Revisited

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Wytz
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Revisited

#1

Beitrag von Wytz »

Auch im neuen Forum finde ich das Thema immer noch spannend ältere Spiele Jahre Später noch mal zu betrachten und zu schauen ob sich die Meinung geändert hat. Diesmal habe ich sogar kein PS4 Titel angefangen und zocke nämlich Child of Light erneut. Das letzte mal habe ich es zeitnahe zum Release vor etwa 6 Jahren auf dem PC gespielt. Diesmal spiele ich die Switch Version. Neu sind alle DLC die aber größten Teil nur Müll sind. Ein paar outfits, ein paar extra items zum Start die auf lange Sicht keinen großen Unterschied machen und ein neuer Kämpfer den ich zum Ende von Kapitel 3 zur Gruppe hinzufügen konnte. Der Golem ist langsam und kräftig was aber eine gute Addition ist da es das bisher sonst nicht gab sofern meine Erinnerung mich nicht trügt. Jetzt bin ich am Anfang von Kapitel 4 und habe nach wie vor großen Spaß. Es kommt ein guter Flow zu Stande zwischen exploration und kampf und ständig gibt es etwas zum aufwerten. Das kampfsystem macht nach wie vor sehr Viel Spaß. Ich empfehle allerdings auch wie damals es auf expert zu spielen da das Spiel nicht sonderlich schwer ist und auf normal zu einfach und mindless ist. Das würde schnell wie Pokémon zum einfachen attackspam ausarten. Auf schwer muss man hingegen tatsächlich etwas mitdenken da es so auch mal schnell kritisch werden kann wenn ab und zu mal alle 3 Kreaturen hintereinander dran sind und alle wirklich auch die selbe Figur angreifen. So ist Verteidigung, Kämpfer Wechsel und auch Heilung tatsächlich mal außerhalb eines bosskampfes nötig und man ist mehr geneigt durch die Erkundung der Karte die MP und HP wieder aufzufüllen. Audiovisuell ist es nach wie vor erhaben wobei ich auf der Switch ein paar slowdowns festgestellt habe.
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GamepadRanger
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#2

Beitrag von GamepadRanger »

Ich spiele aktuell mal wieder Star Wars: The Old Republic. Ich habe ca. 3 Jahre Pause gemacht, seit ich zuletzt reingeschaut hatte. Und es hat beachtliche Entwicklungen in dieser Zeit durchlaufen.
Inzwischen ist es (vermutlich auch auf Grund der schrumpfenden Spielerzahl) so konzipiert, dass man die komplette Story allein oder auch zu zweit im Koop durchspielen kann. Natürlich gibt es auch MMO-typische Raids für das Endgame, die kann man aber auch komplett außer Acht lassen, wenn man einfach nur die Story genießen will. Die Dungeons (oder Flashpoints, wie sie hier heißen) haben drei Modi bekommen: Einen Story-Modus, in dem man gut alleine zurecht kommt, einen Veteranen-Modus für den man eine klassische Gruppe aus zwei bis vier Spielern haben sollte und einen Meister-Modus für diejenigen, die es etwas anspruchsvoller mögen und bei dem jeder seine Rolle in der Gruppe auch voll beherrschen muss.

Ich genieße es gerade einen neuen Charakter groß zu ziehen und die Story noch einmal zu erleben. Dazu sollte gesagt sein, dass es sich nur wirklich lohnt, wenn man auch ein Abo abschließt. Free-to-Play ist zwar möglich, aber durch das beschränkte Inventar und langsameres Leveln für mich auf Dauer keine Option mehr.

Falls jemand hier mal reinschnuppern möchte, gebt mir gerne Bescheid. Ich würde sehr gerne gemeinsam mit jemanden nochmal einen neuen Charakter durch die Story bringen.
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#3

Beitrag von Wytz »

Ich bin jetzt erneut durch mit Child of Light. Immer noch ein grandioses Spiel dass ich uneingeschränkt empfehlen kann. Bild und Musik sind unverändert ansehnlich.
Mir ist viel vom letzten Drittel entfallen. Zwei der Mitstreiter hatte ich nun so gar nicht mehr in Erinnerung.
Umso schöner sie wieder zu entdecken. Gerade die paralyse von der fischfrau war ne gute Attacke die mir den einen oder anderen Boss sehr erleichtert hat. Im Grunde hab ich sie nur dafür eingewechselt ^^ .

Kritik die ich damals nicht heute aber anbringen würde:

Die Skilltrees sind alle sehr langweilig. In den letzten Kapiteln werden die noch mal erweitert aber diese skills brauchen dann teilweise zwei Level ups. Wenn man das vorher weiß kann man die sich ja aufsparen. Ich hatte es wohl wieder vergessen und natürlich einfach alle skills irgendwo hin verprasst. Die meisten sind sowieso nur Attribut Aufwertungen. Im Grunde sind alle skills nur Attribut Aufwertungen. Die man sich auch nicht aussuchen kann. Wenn man einen bestimmten move aufwerten will muss man alle skills mitnehmen die auf den Weg liegen und die sind steht’s sehr neutral angelegt. So nimmt man unweigerlich Stärke Verbesserungen für Aurora mit auch wenn man eigentlich nur ihre Zauber aufwerten will.
Auch das oculi System ist im Grunde nett aber sehr unübersichtlich gestaltet und motiviert nicht dazu mal eben der Situation anzupassen was natürlich schade ist.
Desweiteren sind beinahe alle items nutzlos da sich die Figuren nach einem Level up vollständig heilen und die MP Auffüllen. Und die level ups sind häufig genug dass man niemals Heilung oder mana Tränke braucht.

Ich hab außerdem gelesen dass der heilzauber den Aurora hat irgendwann reingepatcht wurde. So hat man nicht nur rubella als Heilerin.

Für den endboss hab ich dann allerdings vier versuche gebraucht da ich zum Ende hin ein paar Gegnern ausgewischen bin und meine Figuren doch harten Schaden davon getragen haben. Die meiste Zeit bin ich also Problemlos durchs Spiel gekommen mit einer Spitze am Ende. So wie es richtig ist.

Nunja insgesamt ein tolles Spiel. Aber ich warte gerne noch mal 6 Jahre bevor ich es wieder anrühren würde. Viel lieber hätte ich natürlich noch einen (geistigen) Nachfolger.
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#4

Beitrag von Wytz »

Tjo dann schreib ich mal was über Super Mario Galaxy was für mich damals eine absolute 10/10 war. Im zuge der Collection habe ich damit angefangen und habe mittlerweile wieder 80 Sterne gesammelt. Es ist nach wie vor grandios, wenn auch die Präsentation nicht mehr so atemberaubend wirkt wie noch damals. Die Handheld variante ist definitiv im Nachteil da man ständig den Bildschirm berühren muss. Witzig finde ich wie ich immer noch per muscle memory lieber den Joycon schüttele anstatt nen einen Knopf zu nutzen den es jetzt für die Dreh-Attacke gibt. Deutlich wird mir aber dass es eigentlich doch viel Repition gibt durch die Kometen. Die Level sind nicht wirklich schwerer und auch nicht wirklich anders genug. ABER sie sind auch beim wiederholten durchgang spassig so dass es schmerzlos zu verkraften ist. Bisher gab es nur einen Stern der mich wirklich angenervt hat und das war das äußerst langweilige Lila Münzen sammeln im Ring-Ozean. Immernoch ein Meisterwerk.

Ich vermisse ein paar Level aus meiner Erinnerung die ich wohl fälschlicherweise dem ersten Teil zugeordnet habe, dann aber wohl ja definitiv erst im zweiten Teil gewesen sind.
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Z.Carmine
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#5

Beitrag von Z.Carmine »

Ich habe die letzten Tage Bayonetta 1 und 2 nochmal durchgespielt, diesmal auf der Switch.
Ich glaube, ich werde zu alt. :ugly:
Teilweise waren mir die gegnerischen Angriffe einfach zu schnell zum reagieren. Wie ein bekloppter den Ausweichknopf spammen, bis Witch Time aktiviert wird, ist nicht so toll.
Nachdem es im ersten Teil auf Normal Tode und Stein-Awards gehagelt hatte und ich es eher wegen Heilung bei Continue und teilweise Checkpoints zwischen Bossphasen geschafft hatte , habe ich Teil 2 nur auf Normal gespielt. :ugly:
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Wytz
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#6

Beitrag von Wytz »

Hast du denn handheld oder am Bildschirm gespielt?
Und auf welcher Platform hast du es damals gespielt?

Kann mir vorstellen dass eventuelle Bildschirm Größen oder fps die das erschwert haben ^^ ?
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Z.Carmine
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#7

Beitrag von Z.Carmine »

Damals WiiU am Fernseher, diesmal Switch am selben Fernseher.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass ich das Problem damals schon hatte und nur vergessen. :ugly:
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Cube
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#8

Beitrag von Cube »

Hm, deine Reflexe lassen nach und/oder du wirst vergesslich... Definitiv das Alter. :ugly:
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Z.Carmine
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#9

Beitrag von Z.Carmine »

Ich habe The Legend of Zelda Skyward Swordnochmal durchgespielt.
Link hat wieder sehr oft falsch zugeschlagen. Oder das Schwert nicht richtig nach oben gestreckt. :ugly:
Aber Kürbisse zu balancieren und das Musikspielen in der Questreihe hat deutlich schneller geklappt als damals.

Bin ja mal gespannt, ob zum Jubiläum dieses Jahr ein Vollpreisport für Switch erscheint.
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Wytz
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#10

Beitrag von Wytz »

Wie vielleicht einige aus dem Discord mitbekommen habe, habe ich Dark Souls 2 revisited.
Ich habe es damals zum Release auf der PS3 gekauft und durchgespielt. Erschienen ist es im März 2014 .
Das ist nun beinahe 7 Jahre her und zwei Generationen Später habe ich mir die „Scholar of the First Sin“ edition für 10€ gekauft.
Sie ist remastered in 60 FPS und bietet ein paar weitere optische Verbesserungen. Auch dabei sind alle drei DLC, die ich damals nicht gespielt habe. Hinzu kommt eine etwas veränderte Spielbalance die aber wohl auch so im Patch 1.10 des Urspiels enthalten ist. Was neu ist, sind wohl diverse Gegner Platzierungen. Wie gravierend diese ausfallen, kann ich nach der langen Pause leider nicht vergleichen. Insgesamt habe ich so gut wie alles vergessen.

Insgesamt habe ich jetzt etwa 11 Stunden investiert und habe evtl rund die Hälfte der Mainquest erledigt, so schätze ich zumindest nach meiner Lückenhaften Erinnerung. Ich hab mich nämlich lange davor gescheut, das Spiel ein weiteres mal zu Spielen. Lange habe ich es als schwarzes Schaf der Serie betrachtet und mit der Meinung bin ich sicher nicht allein. Ich hab es zwar damals durchgespielt, aber danach war ich so SATT und es hat mich stellen und stundenweise richtig gequält, dass ich mir nicht mehr die Mühe gemacht habe alles optionale zu suchen. Auch die DLC konnten mich nicht mehr hinterm Ofen hevorlocken. Aber natürlich war ich auch immer motiviert genug um das Ende zu sehen. Alles in allem war es immer noch Dark Souls. Was mich allerdings am meisten gestört hat, war der Wandel zur Schnellreise und die Einbindung von Majula als zentralen Hub. Ich fand, dass man das sehr wohl am merkwürdigen Leveldesign merkt und diese ständige Rückkehr zum aufleveln haben einem aus der Stimmung gerissen. Die flucht ist immer zum greifen nah und problemlos möglich und die langen Ladezeiten bloß um ein paar Level-Ups zu bekommen haben auch genervt. Mittlerweile sind diese Dinge aber Teil der Serie und sowohl DS3 als auch BB verwenden schnellreise und einen zentralen Hub… und ich habe es DS2 dafür immer übel genommen.

Nun, wie sieht es heute aus? Ich kann direkt sagen, dass der Revisit das spiel nicht vom letzten Platz des Souls-Borne-Sekiro Rankings wegbewegen wird, aber der abstand zum vorletzten Platz hat sich deutlich verringert und ich weiss das Spiel und seine Eigenheiten heute viel mehr zu schätzen. Ich spiele nun also die PS4 version auf der PS5 und die langen Ladezeiten sind nicht mehr lang. Sie sind sicher nicht so schnell wie im Demons Souls remake, aber auch nicht wirklich viel länger. Das ist ein erheblicher Faktor wenn es um den Frust geht. Denn Dark Souls 2 ist voll von BILLIGEN UND FIESEN TRICKS die dem Ahnungslosen das leben zur Hölle machen können. Die Schwierigkeit besteht daraus die Ahnungslosigkeit des Spielers auszunutzen und ihn mit einer schieren Masse an Gegnern zu überwältigen wobei das kampfsystem nicht gerade für Massenganks geeignet ist. Aber wenn man den Trick (dank des Internets) durchschaut hat, kann man darauf achten, dass man sich die Erfahrung nicht selbst ruiniert. Die Zwei wichtigsten Tricks vorweg:

1.) Eine der Eide in Majula ist der hardmode. Nichtsahnend nimmt man ihn an, weil why not. Und schon haben Gegner mehr leben und teilen mehr schaden aus und die meisten Bosse können dich besonders im early game ziemlich leicht mit einem Treffer ausschalten. Frust pur wenn man es nicht weiß. Und ich bin damals in die Falle getappt und habe es erst vor ein paar tagen erfahren. Per Zufall. Und wieder hatte ich diesen Eid aktiv. Nachdem ich ihn dann wissentlich abgelegt habe, habe ich die folgenden vier Bosse alle im ersten Versuch erledigt nachdem ich schon wieder einigermaßen gefrustet war. Damals empfand ich die zweite Hälfte als extrem leicht nachdem der anfang so hart war. Vermutlich habe ich den Eid damals dann irgendwann ausgetauscht gegen einen anderen den ich gefunden habe. Und es einfach für schlechtes balancing der welt gehalten.

2.) Wer mit ausweichen Spielen will, sollte den Wert Anpassung (und damit indirekt Beweglichkeit) skillen. Für viele wird sich die rolle anfangs ineffektiv anfühlen weil man trotzdem steht’s getroffen wird. Die I-frames sind nämlich deutlich reduziert gegenüber Dark Souls 1 oder 3. Mi einem Attribut von 25 in Anpassung hat man in etwa den Standardwert aus Souls 1 und mit einem Wert von 32 hat man die großzügige Roll-Unverwundbarkeit wie in Dark Souls 3. Ich habe diesen Wert nun auf 25 voran getrieben und kann meinen Spielstil nun effektiv wieder ausspielen.

Im Grunde find ich es sogar clever dass man ein paar Attribute mehr ins spiel gebracht hat und offensive und defensive werte etwas gesplittet hat. Man bekommt auch doppelt soviel level ups wie in den anderen spielen, also hat man hier wohl die größte Freiheit der Punkte Verteilung in allen Titeln der Serie. Wer kreativ spielen will hat in Souls 2 sicher die größte Auswahl an skills, spells, Waffen und Rüstungen und so gut wie jeder kann funktionieren. Das ist so flexibel wie bei Demons Souls. BB,DS3 und Sekiro schubsen einen ja eher in die aggressive Nahkampf rolle; einfach auch weil die Gegner und Bosse so schnell und aggressiv sind.

Wo ich anfangs noch beinahe war DS2 ruhen zu lassen oder nur wieder den endboss zu besiegen bin ich doch mittlerweile sehr motiviert diesmal alles zu sehen was ich verpasst habe. Insbesondere die drei DLC. Ich hab meinen persönlichen Groll gegen den Titel abgelegt und schätze nun sehr dass es wenigstens ein paar neue Sachen ausprobiert hat auch wenn vieles nach hinten los gegangen ist.

Ich Berichte mehr wenn ich noch ein paar stunden investiert habe
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Wytz
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#11

Beitrag von Wytz »

So wie auch im anderen Thread erwähnt habe ich das hauptspiel und alle optionalen Bosse darin erledigt, also auch die optionalen Gebiete gesehen. Ich hab rund 25 Stunden auf der Uhr und das ist da die Hälfte von dem was ich damals an Stunden investiert habe ohne alle Bosse gesehen zu haben. Dark Souls 2 ist im Vergleich zu den anderen Vertretern der Serie riesig. Und ich glaube die Quantität bei allem ist auch einfach das größte Manko. Bei 32 Bossen muss einfach Müll dabei sein. Viele der Bosse sind generische Ritter und bekämpfen sich nicht anders als normaler Gegner mit einer größeren healthbar. Ich fand keinen der Bosse wirklich herausfordernd oder abwechslungsreich mit Ausnahme des Dark lurkers den ich als letztes bekämpft habe. Er hatte ein relativ großes moveset das sogar hauptsächlich aus Magie besteht und nicht aus nahkampf und ab der Hälfte des Kampfes hat er sich sogar zwei geteilt. Aber gut die neun übrigen DLC Bosse sollen eh zum besten gehören was souls 2 bietet also bin ich gespannt.

Was kann ich sonst noch sagen… nunja man merkt zwar dass es ein souls ist, aber oft fehlt die Eigenheit im Dark Fantasy die die Serie so auszeichnet. Teil 2 ist der einzige Titel der dann noch generische Monster zb aus der griechischen Mythologie hinein mischt. Plötzlich gibt es ne medusa oder Minotauren und anderen langweiligen spöckes. Die einzigen interessanten Designs sind Reskins aus dem ersten teil. Von der geographie wollen wir gar nicht erst reden, die macht keinen Sinn. Da fährt man zb in einer Windmühle nach dem endboss einen Aufzug hoch und landet in einem eisenschloss das in einem lavasee liegt. Gut könnte vllt daran liegen das drangleic im Intro durch einen Strudel betreten wird …. Aber … nein das kaufe ich dem nicht ab. Das war in Teil 1 so toll eine glaubwürdige Welt die so interconnected ist zu erforschen und auch die späteren Teile kriegen es wieder hin. Aber Teil 2 fühlt sich dafür wie eine lange Reise an und ich würde sagen flächenmässig bewegt sich der Held hier auch die weiteste Strecke. Auch bei den Gebieten gilt das gleiche: so viele Gebiete, natürlich muss es da auch einige blöde geben. Aber IMO gibt es auch ein paar sehr stimmungsvolle und der variantenreichtum ist hier wirklich am größten innerhalb eines Titels.

Alles in allem hatte ich große Freude auch wenn ich nun mehr Kritik geäussert habe, aber das meiste positive habe ich schon im ersten post erwähnt. Und nach ein paar Tagen Pause mach ich auch die DLC, aber wie auch damals bin ich jetzt erstmal satt für den Moment ^^ .
(Die lore scheint ein paar nette Andeutungen zu haben aber im Kreise der Trilogie ist sie kaum zu Teil 1 und 3 verbunden und bietet auch für meinen Geschmack kaum interessante Charaktere. )


Ich würde Einsteigern in die Serie lieber einen anderen Teil empfehlen aber ich würde es durchaus allen empfehlen die mit einem anderen soulsbornesekiro Titel Spaß hatten.
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#12

Beitrag von Wytz »

Ich habs zwar im Grunde genommen zum ersten mal gespielt aber ich verwende trotzdem weiterhin den Thread wenn es um den DLC geht. Immerhin geht es um die Gesamterfahrung die man zu einem Spiel (in dem Fall Dark Souls 2) hegt.

Ich hab gestern Crown of the Sunken King und damit den ersten DLC beendet. Und das war wirklich bisher der Höhepunkt Die Gebiete; Shulva und das Drachenheiligtum sind wirklich gut gelungen. Sowohl Ästhethisch als auch spielerisch.

Bild

Auf dem Weg ins innere kann man so einige Schalter betätigen die neue Platformen hoch oder runter fahren lassen und ggf abkürzungen oder neue gefahren zum vorschein bringen. Dabei entsteht schon ein winzig kleines Gefühl von einem Zelda-Dungeon insbesondere wenn man dann im inneren ist und die Schalter-Rätsel und Geheimtüren dann in einem kleinem Labyrinth erkundet. Man kann die Schalter sogar per Bogen aktivieren. Im inneren gibt es auch Musik außerhalb eines Bosskampfes, was nun auch wirklich eine Seltenheit ist. Im grunde ist der religiöse Singsang der Frau aber sicherlich in der Spielwelt begründet und nicht einfach nur Background musik. Sie halt wieder und beim Abstieg ins Zentrum ist es wirklich stimmig. Ich vermute mal die Musik kam vom ersten Boss aber ich hab es bisher versäumt das zu überprüfen nachdem ich diesen besiegt hatte. Neue Gegner gibt es auch. Alles sehr giftig oder magisch. Am coolsten sind dabei die Ritter die solange Geisterhaft (und unbesiegbar) sind bis man ihre Schwachstelle gefunden hat. Tip: Die Schwachstelle sind physische Objekte im Heiligtum selbst. Der erste Boss war nett aber auch nichts weltbewegendes. Ein magischer Gegner der aber auch neue Gegner ins Spiel beschwert. Da ist es ein bisschen vom Zufall abhängig was sie beschwört. Mal sind es einfache skelette und ein anderes mal beschwört sie einen anderen Boss vom Hauptspiel. Anschließend folgt direkt der zweite Bosskampf und das war so ziemlich der geilste Boss im gesamten Spiel bisher. Ein Drache. Normalerweise sind Drachenkämpfe in allen Souls-titeln ja imo eher langweilige angelegenheiten aber hier hat alles gestimmt. Die Arena war stimmig, der Boss war cool designed und hat neben Feuer auch noch Gift attacken drauf gehabt. Stellen an denen er feuer gespeit hat bleibt noch eine Weile eine Giftwolke behangen. Er fliegt hin und wieder und macht beim sturzflug ne menge kaputt in der Arena. Das ist fulminant. Hat mir richtig gefallen dieser Boss. Und ich hatte einfach spaß am kampf egal wie oft ich gestorben bin. (Hat sich aber noch im rahmen gehalten).

Einziges Manko des DLC war meiner Meinung nach der Optionale Boss den man sowohl als erstes oder auch als letztes machen kann (oder als zweites). Das sind einfach bloß 3 Gegner in einen Raum gesteckt. 'Spieler-Charaktere*. NPC's. Sie tragen ausrüstung die man selbst tragen kann und greifen so an wie man selbst angreifen kann. Einen schweren, einen schnellen und einen Bogenschützen. Für den Boss haben die also weder ein neues Modell, eine neue Animation oder sonstwas erarbeiten müssen. Alles einfach aus dem Hauptspiel rehashed. Das war etwas billig. Thematisch hat das vielleicht gepasst dass 'andere Spieler' auch die alten Ruinen nach schätzen erkunden wollen aber spielerisch war das imo wirklich mist. Mit zwei beschworenen Helfern hat es dann auch geklappt und im grunde ist die idee ja witzig so ein 3 gegen 3 auszutragen aber mensch dann mach ich das doch lieber im PvP. Den Boss darf man gerne auslassen.

Ansonsten ein Top DLC, kann ich nur empfehlen. Ich hab dann auch mit dem zweiten DLC - Crown of the Old Iron King - angefangen und auch hier erwartet einen erstmal ne optische interressante Abwechslung. Auch dieser DLC macht einen sehr individuellen Eindruck aber ich bin noch nicht weit genug um das zu bewerten. Beim nächsten Beitrag dann!
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Zeratul
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#13

Beitrag von Zeratul »

Ich fand die DLCs von Dark Souls 2 alle richtig stark. Im zweiten DLC erwartet dich unter anderem einer der schwersten Bosse des gesamten Spiels und im dritten DLC imo einer der am besten inszenierten Bossfights aller From Software Spiele.

Der Bosskampf mit diesen 3 Gegnern ist eigentlich als Coop-Kampf gedacht. In jedem der drei DLCs gibt es einen Boss, der speziell für Coop entwickelt wurde. Ich hab den im Crown of the Sunken King DLC auch alleine gemacht, aber die in den anderen beiden DLCs sind alleine echt heftig. Das waren die einzigen Bosse, die ich ausgelassen habe.
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Wytz
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#14

Beitrag von Wytz »

Ja ich hab schließlich dann auch zwei NPC's beschworen dann war es halt ein 3v3. Ist heutzutage natürlich etwas schwer mitspieler zu finden. Ich glaube ich hab im gesamten spiel keinen einzigen beschwörungs-siegel von echten mitspielern gefunden. Souls2 ist eigentlich generell großzügig mit NPC beschwörungen. In Menschen form findet man in fast jedem Level oder vor fast jedem Boss ein Siegel.

Ich frag mich nur wie es dazu kommen konnte dass die DLC so viel besser sind als das Hauptspiel ^^.
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Wytz
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#15

Beitrag von Wytz »

Ist schon mindestens eine Woche her, wenn nicht länger aber ich habe den zweiten DLC mittlerweile auch beendet und nach einer Woche Pause hab ich den dritten angefangen und bin auch beinahe durch damit. Aber hier widme ich mich erstmal dem zweiten.

Bild

Crown of the Old Iron King.

Auch dieser war im Grunde ganz grandios gemacht aber Crown of The Sunken King fand ich etwas besser als Crown of the Old Iron King. Aber ich glaube das ist pure Geschmacksache. Denn auch dieser DLC hatte ein schönes gebiet dass im Gegensatz zum Hauptspiel gewohnte souls Qualität abliefert mit Geheimnissen, loopbacks zu alten bonfires oder alternativ-wegen und Abkürzungen. Ein paar der Räume fand ich etwas fies gestaltet was Gegner Menge betrifft aber man konnte und sollte wohl auch viel Tricksen. Es gibt zb explosive Gegner die man gezielt abschiessen kann und auch andere Gegner verletzten. Feuer speiende statuen kann man so verschieben dass sie plötzlich Gegner verletzen usw. hinzu kommt dass man besondere Schmelzer-keile finden konnte die bestimmte versiegelungen lösen konnten. Gegner drum herum wurden steht’s geheilt und ein Fluch geht von diesen Objekten aus. Wenn man blöd war hat man die ersten 6 keile verbraucht bevor man beim ersten Boss (Fume knight) ist und stellt dann fest dass vier dieser siegel außen an der Arena angebracht sind. Der Kampf wird echt hart wenn man nicht zumindest eine Seite davon vor dem Kampf befreit. Insgesamt gibt es aber genug keile zu finden um alle siegel zu lösen. Wer also ausgiebig erkundet macht es sich beim Boss leichter. Immer eine tolle Mechanik die nur souls 2 ausgiebig verwendet und elden Ring auch gern wieder aufgreifen darf. Mit einer großen Arena wo sich der Boss nicht mehr heilen kann ist der fume knight ein sehr spannender ausgewogener Kampf fee mir Freude bereitet hat. Der zweite bosskampf gegen sir alonne war etwas leichter aber hat mir viel besser gefallen. So ein cooler Kampf in einer hübschen Arena. Bloß der Weg vom bonfire ist etwas frech. Der optionale Boss ist wieder ein reskin von einem anderen boss. Wie zeratul empfohlen hat hab ich hier für den Weg und den Boss aber gleich Beschwörungen genommen und somit war auch der Abschnitt relativ spaßig. Zur Überraschung war sogar ein echter Spieler dabei und nicht nur ein NPC.

Nach dem ich mich auch informiert habe ist klar warum die DLC soviel besser sind: sie sind geplante Entwicklungen gewesen bei denen alles gut lief und nicht so eine beinahe Katastrophe hinter sich gehabt haben wie das Hauptspiel selbst. Eigentlich muss man den Hut ziehen davor wie gut souls 2 noch geworden ist wenn man erstmal gelesen oder geschaut hat wie beschwerlich die Entwicklung eigentlich war.


Im nächsten Beitrag dann schließe ich alles ab mit Crown of the Ivory King.
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Guybrush Threepwood
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#16

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Ich hatte am Wochenende mal Bock auf God of War III auf der PS3. Ich habe Hades besiegt und hatte schon Lust, weiter zu spielen. Das ist ein wirklich gutes Spiel, ein sehr gutes Kampfsystem, immer mal ein Rätsel dazwischen und eine bombastische Präsentation. God of War III gehört ja durchaus zu den technischen Highlights der Generation, auch wenn es ja noch vergleichsweise früh erschienen ist. Kratos selbst ist hervorragend gealtert, die Umgebungen wirken inzwischen aber nicht mehr so überzeugend wie damals. In dieser Generation hat sich grafisch viel getan. Trotzdem ist es immer noch krass, wie viel am Anfang im Hintergrund nebenbei passiert.

Am meisten hat mich gestört, dass es pro großes Monster immer nur einen Finisher gibt. Das verleiht den Kämpfen etwas sehr mechanisches.

Nein, am meisten gestört hat mich natürlich das Ende. Ich habe zum Schluss den Spielstand vor dem letzten Kampf geladen. Es ist einfach so blöde kitschig, als wäre es aus einem JRPG ausgebrochen. "Hoffnung gibt uns Kraft. Dafür sind wir hier. Damit kämpfen wir, wenn alles andere..." weiß auch nicht mehr ganz, wie es weiter geht. Dann knuddelt Kratos noch mal seine ermordete Familie, hach, süß! Aber dann tötet er trotzdem Zeus. Oh, der wegen der Büchse der Pandora paranoid wurde, als ob es nicht einen guten Grund gegeben hätte, Kratos in Teil 2 aufhalten zu wollen, weil er genau da weiter gemacht hat, wo Ares aufgehört hat. Oh, dieser Mist! Ne, das Ende versaut mir immer wieder das ganze Spiel, und deswegen belasse ich es jetzt wohl beim Abstecher in den Hades.

Aber ein Klassiker. Es gibt genug Spiele mit schlechten Enden, wobei dieses ist in meinen Augen schon besonders schlecht ist, aber davon sollte man sich ein Spiel auch nicht versauen lassen.

Hm, aber gibt echt noch genug geile Stellen, die einen Revisit wert wären. Kaum hatte ich mit dem Spiel angefangen, fiel mir sehr viel wieder ein, was später kommt.
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Ryudo
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#17

Beitrag von Ryudo »

Nachdem ich nun im Dante-Teil, also der zweiten Hälfte des Spiels, angekommen bin, habe ich Devil May Cry 4 wieder von der Platte gelöscht. Die Level sind viel zu unübersichtlich und ich hab keinen Bock, sie noch einmal rückwärts zu spielen. Ich habe selten so unnötiges und freches Backtracking in einem Spiel erlebt wie hier. Hab das Spiel zu PS3-Zeiten echt gemocht, aber es ist wahrlich nicht gut gealtert. Da spiel ich lieber nochmal Teil 5.

Ferner hab ich mit einem Jahr Abstand den zweiten Durchgang von Resident Evil 3 gestartet. Erschreckend, wie stark hier die Spannungskurve im Vergleich zum ersten Durchgang auch mit dem zeitlichen Abstand dazwischen abgebaut hat. Nemesis nervt mich bereits jetzt und hat um ehrlich zu sein, auch jeden Schrecken verloren. Ich werde es dennoch beenden, denke ich mal.

Hab dann noch zwischen God of War (PS4) und Valkyria Chronicles 4 geschwankt. Hab mich dann für letzteres entschieden. God of War knöpf ich mir nochmal kurz vor dem nächsten Teil auf PS5 vor.
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Cube
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#18

Beitrag von Cube »

Guybrush Threepwood hat geschrieben:
29. Mär 2021, 19:41
Nein, am meisten gestört hat mich natürlich das Ende. Ich habe zum Schluss den Spielstand vor dem letzten Kampf geladen. Es ist einfach so blöde kitschig, als wäre es aus einem JRPG ausgebrochen. "Hoffnung gibt uns Kraft. Dafür sind wir hier. Damit kämpfen wir, wenn alles andere..." weiß auch nicht mehr ganz, wie es weiter geht. Dann knuddelt Kratos noch mal seine ermordete Familie, hach, süß! Aber dann tötet er trotzdem Zeus. Oh, der wegen der Büchse der Pandora paranoid wurde, als ob es nicht einen guten Grund gegeben hätte, Kratos in Teil 2 aufhalten zu wollen, weil er genau da weiter gemacht hat, wo Ares aufgehört hat. Oh, dieser Mist! Ne, das Ende versaut mir immer wieder das ganze Spiel, und deswegen belasse ich es jetzt wohl beim Abstecher in den Hades.
*Steht in mitten einer selbst ausgelösten landesweiten (wenn nicht gar globalen) Verwüstung in der hunderttausende Unbeteiligte umgekommen sind*
Mädel, deren tot auch von Kratos ausgelöst wurde: "Hoffnung gibt uns Kraft! :D"

Fast als ob Neon Genesis Evangelion zum Schluss auf einmal einen auf Digimon gemacht hätte. :ugly:
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Wytz
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#19

Beitrag von Wytz »

Kratos war immer Böse, machtgeil und ihm war jedes mittel recht. Schließlich hat er selbst Ares um hilfe gebettelt als er das erste mal einem feind unterlegen war. Er hatte keine Ehre. Der Aufstieg zum vollen Gott hat das alles nur schlimmer gemacht. Das hat ihn dahin gebracht wo er ist. Und egal wie kitschig es ist ich finde die Message richtig und toll. Auch so ein Arsch sollte noch hoffen dürfen. Ohne Freiheit und Liebe kann man noch leben. Aber wer die Hoffnung verliert, stirbt. Und kratos glaubte oft sie nicht mehr zu haben (siehe suizid versuch im ersten teil).

Sicherlich kitschig aber leckt mich, ich mag das ende.
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#20

Beitrag von Wytz »

Zur Vollständigkeit möchte ich dann auch Endlich einen Beitrag zu Crown of the Ivory King machen. Leider sind meine Gedanken nicht mehr ganz so frisch da ich es auch mindestens eine Woche her ist, dass ich damit durch bin.

Eleum Loyce heißt die Ortschaft und ist wiedermal eine in sich abgeschlossene Story.

Bild



Der abschließende DLC bietet wieder eine ganz besondere Mechanik bei der man belohnt wird je aufmerksamer man durch das level spaziert. Hier wird das ganze auf die Spitze getrieben. Wenige meter nach dem Start gibts ne abzweigung. Links geht es zum ersten und zweiten Boss direkt hintereinander. Man kann also direkt zum Boss spazieren und sein bestes geben. Allerdings ist der erste Boss komplett unsichtbar bis man ein bestimmtes Item in der Welt gefunden hat. Witzige sache. Es ist sicherlich möglich den Gegner zu besiegen wenn man sich anstrengt und ein gutes Surround system hat. Aber warum sollte man nicht auch die Welt erkunden wenn man schon den DLC bezahlt? Direkt hinter dem ersten Boss geht es auch direkt ohne weitere gegner zum zweiten Boss. Man kann sein Glück versuchen allerdings wird die erste Phase (bis der eigentliche Boss erscheint) zunehmend einfach je mehr unterstützende Ritter du gefunden hast weil es erstmal ne grosse massenprügelei gibt und nur diese besonderen Ritter auch in der Lage sind die Tore des Nachschubs entgültig zu verschließen.

Das gebiet selbst ist wie man im Bild sieht sehr verschneit und die sicht ist eingeschränkt und fackeln funktionieren im Außenbereich nicht. Der starke wind lässt sich nach dem ersten boss verbannen und so kann man noch weitere geheimnisse in der welt finden. Es gibt also genug anreize einmal vor dem ersten Boss die welt zu erkunden und einmal nach dem ersten boss (einmal für das item gegen unsichtbarkeit und ein weiteres mal für geheimnisse die im wind unzugänglich waren und für die unterstützung im Endkampf). Das ist ein tolles konzept bei dem Erkundung belohnt wird aber niemals notwendig ist.Viel zu viele spiele lassen ihren Endboss zu einfach erscheinen wenn man vorher ausgiebig erkundet hat und auch durch die level ups einfach zu stark wird. Hier holt man sich den Gegner in einem angenehmen Bereich.

Aber reden wir noch über das Optionale gebiet, den Frigid Outskirts. Allgemein bekannt als das schlimmste und schäbigste gebiet dass Fromsoft je in ein Soulsborne spiel gepackt hat. Und ja... ich kann das absolut nachvollziehen.
Der schneesturm ist in diesem Gebiet so stark dass man GAR NICHTS sieht. 25 sekunden blindheit lösen sich mit 15 sekunden sicht ab wo man das nächste gebäude in der schnee-öde ansteuert. Während des schneesturms wird man immer wieder von pferde-artigen Monstern angegriffen die alles andere als kanonenfutter sind. Sie haben harte attacken, kommen quasi aus dem nichts und nehmen dir die orientierung da sie dich wild umkreisen. Wenn du weglaufen willst viel glück dass du die richtige richtung nimmst zum nächsten gebäude. Auf den ersten Blick ist dieser Abschnitt das allergrößte und letzte 'Fuck You' der entwickler für den Spieler der es ja so gern schwer hat. Aber... nach dem dritten DLC sollte es deutlich sein: Auch das gebiet ist für den Multiplayer konzipiert. Wie auch bei den anderen optionalen gebieten in den anderen beiden DLC ist dieser deutlich durch eine Art heldenfriedhof gekennzeichnet bei dem es zwei NPC beschwörungen gibt und welcher wohl als Sammelstelle am anfang des Levels gedacht ist wo man auch als spieler sein Beschwörungssiegel ablegen kann. Ich habe es mit NPC's durchgezogen weil ich leider keinen Spieler zu meiner Zeit online gesehen habe. Aber der wahre trumpf, the shiny beacon in the dark, war: Eine Spielernachricht. "Hier!" steht dort oft und ist das einzige das durch den schnee im harten sturm mehr als zwei meter weit erkennbar ist. Danke euch, ihr ganzen fremden. Dank euch war das ganze passabel machbar.

Frigid Outskirts im Sturm

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Das gebiet ist offline und alleine eine Tortur und die Zeit einfach nicht wert. Selbst der Boss ist bloß der exakt selbe wie der erste Boss dieses DLC; nur zwei davon gleichzeitig. Aber nach den Maßstäben eines Solo-Spiels sollte man das gebiet nicht bewerten. Wie auch die anderen beiden gebiete der anderen beiden DLC sind sie unnatürlich hart. Aber ich verstehe den Reiz daran und würde mir fast wünschen dass in Elden Ring nochmal das konzept von dedizierten Mehrspieler bereichen aufgegriffen wird. Vielleicht blockiert man sie einfach mit einer Tür die nur auf geht wenn man sich zumindest auf zwei Schalter gleichzeitig stellt. So kann sich auch kein Singleplayer beschweren über ein so unausbalanciertes Gebiet.



Was kann ich abschließend sagen? Die Drei DLC sind der höhepunkt von Dark Souls 2 und völlig auf einem anderem Niveau. Sie sind durchdacht, bieten neue Ideen, die besten Bosse und sind abwechslungsreich. So viel besser als das Hauptspiel, man wird es nicht glauben wenn man es nicht selbst spielt. Aber es hilft alles nichts. Die Gebiete sind für highlevel-charaktere konzipiert und sollten erst kurz vor ende oder sogar nach dem endboss des Hauptspiels erst angegegangen werden. Das ist allerdings eine menge zeit die man investieren muss auch wenn man nicht so oft stirbt. Ich war wie bereits erwähnt schon nach dem Hauptspiel sehr satt und musste mich einwenig aufraffen das spiel erneut einzuschalten. Aber ich war froh wenn ich ein DLC begonnen habe und mittendrin war. Am nächsten tag habe ich bereitwillig und sogar freudig wieder eingeschaltet. Hilft alles nichts. Außer vielleicht einer langen Pause zwischem dem DLC und dem Hauptcontent.


Zum abschluss noch ein Videoschnipsel von meinem letzten Kampf im Spiel. Ich fands klasse wie knapp er ausgegangen ist. Hat sich richtig gut angefühlt das spiel nach fast 50 stunden so endlich ad acta legen zu können.



(Alles war leer. Estus. HP. Sogar die Ausdauer nach dem letzten schlag. Fantastisch)
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Guybrush Threepwood
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#21

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Wytz hat geschrieben:
30. Mär 2021, 13:12
Kratos war immer Böse, machtgeil und ihm war jedes mittel recht. Schließlich hat er selbst Ares um hilfe gebettelt als er das erste mal einem feind unterlegen war. Er hatte keine Ehre. Der Aufstieg zum vollen Gott hat das alles nur schlimmer gemacht. Das hat ihn dahin gebracht wo er ist. Und egal wie kitschig es ist ich finde die Message richtig und toll. Auch so ein Arsch sollte noch hoffen dürfen. Ohne Freiheit und Liebe kann man noch leben. Aber wer die Hoffnung verliert, stirbt. Und kratos glaubte oft sie nicht mehr zu haben (siehe suizid versuch im ersten teil).

Sicherlich kitschig aber leckt mich, ich mag das ende.
Ach, jetzt höre mir auf mit Hoffnung für den armen Kratos. Nach den Ereignissen vom dritten Teil ist er ein Fall, wo "Sie sind schlimmer als Hitler", stimmt! Den mal so richtig gnadenlos die Sinnlosigkeit seines Tuns vor Augen führen, alles zerstört zu haben und immer noch schuldig zu sein, das wäre das einzig konsequente Ende für seine Ursprungsgeschichte gewesen!

Aber Hoffnung gibt uns Kraft! My Ass!


:cranky: Ja, da werden wir nie auf einen Nenner kommen. Ein Disput fürs Alter!
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#22

Beitrag von Wytz »

Ich hab dann in den letzten Wochen noch mal

God of War (PS4 auf PS5)

Durchgespielt. Es ist nach wie vor ein gutes Spiel aber 3 Jahre nach dem ersten durchspielen ist fast zu wenig Zeit vergangen. Die Erinnerungen waren sehr frisch meistens und man muss auch sagen dass das Spiel nicht gerade für einen Revisit geeignet ist. Allerdings muss ich sagen dass ich auf NG+ verzichtet habe und dementsprechend eine ziemlich exakte Spielerfahrung eingefahren habe. Ich hab es auch weder leichter noch härter gestellt und wieder den vorletzten gewählt (Give me a Challenge) . Leider sind zwei der drei Standbeine des Spiels (laut making of: father/son, exploration, combat) eben ziemlich starr. Die Story ist unverändert und bietet keine Entscheidungen an und die exploration ist hinfällig wenn man alles kennt. Bleibt nur noch Kämpfen. Und leider ist auch das ein so ziemlich ähnliches Erlebnis zumindest ohne NG+ insbesondere am Anfang wenn man kaum Runen, Skills oder Ausrüstung hat. Wie beim ersten Mal hatte ich am Anfang Probleme reinzufinden und bin oft gestorben wurde aber nach dem ersten Viertel deutlich weniger schwer. Es hat mir diesmal geholfen darauf zu achten Kratos‘ Level anständig hoch zu halten. Damals war mir erst sehr spät klar, dass das das wichtigste ist um mitzuhalten. Wichtiger als die eigentlichen Attribute der Ausrüstung oder die Effekte der Talismane. Einfach nur aufs Level schauen. Für den Nachfolger hoffe ich dass das System deutlich überarbeitet wird. Das ist kein gutes Ausrüstungs-System.
Außerdem habe ich schnell gemerkt dass ich die sidequests nicht machen will und auch keine Lust habe die restlichen Trophies zu holen. Demnach war der Durchgang auch deutlich kürzer als mein erstes Mal. Und ehrlich gesagt habe ich mir beim erneuten Spielen etwas mehr Freude und Begeisterung gewünscht als ich am Ende wirklich hatte auch wenn die besonderen Höhepunkte im Plot und gameplay nach wie vor überzeugt haben.

Als Fazit kann ich nur sagen: Wer Gof of war noch nicht kennt sollte es unbedingt spielen aber wer mit dem Gedanken daran spielt es nochmals zu spielen (vllt auch auch als Vorbereitung zum nächsten Spiel) sollte es vllt noch mal überdenken. 3 Jahre sind zu wenig und auch kurz vor Release von Ragnarök (wenn es 2022 erscheint) wird es nicht anders sein. Ein story recap auf YouTube reicht da vielleicht :) . Der 60fps boost war allerdings sehr schön und auch die ladezeiten sind sehr angenehm kurz.



Mein nächstes ‚Revisit‘ hab ich heute begonnen, aber dazu schreib ich ein anderes Mal mehr.
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#23

Beitrag von Wytz »

Jo jetzt kämpfe ich schon rund 14 Stunden mit ...

The Last Of Us: Part 2 (Spoilers included)

tadaa. Ja es ist nur ein Jahr her. Allerdings wollte ich einen erneuten durchlauf schon wesentlich früher starten weil die Story-Struktur das irgendwie auch fördert und man einen völlig neuen Kontext bekommt wenn man die Story schon kennt.
Schon am anfang hat sich der Revisit gelohnt wenn man sich die ersten Szenen des Intros ansieht und insbesondere der gruppe um Abby folgt. Anders als bei God of War hab ich mich hier auch entschieden ein bisschen würze reinzubringen und ich habe sowohl NG+ ausgewählt als auch den Schwierigkeitsgrad erhöht. Es ist also ein NG+ Grounded durchlauf. NG+ macht dir sofort alle Waffen und upgrades verfügbar aber macht die Gegner auch nochmal schwerer. Der Vorteil ist quasi nicht vorhanden wenn alle waffen permanent leer sind. Allerdings habe ich den Perma Death komplett komplett ausgeschaltet. Den gibt es in 3 Varianten: Nur ein Leben. Neustart ab Kapitel (30- bis 2 stunden). Neustart ab Akt (2-6 Stunden). Und ne danke. Das ist auch so schon schwer genug. Ich sterbe ständig und bin nach 14 Stunden deswegen auch nicht mal besonders weit und habe gerade mal Tag 3 von Ellie erreicht. Aber erfreulich finde ich dass die Zwischenspeicherungen während einer Begegnung ausgeschaltet sind. Im normalen durchlauf speichert es ja immer wieder wenn du es schaffst wieder untentdeckt zu werden. Auf grounded musst du definitiv zum nächsten Checkpoint kommen und das ist wirklich schwierig weil sich jeder neue Versuch absolut anders spielt wenn man nur minimal etwas anders macht. Schleichen ist eine Pflicht aber wird dich beinahe nie allein ans ziel bringen. Die Eskalation ist beinahe immer Teil der Szene.

Ich würde glatt behaupteten dass es zu Realistisch ist. Wer sich gute gegner KI gewünscht hat wird sie hier finden und danach wieder wegwünschen: Gegner patroullieren stehts zu zweit. Nie nah genug beieinander dass ein Molotov beide erwischt und fast nie weit genug von einander weg als dass man einen lautlos erwischen könnte. Und selbst wenn fällt es eigentlich in wenigen Sekunden auf. Die Supersicht durch Wände ist komplett ausgeschaltet. Gegner kreisen einen wahnsinnig gut ein, sind Agil, Stur und vorsichtig. Bewaffnete gegner bewegen sich niemals in ein Gebäude wenn sie sehen dass du da drin bist sondern bewachen stehts die ausgänge. Und zwar alle wenn es genug leute sind. Tote Winkel in den Augen der gegner-reihen sind klein und nur kurz verfügbar. Ehrlich gesagt stolpere ich die meiste Zeit von Szenario zu Szenario indem ich eine Sequenz nach etlichen versuchen mal wie ein wunder schaffe. Das fühlt sich nie so an als ob ich es gemeistert habe oder gut bin. Sondern es fühlt sich so an als bin ich mit Haaresbreite dem Tod entkommen. Jeder erfolgreiche Abschnitt füllt mich mit Adrenalin. Das ist genial und unterstreicht den Realismus. In den wenigsten szenarien habe ich alle gegner getötet sondern bin durch den Ausgang in den nächsten Abschnitt geflüchtet. Kontrastiert wird das ganze mit ruhigen Such-Abschnitten und Story sequenzen sodass sich der Frust nicht allzu breit macht. Ich bange meinen Kopf eine Stunde lang gegen die Wand ohne fortschritt und werde anschließend mit recht viel fortschritt belohnt ohne dass es wirklich fordert. Würden die Action sequenzen direkt aufeinander folgen hätte ich vermutlich frustriert aufgegeben.

Mein Ziel ist es bis zum 20. August die erste Hälfte des Spiels zu erledigen und dann ein Päuschen für den Tsushima DLC zu machen. Das 'sollte' machbar sein wobei ich mich noch gut an ein paar üble harte Stellen in Tag 3 erinnere.

Das erste Fazit sagt auf jedenfall: Riesiges Replay value
Anders als bei God of War sieht man hier ständig neues in der Story und im Spiel selbst. Szenarien laufen jedes mal anders ab und vorwissen der Story und des Gameplays werden belohnt. Wenn man zB die Szene kennt wo man bei der Werkbank überfallen wird der kann da einfach vorher eine Sprengfalle hinlegen. Man kann Clicker und Runner aus einem Gebäude locken und sie gegen die Wolfs aufhetzen. Und zu guter letzt sieht das Spiel immernoch fantastisch aus und die 60 fps des PS5 Patches tun ihr übriges. Hätte ich nicht eh schon letztes jahr 10/10 behauptet, dann hätte ich es spätestens jetzt aufgewertet. Das schöne ist das für jeden Spielgeschmack was dabei ist und man sich den Schwierigkeitsgrad und die Hilfe so einstellen kann wie man es benötigt. Grounded jedenfalls kommt der Post-Apokalypse am nähesten. Die Schwierigkeits-Diskrepanz zwischen Infizierten und Menschen ist beinahe schon eine Meta-Anekdote weil ich die Zombie-Szenen noch recht angenehm finde und erst die anderen Menschen machen mir ANGST.


Edit:

Fühlt sich toll an wenn der NPC einen durch das autofenster abschiesst.
Deleted User 62

#24

Beitrag von Deleted User 62 »

Genau das hatte ich auch vor, bald Part 2 durchzuspielen. Ich habe eher gedacht einfach Hard zu nehmen, aber was mir an Grounded gefällt ist, dass nicht zwischen Gefechten gespeichert wird. Das hatte mich vormals doch sehr gestört. Ich hatte mir einige Videos auf Grounded angeschaut und empfand es beim Anblick schon sehr fordernd. Die ohnehin schon sehr gute Gegner KI kann hier noch mehr überzeugen.
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#25

Beitrag von Wytz »

@Iceman soweit ich nun weiß kann man das wohl doch auf jedem Schwierigkeitsgrad einstellen ob das Spiel das speichern unterlässt. Ich selbst bin jetzt erneut bei Seattle Tag 2 und bisher war grounded nicht mehr soo schwer wie am Anfang. Klar ich sterbe immer noch ziemlich häufig aber es hält sich doch in Grenzen. Es ist wirklich faszinierend wieviele Möglichkeiten zum Sieg das Spiel einem bietet.

Was die Story betrifft: ich kann abbys part diesmal viel viel besser genießen mit ein wenig Abstand und weil ich auch nicht mehr den Drang habe die Auflösung zu sehen. Es ist wirklich schade dass es für einige Spieler zu viel war in ihre Schuhe zu treten.
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#26

Beitrag von Wytz »

Ich bin nun durch mit The Last of Us Part 2. Selbst beim zweiten durchlauf so kurz nach dem ersten (letztes Jahr ziemlich genau) hat das Spiel kein stück seiner faszination verloren. Zum Teil kann man den zweiten durchgang auf eine andere art und weise (entspannter) genießen.

Ich behaupte jetzt sogar mal dass es eins der Singleplayer-Spiele mit dem größten Replay-Value ist, das ich zumindest kenne. Fast jeder Aspekt des Spiels (sei es story oder gameplay) bietet neue Aspekte die das alles sehenswert machen. Dabei habe ich nochmal sonderlich viele neue trophäen geholt. Ich glaube es waren insgesamt drei (Safeknacker, Alle waffen aufgewertet und für den Abschluss von grounded welcher nicht mal für die Platin zählt). Und ein Blick auf die Trophäen verrät dass ich immer noch nicht alles gesehen habe. Mir fehlen Sammelgegenständer aller Art und das bedeutet dass ich abschnitte und räumlichkeiten völlig übersehen habe. Darauf lag im Schwierigkeitsgrad allerdings auch keine Priorität bei mir. Nicht selten abe ich Munition liegen gelassen weil es schlichtweg zu gefährlich war sie zu besorgen. Sobald eine möglichkeit bestand das Schlachtfeld zu verlassen habe ich sie in anspruch genommen. Erbarmungslos+ war eine besondere Empfehlung die ich nicht uneingeschränkt empfehlen kann aber jeden der etwas frustresistent ist trotzdem ans Herz lege. Über die zweite Hälfte des spiels hinweg wird es auch besser und einfacher. Man gewöhnt sich an die neue Spielweise und auch die Segmente sind nicht mehr ganz so weitläufig und bieten so mehr verwinkelten schutz um nicht sofort gesehen zu werden. Eine gute Audio-Ausrüstung ist hier allerdings empfehlenswert. Das UI ist eingeschränkt und der Lauschmodus ist nicht verfügbar. Ein großer fernseher und eine gute Sound anlage lassen dich besser spielen. Das ist pay to win! :ugly: .

TloU2 ist in so vielen bereichen so unfassbar mutig und ein ganz besonederes werk. In ein paar Jahren werde ich noch einen dritten durchlauf machen um vielleicht auch mal den kompletten Rest zu sehen und die Platin-Trophäe zu sehen.

Was den Plot betrifft kann ich nicht viel neues dazu sagen. Ich kann nur den 'Hassern' mal ans Herz legen mal ordentlich darüber nachzudenken was hier vor sich geht. Ich bin wirklich sehr neugierig darüber und würde gern mal sehen wie das Spiel angekommen wäre wenn man es anders beworben hätte oder die Story-Struktur anders formiert hätte.

Ich stelle mir ein alternatives Universum vor bei das Spiel im vorfeld nur mit Abby beworben wurde. Auf die fragen hin ob man Ellie und Joel sieht würde man nur sagen dass das spiel im selben Universum spielt aber in einem anderen Ort nämlich in Seattle. Und das man vielleicht ein cameo erwarten dürfte und mehr nicht. Und als das spiel dann erscheint würde man direkt mit ihrem Abschnitt in Seattle 1 beginnen und die struktur anders anlegen. Seattle 1-3 inklusive der kleinen Rückblenden bis hin zur Szene im Kino wo man das erste mal Ellie sieht nachdem man Jessie abgeknallt hat und Ellie sagt 'du bist hinter mir her, ich hab Owen und Mel getötet'. Und dann Abbies Rückblende wo ihr vater ermordet wird. Und dann der Sichtwechsel auf Ellie in Jackson wo sie Joels ende miterlebt gefolgt von ihrem Seattle 1-3 und der Conclusion in Santa Barbara.

Hätte das einen anderen Eindruck hinterlassen bei den Hatern? Ich bin fest davon überzeugt. Aber dann wäre das Spiel viel generischer.

Der Ganze witz daran ist es ja einen Charakter so unbeliebt zu machen damit der spieler sich eventuell am ende wieder versöhnen kann. Die andere variante (dass ein guter charakter sich als böse entpuppt) gibt es hingegen schon häufig genug. Was naughty dog hier verlangt hat war für viele einfach völlig neu und nicht alle konnten sich dazu überwinden frieden mit dem Charakter zu schließen
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#27

Beitrag von Z.Carmine »

Ich fand die Gegenden oft zu weitläufig und unübersichtlich für den Sammelkram. :rippi:
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Cube
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#28

Beitrag von Cube »

Wytz hat geschrieben:
23. Aug 2021, 12:36

Ich stelle mir ein alternatives Universum vor bei das Spiel im vorfeld nur mit Abby beworben wurde. Auf die fragen hin ob man Ellie und Joel sieht würde man nur sagen dass das spiel im selben Universum spielt aber in einem anderen Ort nämlich in Seattle. Und das man vielleicht ein cameo erwarten dürfte und mehr nicht. Und als das spiel dann erscheint würde man direkt mit ihrem Abschnitt in Seattle 1 beginnen und die struktur anders anlegen. Seattle 1-3 inklusive der kleinen Rückblenden bis hin zur Szene im Kino wo man das erste mal Ellie sieht nachdem man Jessie abgeknallt hat und Ellie sagt 'du bist hinter mir her, ich hab Owen und Mel getötet'. Und dann Abbies Rückblende wo ihr vater ermordet wird. Und dann der Sichtwechsel auf Ellie in Jackson wo sie Joels ende miterlebt gefolgt von ihrem Seattle 1-3 und der Conclusion in Santa Barbara.

Hätte das einen anderen Eindruck hinterlassen bei den Hatern? Ich bin fest davon überzeugt. Aber dann wäre das Spiel viel generischer.
Wie wäre es stattdessen mit absolut gar keinen Rückblicken?
Die erste Spielehäfte ist Mensch mit Abby unterwegs, lernt ihre Bewegegründe, ihre Welt, ihre Freunde, etc. kennen. Bis zu dem Punkt, wo auf einmal Joel und Ellie (wieder) in ihr Leben treten und sie das macht, was sie halt darauf hin macht (am besten noch immer vom Spielenden gesteuert). Danach wird der Rest des Spiels aus Ellies Sicht erlebt.

Der Ganze witz daran ist es ja einen Charakter so unbeliebt zu machen damit der spieler sich eventuell am ende wieder versöhnen kann. Die andere variante (dass ein guter charakter sich als böse entpuppt) gibt es hingegen schon häufig genug. Was naughty dog hier verlangt hat war für viele einfach völlig neu und nicht alle konnten sich dazu überwinden frieden mit dem Charakter zu schließen
Ist jetzt allgemein nicht so neu, aber ja, gerade in diesem Medium noch recht rar. :thinking:
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#29

Beitrag von Wytz »

Aber dann wäre es ja quasi zwei mal die selbe Geschichte.
Abbys Geschichte dreht sich ja eher darum dass ihre Rache nichts geändert hat. Erst als sie einem angeblichen Feind zu verstehen beginnt und die seraphiten befreundet kann sie wieder ruhig schlafen.

Aber ja in anderen Medien gibt es das so öfter. Insbesondere im Anime/manga bekommen Bösewichter oft ja eine Kehrtwende. Hier gehts eben weniger um die kehrtwende sondern viel mehr darum dass einfach eine andere Perspektive auf die Dinge besteht.
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Cube
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#30

Beitrag von Cube »

Meine ich ja auch Perspektive, nicht kehrtwende. Gab vor gerade vor zwei Jahren einen Antagonisten in einem Spiel, der trotz seiner möderischen Taten sehr populär geworden ist, schlicht weil dessen Beweggründe nachvollziehbar dargestellt worden sind ohne diese zu rechtfertigen.
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