
Catto’s Post Office ist ein kleines Lieferspiel mit Katzen. Als village-eigener Lieferdienst und Katzenfan hat mich Cattos kleines Abenteuer natürlich sofort neugierig gemacht. Also habe ich mir für euch das Fell glänzend geleckt und die Postuniform angezogen. Miau.
Geburtstagskatze Catto
Heute ist ein besonderer Tag. Catto hat Geburtstag! Die Party im letzten Jahr war großartig, also ist Catto gespannt, was sich die anderen Katzen in diesem Jahr ausgedacht haben.
Aber die Assistenzkatze im Postgebäude weiß nichts von einem besonderen Tag. Nicht einmal, als Catto wiederholt nachfragt. Mein Herz weint.
Aber Catto ist eine starke Katze. Auch wenn alle Cattos Geburtstag vergessen haben, die Päckchen wollen trotzdem geliefert werden.

Also schnappe ich mir das erste Paket. Vor dem Postgebäude befindet sich eine Karte, die ich eifrig studiere. Nur um festzustellen, dass der Weg, den ich nehmen möchte, durch ein kleines Bächlein aus einem laufenden Wasserhahn versperrt wird. Zum Glück, denn das war gar nicht der richtige Weg.
Das sollten aber meine einzigen Probleme mit der Orientierung bleiben, denn die Küstenstadt in Catto’s Post Office ist nicht besonders groß. Auf der Straße liegen viele, viele Dosen und überall sind Quietscheentchen verteilt, aber sonst ist da nicht viel, was mich ablenken könnte. Es gibt ein paar Nebenaufgaben und Trophäen für kleine Spielereien. Das lädt zum Ausprobieren ein, ohne viel Zeit zu brauchen. Einzig das Treten von Dosen oder Bällen steuert sich sehr störrisch. Zielgenaues Schieben ist hier kaum möglich.
Es gibt auch ein paar kleinere Entdeckungen, die ich beim Streunern in der Kleinstadt machen kann. Besonders ein Blick auf das Meer und in den Himmel lohnt sich dabei.
Aber schließlich sollte ich auch Päckchen austragen.

Päckchen und Hilfe
Es gibt sehr wenige Päckchen, die ich an diesem Tag in Catto’s Post Office verteilen muss. Ehe ich das Paket abgeben kann, helfe ich oder suche etwas. In der Bäckerei nehme ich die Teigwaren rechtzeitig aus dem Ofen, für die Gärtnerei suche ich eine Schere. Das ist nicht besonders schwierig und bietet Raum für die niedlichen Dialoge. Die Aufgaben wirken teilweise wie Vorwände und nicht so, als würde Cattos Hilfe wirklich benötigt. Doch im Rahmen der Geschichte passt das und ist ein bisschen amüsant.
Einmal weist die Assistenzkatze darauf hin, dass die aktuelle Auswahl an Päckchen kein Zeitlimit hat, allerdings gilt das für jedes einzelne Päckchen. Während ich ein spezifisches Zeitlimit nicht vermisse, ist es dennoch ein wenig schade, dass es überhaupt keine Herausforderung gibt. Die Suche nach der Gartenschere ist noch die größte Herausforderung, ist allerdings kaum als Suche zu bezeichnen.
Na gut, die eigentlich größte Herausforderung ist es, nicht die ganze Zeit den Maunzknopf zu drücken. Miau.

[Fazit]
Catto’s Post Office ist ein kurzes Lieferabenteuer. Eine Stunde reicht entspannt aus, um das Spiel zu beenden. Die Geschichte ist vorhersehbar, aber niedlich, genau wie die verschiedenen Katzen. Spielerische Herausforderung wird nicht geboten. Außer ein wenig beim Herumspielen mit Objekten in der Umgebung, was jedoch vor allem an der Steuerung liegt. Daneben sind die Interaktionsmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Als kleines Spiel für zwischendurch eignet sich Catto’s Post Office, bietet darüber hinaus jedoch nicht viel mehr.

Herzlichen Dank an CULT Games für die Bereitstellung des Testmusters. Gemaunzt auf PC via Steam.