Literatur Thread
Meine erste Begegnung mit Dragonball war damals noch auf französisch auf France 2 - lange bevor es überhaupt in Deutschland lief. Als ich dann irgendwann viel später den Manga auf deutsch entdeckte, habe ich mich natürlich gleich drauf gestürzt. War tatsächlich der erste Manga, den ich gelesen habe.
68 Jahre ist ja noch gar kein Alter. Zumal er ja noch immer kreativ tätig war. Was für ein Verlust. R.I.P.
68 Jahre ist ja noch gar kein Alter. Zumal er ja noch immer kreativ tätig war. Was für ein Verlust. R.I.P.
Die Comic-Klassiker Lucky Luke und Gaston haben viel gemeinsam: Beide erschienen zunächst im Magazin "Spirou", ihre Schöpfer waren befreundet. Und von beiden gibt es neue Alben - Lucky Luke muss zwei Knirpse hüten und Gaston feiert ein altmodisches Comeback.
https://www.n-tv.de/leute/buecher/Neue- ... 83232.html
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Gratis Kids Comic Tag 2024 – Schnappt euch heute kostenlose Comics in vielen Comic-Shops und Buchhandlungen
https://www.ntower.de/news/90141-gratis ... len-comic/
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- Clawhunter
- Beiträge: 3007
- Registriert: 21. Jan 2021, 23:50
Ich hab mir vorhin ein Hörspiel zu 1984 angehört. Das gabs/gibts wohl mal in der ARD Mediathek. 4h sinds. Ich kannte das Buch nicht, war aber letztlich erstaunt wie wenig passierte, deshalb hab ich danach nochmal ein bisschen im Original-Text gestöbert. Und ja, mehr "passiert" da halt auch nicht - außer halt dass dort viel mehr Staatentheorie und Kriegstheorie ausgeführt wird. Z.B. Klassenkampf aka "die Oberen, die Mittleren, die Unteren" - da waren richtig schlaue Ausführungen dabei; die allesamt im Hörspiel nicht ausgeführt worden sind. Das Hörspiel war z.B. in der zweiten Hälfte nur noch Torture und sonst nix. Es war zwar gut inszeniert, aber es machte echt den Eindruck als ob 1984 doch "dünner" ist als es tatsächlich ist. Allein vom Hörspiel her hätte ich gesagt das ist kein gutes Buch (interessante Grundidee, aber nicht groß ausgeführt). Gut dass ich mich im Nachhinein noch informiert habe.
Sollte ich künftig häufiger Hörspiele hören, muss ich wohl im Vorwege im Kleingedruckten lesen.
Sollte ich künftig häufiger Hörspiele hören, muss ich wohl im Vorwege im Kleingedruckten lesen.
Rezension zu Die große Bucket List des Gaming: 100 Videospiele, die du gespielt haben musst!
https://www.ntower.de/bericht/1395-die- ... -musst-in/Um euch mal einige Beispiele für die Vielfalt zu geben findet ihr hier sowohl „Fortnite“ aber auch „Garou: Mark of the Wolves“ ; „Lemmings“ ist in der Liste, aber auch Celeste und abschließend noch zwei Nintendo-Beispiele mit „WarioWare. Inc.: Minigame Mania“ und auf der anderen Seite „Super Mario Bros. 3“.
In der Liste finden sich mehrere Zelda-Spiele, mehrere Mario-Spiele, aber auch der neueste Eintrag von Animal Crossing.
https://jpgames.de/2025/01/final-fantas ... i-geplant/Der Verlag altraverse erweitert sein Portfolio an Gaming-Lizenzen um ein weiteres bekanntes Franchise: Final Fantasy. So wurde eine deutsche Veröffentlichung der Light Novel Final Fantasy – Chroniken des Lichts angekündigt, die sich dem Universum von Final Fantasy XIV widmet.
Das Buch erscheint im Mai 2025 als Hardcover-Großformat zum Preis von 24,00 Euro. Enthalten sind insgesamt 25 Kurzgeschichten, die verschiedene Aspekte der Welt von Final Fantasy XIV beleuchten.
Final Fantasy IX Bilderbuch
https://jpgames.de/2025/04/prequel-zu-f ... gier-vivi/Der Titel des Buches kann mit „Vivi and Grandpa on Day of Departure“ übersetzt werden, was auch ziemlich genau den Inhalt beschreibt. Das Buch soll die letzten gemeinsamen Tage von Vivi und seinem Großvater erzählen, bevor der kleine Schwarzmagier nach Alexandria aufbrach.
RIP Peter David, bekannt for seine legendäre 12-Jährige Arbeit am Hulk, sowie an X-Factor, Spider-Man 2099 (den er mit schuf), Aquaman & Young Justice.
Zusätzlich schrieb er Romane u.a. zu Star Trek und auch einige Drehbücher.
Zusätzlich schrieb er Romane u.a. zu Star Trek und auch einige Drehbücher.
RIP Jim Shooter, Comicautor und ehemaliger Marvel Editor-in-Chief. Sein bekanntestes Werk dürfte Marvel Super Heroes Secret Wars sein.
https://www.cbr.com/jim-shooter-comic-b ... -obituary/
https://www.cbr.com/jim-shooter-comic-b ... -obituary/
Der Science-Fiction-Autor Erich von Däniken ist gestern verstorben. Ich war mal in seinem Mystery Park.
das kommt bald und klingt interessant
https://www.ullstein.de/werke/der-arrog ... 3550202322Der arrogante Affe: Der Mythos der menschlichen Überlegenheit und was wir von anderen Spezies lernen können
Ein eindringlicher Beitrag zu den aktuell großen ökologischen Fragen
Das Selbstverständnis der Menschheit als "Krone der Schöpfung" bestimmt maßgeblich, wie wir uns gegenüber anderen Spezies verhalten. Doch was ist, wenn diese arrogante Haltung auf einer Ideologie beruht, die sich wissenschaftlich längst nicht mehr aufrechterhalten lässt?
Die Harvard-Primatologin Christine Webb enthüllt bahnbrechend, wie die Illusion menschlicher Überlegenheit wissenschaftlich widerlegt wird und zeigt die unterschätze Komplexität nicht-menschlichen Lebens: von der Sprache der Singvögel und Präriehunde, über die Kultur der Schimpanzen und Riff-Fische bis hin zum Scharfsinn der Pflanzen und Pilze. Webb zeigt, was die Menschheit gewinnen kann, wenn sie ihre Illusionen von Einzigartigkeit und Überlegenheit ablegt. Dieser Perspektivwechsel lässt uns staunen und stillt eines unserer ältesten und tiefsten Bedürfnisse: das Verlangen, Teil des größeren Ganzen zu sein, das wir bewohnen.
Für die, die selber schreiben und spielen:
Es werden bis 30. April spielerische Texte oder Texte übers Spielen gesucht für die Literaturzeitschrift Das Narr
Es werden bis 30. April spielerische Texte oder Texte übers Spielen gesucht für die Literaturzeitschrift Das Narr
https://dasnarr.ch/opencall/OPEN CALL – Narr #49: Spielen
Vielleicht haben noch nie so viele Erwachsene so viel gespielt wie jetzt: Fast alle gamen wir auf dem Handy, auf Konsolen oder dem Computer. Apps gamifizieren das Lernen von neuen Sprachen. Und Pen-and-Paper-Rollenspiele wie Dungeons & Dragons waren noch nie so beliebt und zugänglich wie heute. Überhaupt sind Games eines der erfolgreichsten gegenwärtigen Erzählmedien und operieren in grosser Vielfalt zwischen gescripteten Storys, eigener Handlungsfreiheit und Zufall. Doch während Erwachsene mehrheitlich spielen, um sich zu entspannen, ist gerade bei Kindern das Symbolspiel, das “So-tun-als-ob”, mehr als nur Spass: Es stellt einen wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung dar und ist eng mit ihrer Sprachentwicklung verknüpft.
Literatur hingegen wird meist nach wie vor mit einem gewissen Ernst betrieben. Schwere Stoffe, monotone Lesungen, unzugängliche Hochkultur. Was Spass macht, läuft Gefahr, als trivial abgestempelt zu werden. Dabei ist Literatur eigentlich im Kern sehr spielerisch.
Die kleinste Einheit von einem spielerischen Umgang mit der Sprache ist vielleicht das Wortspiel. Schon ein bewusst schlechtes Wortspiel zelebrieren wir in gespielter Genervtheit darüber, als würde auch das zu den gesellschaftlichen Spielregeln gehören. Über einzelne Wörter hinaus können wir auch spielerisch erzählen und lesen. In Saša Stanišićs Roman „Herkunft“ gibt es ein märchenartiges Kapitel, dessen Handlung in verschiedene mögliche Abläufe mit unterschiedlichen Enden verzweigt ist. Das Kapitel ist aufgebaut wie ein Rollenspiel, bei dem wir am Ende eines Abschnitts mitentscheiden, was als nächstes passiert. Und das ist nur ein Beispiel für formelle Experimente, die von einer spielerischen Erzählhaltung geprägt sind.
Aber Literatur entsteht ganz allgemein durch eine Spannung zwischen Improvisation und Regelhaftigkeit, durch ergebnisoffenes Experimentieren, Kooperation und neues spielerisches Zusammensetzen von sprachlichen Elementen. Der homo ludens ist also auch dann noch ein spielender Mensch, wenn er den Stift in die Hand nimmt oder sich an die Tastatur setzt und schreibt.
Das wollen wir mit euren Beiträgen im Narr #49 zum Thema Spielen beweisen! Schickt uns eure spielerischen Texte oder Texte übers Spielen, lasst beim Erzählen die Würfel rollen, arbeitet wild zusammen, brecht alte literarische Spielregeln oder erfindet gleich ganz neue.
Einreichungsfrist: 30. April 2026
Einsendungen an [email protected]
Das Narr #49 soll im Herbst 2026 erscheinen.
– Der Umfang der Texte sollte 12 000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten.
– Pro Person kann nur ein Text bzw. ein Dossier (Lyrik, Kurzprosa) eingereicht werden.
– Bitte anonymisiert eure Texte. Schickt in einer separaten Datei euren Namen/Pseudonym, E-Mail-Adresse und eine Kurzvita (max. 500 Zeichen, inkl. Leerzeichen).
– Format: Word (falls nicht möglich, nehmen wir auch andere Textformate)
– Schriftart: Times New Roman, Schriftgrösse 12, linksbündig, Zeilenabstand: 1.5, keine Einzüge
– statt ß: ss
– grafische Anführungszeichen: „“
– Gedichte in Schriftgrösse 20 einfügen (so stimmt die Zeilenbreite mit der Zeilenbreite des Magazins überein)