Detroit Become Human

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Clawhunter
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Detroit Become Human

#1

Beitrag von Clawhunter »

Nachdem @Ryudo verraten hat, dass das Spiel schon 8 Jahre alt ist, kann ichs entspannt - und passend zu seinen Vorgängern - im Retro Forum posten^^

Ich hab gestern mit Detroit Become Human angefangen.

Ersteindruck: Warum muss ich erstmal ne halbe Stunde warten bis die Shader fertiggestellt sind? Das hab ich ja noch nie erlebt. Aber hat sich gelohnt, sieht im Anschluss echt schick aus (aber gut, da ich wenig Modernes spiele, bin ich auch schnell von Grafik beeindruckt^^).

Zweiteindruck: Oha, das war ja ein tolles Ende am Abschluss von Szene 1 (Hostage Situation), das ich - und 27% der Spieler - da gekriegt habe! Da blieb mein Mund wirklich offenstehen^^ er rettet das Mädchen, aber zu welchem Preis! Zusammen mit dem Geiselnehmer stürzt er in den Abgrund
Danach beim Einkaufen und beim Putzen war ich, wie in anderen Quantic Dreams Games besser unterhalten als ich mir das immer von der Beschreibung von diesen Spielelementen vorstellen kann^^
Mir gefallen die nebenläufigen Storyerzählungen enorm. Als ich einen Zeitungsartikel bzgl. dem Donut-Effekt wegen des Klimawandels (wir haben 3° höhere Temperaturen im Jahr 2038) las, war meine gute Stimmung aber wieder hinüber.

Ja, die Welt hat mich wieder aufgesaugt. Das haben Heavy Rain und selbst Beyond 2 Souls auch geschafft, aber meine Erwartungen bleiben hier höher (I.S.v. dass ich erwarte dass ich letztlich das Storytelling in Gesamtsicht "ernst genommen" haben werde!). Bin gespannt wies weitergeht.

PS: Spanische Sprachausgabe. Deutscher Text. D.h. meine Fehlentscheidungen kann ich nicht auf Missverständnisse schieben. (+ ich spiele auf leicht, weil ich kein Hardcoregamer bin!)
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Guybrush Threepwood
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#2

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Ryudo hat geschrieben: 7. Jan 2026, 13:29 Bringt mich zu der Frage: Wie ist euch Detroit in Erinnerung geblieben? Quantic Dreams bester Titel oder langweiliger Abklatsch von Heavy Rain und Beyond?
Ganz klar das beste Spiel von Quantic Dream. Die Chemie im Ermittlerduo ist perfekt (deprimierend, an einer Stelle zu sehen, dass Hank mein Geburtsjahr hat - mal sehen, wie ich 2038 aussehen werde), der Plot um den Haushaltsroboter auch packend, die andere Figur fällt ab. Es gibt weiterhin zu viel Kitsch und Enthüllungen, die nur geschrieben wurden, weil es in einer guten Story doch Wendungen braucht (gute Schreiber wissen, die braucht es nur, wenn sie gebraucht werden), so dass sich das Spiel zum Ende hin doch ein Stück weit kaputt macht, aber nicht so schlimm wie der Rest von Quantic Dreams Spielen, so dass hier wirklich ein gutes Produkt herausgekommen ist.

Außerdem halte ich die Gestaltung der Welt für fast plausibel. Wenn man im Vergleich daran denkt, wie die Technik in Deus Ex Human Revolution aussieht, was nächstes Jahr oder so spielen soll, waren die Designer hier recht zurückhaltend.

Vielleicht packe ich es die Tage auch mal in meine PS4. Mich würde die Grafik interessieren, das sah top aus. Das noch mal zu sehen, würde helfen, sich des berühmten Generationssprungs zur PS5 zu vergewissern - oder ihn vielleicht nicht zu sehen?
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Ryudo
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#3

Beitrag von Ryudo »

Gute Idee, wie bereits gesagt, hätte ich auch nochmal Lust auf den Titel und die Spielzeit ist ja echt in Ordnung.

Btw hat Quantic Dream die VKZ aktualisiert: Man liegt mittlerweile bei 15 Millionen. Stark!
Aber es verwundert mich um so mehr, dass es seit diesem Erfolg doch recht still um Quantic Dream geworden ist.
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Clawhunter
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#4

Beitrag von Clawhunter »

War es richtig auf leicht zu spielen? Ich finds ja ganz witzig zu sehen was passiert wenn man scheitert; und bei den Quantic Dream Titeln gönnen sie den Scheiterern ja auch echt Storylines. Naja, ich bin aber auch so schlecht genug und irgendwie auf ganze Szenen verzichten nur weil ein Charakter tot ist, will ich nun auch nicht (glaub das war mir bei Heavy Rain passiert, auf jeden Fall sind dort ein bisschen viele meiner Charaktere gestorben^^). Und mein Detroit-Ermittler ist mir so oder so schon 2x verreckt^^ also zumindest bei dem isses halt egal weil er reiche Gönner hat, die ihn immer wiederbeleben ;)
Dass es Ablaufdiagramme gibt, find ich klasse, das hab ich mir bei den Vorgängern schon gewünscht gehabt. Jetzt sieht man direkt nach der Szene ob die "mögliche Szenen" die man sich ausmalt, wirklich mögliche Szenen wären oder halt nicht.
Gab zuletzt 2 Sachen wo ich dachte: Das ist aber typisch Quantic Dream
1. Die "Seherin" auf dem Jericho Schiff, die einem erzählt man sei der Auserwählte. Halt typisches Mystik-Gewäsch wie bei Beyond 2 Souls [find ich aber nicht schlimm]
2. Das gruselige Haus mit dem fetten Unsympathen, der einen in den Keller lockt um einen zu helfen. Ach, kennen wir sowas nicht aus Heavy Rain? Aber natürlich darf nur meine Kleine ihm misstrauen, ich selbst muss den ganzen Weg gehen. Hachja.

Ähnlich wie bei Beyond 2 Souls fand ich die Schleichszenen spannender als sie waren, weil ich mir halt wieder einbildete da ganz toll gewesen zu sein obwohl es vermutlich recht egal war^^
Aber die Illusion in Games ist halt auch wichtig. Die Szene wo ich die Plakate absuche auf dem Weg zu Jericho war gefühlt Filler; allzu dolle war das nun nicht gerade. Weil halt kein Storytelling neben den langweiligen Gameplayelementen (finde die Grafitis und fotografiere sie ab!) dabei war. Sonst hat man zumindest immer gutes Storytelling, wenn das Gameplay mal etwas hemmt. Naja, ich verzeih es.

Bin auf jeden Fall motiviert dabei.
Btw ich will immer Detroid schreiben und musste es zumindest einmal tun, falls ich mal nach diesem Thread suchen sollte in Zukunft :ugly:
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Ryudo
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#5

Beitrag von Ryudo »

Ich bin auch immer versucht, bei dem Spiel Detroid zu schreiben. War glaube ich auch lange Zeit der Arbeitstitel.
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Clawhunter
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#6

Beitrag von Clawhunter »

Ende gut, alles gut?!

Ich habs gestern Nacht durchgespielt und nachdem ich vom Mittelteil eher gelangweilt war, weil ich fand dass sich die Story doch generisch weiterentwickelt, war ich am Ende begeistert, obwohl rein objektiv von der Storyentwicklung kein Feuerwerk mehr kam.

Warum war ich begeistert? Weil ich mit Markus genau das gekriegt hab was ich wollte. Und mit Kara fast auch. Und Ermittler-Roboto war egal, weil ich zur dreipozentigen Elite gehörte, die es geschafft hat diese Storyline frühzeitig zu beenden!

Jedenfalls bzgl Markus, was für mein Begeisterungsempfinden am Wichtigsten war: Er küsste seine Liebste und verwandelte so die Menschenmassen in Fans! Und vor allem, wie es halt in der Welt ist, den wichtigsten Fan den man haben kann überhaupt: Den US-Präsidenten (was hier unrealistischerweise eine Frau ist).
Jedenfalls hatte ich schon von Anfang ein einen Blick auf North geworfen und wollte sie sehr gern für mich gewinnen! Aber das war vor allem deshalb schwer, weil sie mega auf Gewalt stand. D.h. immer wenn ich meine pazifistische Veranlagung ausgelebt habe, mochte sie mich weniger. Aber irgendwie hab ichs trotzdem geschafft - wie 23% aller Spieler - dass wir am Ende friedlich demonstrierten, die Polizei bzw. das Militär trotzdem einschritt und wir sie dann mit dem magischen Kuss konvertieren konnten!


Bei Kara bin ich mit dem Boot nach Kanada geflohen. Dabei ist leider "The Green Mile" Luther gestorben. Hab dann wie ein Wahnsinniger den A-Button gesmasht, um wenigstens die Kleine und mich ans rettende Ufer zu schwimmschieben. Wir werden doch so kurz vorm Ziel nicht scheitern!!!! Wir erreichten das rettende Ufer mit letzter Kraft. Und trotzdem sahs dann so aus als würde die Kleine sterben. Und ich musste schon lachen: Nach all dem verreckst du mir hier auf der Zielgeraden?! Genau wie damals halt die eine Frau, die ich nicht aus dem sinkenden Auto retten konnte in Heavy Rain?! (bzw im Zweitversuch dann schon, aber da war sie dann wirklich am Ufer gestorben! Es sollte halt nicht sein... wird sich Geschichte wirklich wiederholen?)
Nein, zum Glück atmete sie dann doch noch.
Da ich aber vorher mit Markus die Freiheit für die Robotos erkämpft hat, hat sich diese Rettung nach Kanada irgendwie etwas überflüssig angefühlt^^ aber das wusste Kara ja nicht, also hab ich mich mit ihr gefreut :D


Tja und Ermittler-san... was soll ich sagen? Genau wie bei Heavy Rain war ich halt kacke und hab nicht genug rausgefunden. Bzw. bin (zu oft) gestorben. Und mein Partner mochte mich auch nicht. Hab sogar einen Roboter abgeknallt beim Roboter-Erfinder, aber selbst das hat mir den Arsch nicht gerettet, weil ich danach die falsche Frage stellte (die mir keine entscheidenden Hinweise für weitere Ermittlungen lieferte)...Als dann die Mini-Szenen zusammengeschnitten worden waren die mein Ende bedeuteten dachte ich schon so: Oha, das sieht so aus als würde ich hier doch recht viele Szenen verpassen... und ja, so wars halt auch. 2 oder 3 große Szenen warens auf jeden Fall. Hachja, es hat wirklich nicht sein sollen. Aber es war "egal": Markus hats ja trotzdem geschafft alle von sich zu überzeugen. Ok, ehrlich gesagt hatte ich Ermittler-San ja eher auf "Ich-bleibe-ein-emotionsloser-Roboter"-Art gespielt, d.h. er wäre eher Gegenspieler geworden... naja, aber ein erfolgloser Gegenspieler ist halt kein echter Gegenspieler^^

Was mich auch nach dem Ende noch begeisterte: Die Menü-Roboterin hat mich gefragt, ob sie gehen und mich allein lassen dürfe, weil sie sich verwandelt fühlte. (btw sie war das gleiche Modell das ich mit Ermittler-san ja abknallte^^)
Da konnte ich nicht nein sagen. Und naja, schon traurig, weil ich will ja das Spiel nochmal starten um mir die ganzen Extras noch anzugucken und evtl. doch nochmal die letzten Kapitel anders anzugehen und dann werde ich vor einem leeren Menü stehen. Aber das ist der Preis der Freiheit.


Fazit: Weil ich mit den Charakteren mitfieberte und sie ernstgenommen habe, war ich zum Schluss mit großer Begeisterung dabei. Auch weil ich wusste dass ich meine Ziele nicht unbedingt erreiche, d.h. scheitern ist möglich (und vom Storytelling das man sich selbst erzählt, kann man halt nicht einfach neustarten, weil man durchlebt halt alles nur einmal!), d.h. Spannung war garantiert!
Und beeindruckt bin ich eh von dem ganzen möglichen Branching. Bei Beyond 2 Souls wars ja recht dünn was das anging und bei Heavy Rain konnte man das nie so richtig nachvollziehen (bis mans dann ein zweites Mal versuchte oder sich bei YouTube halt Varianten anguckte). Aber hier mit den Flowdiagrammen konnte man sehr gut sehen was alles drinne wäre. Und auch dass die meisten Spieler zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Ich bewundere Spiele mit derlei Entscheidungsfreiheit. Also ja: Hat mir letztlich sehr gut gefallen. (vermutlich wenn ich ein anderes, schlechteres End-Ergebnis gehabt hätte einen Tick weniger, aber das machts halt irgendwie auch schön :) Wie Spiele sein sollten! Jeder Spieler spielt sein Spiel und hat ein eigenes Erlebnis!)
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Guybrush Threepwood
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#7

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Bei Beyond muss man ja beachten, dass das Teil ursprünglich nicht linear ablief. Dementsprechend war Entscheidungsfreiheit konzeptionell unmöglich, mussten frühere Szenen zu später spielenden aber früher gespielten Szenen passen. Das Spiel hat halt echt sehr viel falsch gemacht.

Zu Detroit:

An die Sachen mit Markus erinnere ich mich nicht so gut. Die Geschichte war die langweiligste. Im Endeffekt lief es wie bei dir ab, aber keine Ahnung, ob ich diese Love Interest hatte. Auf jeden Fall hat die Präsidentin das Stürmen beendet. Momentan ist es vom Geschlecht unabhängig übrigens wirklich unmöglich, Geschichten ernstzunehmen, die den amerikanischen Präsidenten als eine Art rationales Wesen darstellen. Aber eine Frau als Präsidentin? Wer weiß? Bei Perfect Dark war ich ganz sicher, dass ich einen schwarzen Präidenten bis zum Zeitpunkt des Spiels nicht erleben würde, aber er kam im Gegenteil viel früher. Bis Detroit sind noch ein paar Jahre hin. Also, wer weiß? Die Prognose ist noch offen! Das Poblem ist nur, dass nach ihr dann der reaktionäre Super-Trump kommt, irgendeiner der ekligsten Manfluencer, die heute senden.

Bei Kara starb mir das Kind am Ufer. Aber wayne, war ja eh nur eine Maschine? Sogar für einen David Cage ein völlig dummer und unnötiger Plottwist!

Beim Ermittler hatte ich das viel bessere Ende! Als er am Ende Markus mit einem Scharfschützengewehr erschießen wollte, kam ihn Hank in die Quere. Als Hank mich vom Dach stürzen wollte, bin ich ausgewichen und Hank fiel alleine in den Tod, mein Gewehr ging aber irgendwie kaputt. Also, und das war meine aller letzte Szene (und ich finde sie perfekt!!!!), mischte sich mein Ermittler unter die Menge und ging in eine der vorderen Reihen, als Markus eine Dankesrede halten wollte. Mein Ermittler zog eine Pistole und erschoss Markus auf der Bühne, Ende. Ein tolles Ende!
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Clawhunter
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#8

Beitrag von Clawhunter »

Also ich hab deine Spoiler gelesen außer den Ermittlerkram weil ich das vermutlich in Kürze nochmal spielen werde. Finds witzig wie bzgl. Kara laut deinem Ergebnis echt das Mädchen am Ufer sterben kann, 1:1 wie bei Heavy Rain halt die Witwe. Sorry aber wem das in Heavy Rain passiert ist, für den ist das so eine denkwürdige Szene, dass wer das Pech hat dass es in Detroit wieder passiert doch wirklich "WTF wo bin ich hier gelandet" sagen wird^^
Na immerhin gings bei mir knapp daneben, aber laut aufgelacht (wie es sich bei Erinnerungen an Heavy Rain gehört :ugly:) hab ich trotzdem als es so aussah als würde sie nicht mehr atmen^^


Musste nochmal nachgucken: Detroit spielt 2038, also mit etwas Glück haben wir bis dahin noch 3 Präsidentschaftswahlen in den USA. Und ja: ne weiße Frau ist nicht total unmöglich (wenngleich unwahrscheinlich), das stimmt schon. Da sprach mehr mein Frust über die Gegenwart^^
Ich fand bei 24 den schwarzen Präsidenten cool und hätte auch nicht für möglich gehalten dass 2008 schon ein echter solcher kommt! Also wer weiß, da gabs sicherlich ominösere Vorzeichen der Zukunft/Gegenwart in Detroit:
1. die 3°, die die Erde bis dahin erwärmt ist [entsprechend muss der Schnee dort in Markus' Finalszene was ganz Besonderes gewesen sein!]
2. der immer im TV präsentierte Krieg (oder wars nur Säbelrasseln?) um die Arktis zwischen den USA und Russland. Wo in einem Magazin sogar ein Wissenschaftler sagte dass beide Parteien eigentlich keinen rechtlichen Anspruch hätten... HACHJA! Und ja: Hier bei Detroit und drüben bei Not for Broadcast fühl ich mich sehr unsanft an die Gegenwart erinnert, die zum Release der beiden Spiele noch recht utopisch dystopisch erschien.

PS: Zu Beyond 2 Souls - ich habs ja in der klassischen nonchronologischen Reihenfolge gespielt (hatte ja die Wahl) und wusste daher dass Entscheidungsfreiheit eher eingeschränkt ist, was insofern gut ist weil ansonsten meine Erwartungen dahingehend vielleicht zu hoch gewesen wären. Jedenfalls hab ich dort, genau wie bei Detroit, die Charaktere in sich ernst genommen, weswegen es mir Spaß machte trotz Designschwächen. Heavy Rain werd ich hingegen immer in der Rückschau mit einem Schmunzeln oder sogar Lachen betrachten, weil der Twist so absurd ist. "so bad it's good" oder so.
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Guybrush Threepwood
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#9

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Ich finde es krass, dass dir das in Heavy Rain überhaupt passiert ist. Ich habe das als eher künstliche Möglichkeit gesehen, die man als Spieler fast schon wollen muss. Man hat doch so dermaßen viel Zeit in der Szene. Jedenfalls in meiner Erinnerung, muss ja nicht stimmen, zugegebenermaßen.
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Clawhunter
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#10

Beitrag von Clawhunter »

Ich bin froh, dass ich überhaupt selbst da lebend rausgekommen bin!

Hab beim ersten Versuch nichtmal die erste Quicktime-Stelle gefunden (da schwimmt der Fette dann selbständig und alleine ans rettende Ufer). Beim zweiten Mal zwar schon, aber ich hatte eh schon das ganze Spiel über Probleme mit den Quicktimeevents. Gab genug Gründe dafür: Die L/R-Tasten miteinander verwechselt; nicht verstanden wann ich dauerdrippeln muss und wann gedrückt halten... solche Sachen halt (ich geb dem Spiel hierbei nicht die Schuld). Trotzdem natürlich gemein dass sie mir dann am Strand ertrinkt obwohl ichs ja eigentlich geschafft hatte.
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