer selbstgebastelten Kulisse umgeben ist, simuliert die Seilnetz-Tapete einwandfrei die Takelage eines Schiffes. Der Fisch-Abklatschdruck im Tintenfischdesign spielt auf die Seeungeheuer an und die Fässer bilden eine Theke, die teilweise piratisch mit Totenschädel bedruckt ist. Vielleicht fehlte der Person hinter der Theke die Kraft, um die Box zu verschieben, auf der eine Kasse steht. Auf jeden Fall ist das schon eine Weile her, gemessen an den blanken Knochen und den Spinnenweben überall.

Auf der gegenüberliegenden Seite hängen an der Wand ein paar Bilder und ein Musikstück von K. K. Slider im Inseldesign. Das Rätselgemälde fasziniert mich jedes Mal von Neuem (Die Toteninsel des Schweizer Künstlers Arnold Böcklin; das andere Gemälde ist das Lichtgemälde oder auch Die letzte Fahrt der Temeraire von Joseph Mallord William Turner). Vielleicht ein wenig düster für ein lustiges Minispiel …

Blick von der linken hinteren Ecke des Raums auf den Zimmereingang. Das Skelett hinter der Theke ist zu erahnen

Damit alles Gute, The Legend of Zelda! Auf die nächsten 40 Jahre!