Was mal gesagt werden muss!

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Rippi
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#211

Beitrag von Rippi »

Ich hab auch nicht die 120 gesammelt, die Belohnung auf dem Dach war ja eher eine Bestrafung :ugly:
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Screw
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#212

Beitrag von Screw »

Rippi hat geschrieben:
23. Aug 2022, 23:16
Ich hab auch nicht die 120 gesammelt, die Belohnung auf dem Dach war ja eher eine Bestrafung :ugly:
:yoshi:
Ich habs mehrfach durchgespielt. Gab ja nichts anderes damals. :ugly:
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Scorplian
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#213

Beitrag von Scorplian »

Clawhunter hat geschrieben:
23. Aug 2022, 21:51
also ich mochte Mario 64 auch, dabei hab ichs ne Generation später gespielt. Und ich mag kryptische Sachen auch; aber halt nur wenns bei optionalen Sachen ist. Das ist bei den 3D Marios aber (soweit ich erinner) eh cool gelöst weil man ja immer gerne Sachen auslassen kann und wenn nicht korrigiert mich bestimmt gleich jemand XD
Ja das geht. Sonst hätte ich es vermutlich auch nicht durch geschafft ^^'
Ist auch ein ziemlicher Standard in dem Genre (Collectathon), wobei der natürlich eben gerade durch Mario 64 entstanden ist.
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Guybrush Threepwood
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#214

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Beim Kauf der Series X war ich mir ja schon sehr bewusst, dass es sich als Sammler vielleicht gar nicht lohnt und wenn ich gewusst hätte, wie schnell dann plötzlich doch die PS5 ins Haus kam, hätte ich auch auf jeden Fall gewartet. Trotzdem finde ich es schade, dass Grounded, das anscheinend das erwartet erstklassige Survivalspiel im interessanten Setting geworden ist, nicht auf Disc erscheint. Im Gegensatz zu Psychonauts 2 wird mangels Playstationversion wahrscheinlich auch kein anderer Publisher einspringen.

Das ist alles der erwartete Marktwandel und das Risiko bin ich bewusst eingegangen, aber bei Grounded denke ich mir, schade, Microsoft könnte doch ein Spiel später mit den Retailreleases aufhören.
Ich bin mal gespannt, welche Grenze sich herauskristallisiert. Spiele wie Hellblade 2 werden wohl auf Disc erscheinen, außer sie sind zu weit weg. Bei Perfect Dark, was frühstens 2024 erscheint, könnte ich mir vorstellen, hört Microsofts mit Discs schon ganz auf. Hellblade 2 erwarte ich 2023, könnte noch klappen.
Wenn so gar nichts kommt, werde ich die Series wieder verkaufen, wäre ja kein Weltuntergang. Ich habe genug Geld.

Aber ein bisschen komisch finde ich, dass Deathloop für Xbox noch auf Disc kommt. Ein Jahr später als auf PS5, wo es schon kein Kassenschlager war, kann das kaum höhere Verkaufserwartung als ein Survivalspiel mit Mehrspieleroption haben, oder?
Ein bisschen obskur ist Microsofts Politik da schon. Im Gamepass sind sie ja beide.
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Clawhunter
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#215

Beitrag von Clawhunter »

Microsoft hat doch nicht versprochen, ganz mit Disc-Spielen aufzuhören, oder?

Allein schon aufgrund der Lizenzthematik (Rechteinhaber geben ihre Marken nur für x Jahre her; danach darf das Spiel nicht mehr verkauft werden; s. zig Rennspiele aber auch bei Musik teilweise) fände ich den Retail-Verzicht sehr bitter. Weil Spieler dann ja gar keine Chance mehr haben an die Titel ranzukommen; es sei denn es verkauft jemand seine Konsole mitsamt seinem Account oder so, aber das ist ja sehr viel verlangt. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass gesetzlich ein Gebrauchtverkauf von Downloadspielen ins Rollen kommt - und freiwillig von Herstellerseite schonmal gar nicht :D
Das heißt dass man dann wirklich nur noch über illegale Downloads an diese Titel kommt. (inwieweit das dann illegal ist, wenn das Spiel gar nicht mehr verkauft werden darf - also kein finanzieller Verlust dadurch im Raum steht, müsste ein Anwalt aber erstmal beweisen :P)
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Yoshi
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#216

Beitrag von Yoshi »

Clawhunter hat geschrieben:
2. Okt 2022, 20:58
Microsoft hat doch nicht versprochen, ganz mit Disc-Spielen aufzuhören, oder?
Sie haben es weder versprochen, noch angedroht oder auch nur angedeutet. Es gibt aber halt gelegentlich Spiele, die MS nicht oder zunächst nicht auf Disc veröffentlicht, zuletzt Psychonauts 2 und jetzt eben Grounded. Bei Grounded vermute ich, dass der Grund ist, dass es vorrangig als Online-Multiplayer-Spiel ausgelegt ist und ein "kleineres" Spiel für Obsidian ist (und auch nur als Budget-Spiel erschienen ist).
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Guybrush Threepwood
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#217

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Der Multiplayer soll gar nicht mal so gut sein, weil, wenn die Mitspieler nicht zufällig den gleichen Ausrüstungsstand haben, der einladende Spieler schnell mit mehr Gegnern konfrontiert wird, denen sich die anderen nicht vernünftig stellen können.

Ein Spieler lädt andere in seine Welt ein, nicht wie in typischen Survival-MMOs. Es ist halt einfach einer der interessantesten Microsofttitel seit Jahren und bevor Gamepass zu groß wurde, kamen Budgettitel wie State of Decay 2 ja auch noch auf Disc.

Warum ich mit maximal zwei Jahren Discspielen von Microsoft rechne? Microsoft ist nicht die Wohlfahrt, es muss sich natürlich für die Firma rechnen und Gamepass ist ein zu gutes Angebot, die paar Bekloppten wie mich können das bald nicht mehr rechtfertigen, Discs zu pressen und zu vertreiben.
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Clawhunter
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#218

Beitrag von Clawhunter »

Retail ist immer auch Werbung und wichtig fürs Geschäft mit Geschenken (wobei man sich heutzutage wohl mehr über Gutscheine freut als vielleicht früher noch). Ich finds faszinierend wie wenige Big Player bestimmen wo der Markt hingeht: Microsoft sagt alles muss Subscription sein, und auf einmal muss es das auch. Facebook pusht den Begriff Metaverse und auf einmal ist es in jeder Headline von Techcompanies zu finden. usw.

Aber das nur am Rande, will viel mehr über Microsofts Subscription-Geschäft lästern: Die sagen doch ernsthaft den App-Entwicklern eines ihrer Stores (Microsoft machts wie Google und bringt einfach mehrere Produkte fürs gleiche Thema raus; hier bzgl. Windows-Stores) dürfen Entwickler nur noch Apps rausbringen die auf Subscription fees basieren. Wahnsinn. Welcher Kunde will denn jeden Monat für eine Taschenrechner-App bezahlen?
Darüber hinaus erhöhen viele Subscription-Anbieter ihre Preise, weil sie ja mehr Geld machen wollen (bspw. Readly kostet auch schon 11,99€) und am Ende muss der Konsument sehen wie er klarkommt. Stimmt schon - ich glaube dass der Konsument insgesamt durch diese ganzen Subscriptionsachen mehr Geld ausgibt, aber ich glaube auch gleichzeitig dass das nicht das Ende des Lieds ist und die Unternehmen gewinnen die eben nicht nur auf ein Pferd setzen (mit Subscription-Quasi-Zwang bindet sich MS seine Kunden halt mehr; aber gleichzeitig schreckt es potentiell neue Kunden mittelfristig auch mehr ab).
Soviel dazu.

Schön dass ich in diesem Topic bin, da kann ich nochmal eben über Acti/Blizz herziehen: War kurz davor mir mal Diablo2 Resurrected zu kaufen (wie war das? Eine Sucht vergisst man nie oder so? ...). Starte den Battle.net-Launcher und der updatet mir Warcraft 3 mit irgendwie 20GB Download. Ich so: Whaaaat, warum? Wie ist das möglich? (das Spiel ist von 2003 oder so und mit Sicherheit kleiner als 10GB) Ja klar, nach etwas Recherche stellt sich raus dass man das alte Warcraft3 nun nur noch über den gemeinsam Launcher mit Warcraft 3:Reforged starten kann. Ja klar, 20GB Datenmüll for nothing (bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher ob er mir Reforged quasi geschenkt hat. Aber was ich über das Spiel gelesen habe, will ichs nichtmal geschenkt!). Also deinstalliert und erstmal auf D2 verzichtet. Schön, dass Blizzard mir dabei hilft sie nicht zu unterstützen, das hilft mir wiederum dabei ein besserer Mensch zu sein :D
Glaub D2:Classic kann man noch pur starten; also die Alternative hab ich vermutlich noch.
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Screw
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#219

Beitrag von Screw »

So wünsch ich mir das nächste Mario!
mario2.jpg
mario2.jpg (59.54 KiB) 1684 mal betrachtet
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Z.Carmine
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#220

Beitrag von Z.Carmine »

Du möchtest also, dass noch sehr lange kein neues kommt.
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Clawhunter
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#221

Beitrag von Clawhunter »

mir ist gerade mal wieder aufgefallen warum viele Konsolen so bevorzugen: Man hat einfach weniger Troubleshooting.

Ich hatte ja das Problem, dass mein Force Feedback bei meinem Logitech G29 Lenkrad am PC irgendwie nicht mehr so wollte (ja, es lag nicht an NFS!). Wie wollte ich das Problem lösen? Natürlich mit Treiberupdates bzw. Installation der neueren Software - hat beides nicht geklappt (der Installer der neuen Software wollte nichtmal starten.. hachja). Wie hats dann letztlich geklappt? Richtig, mit der Neuinstallation meiner alten Treibersoftware (in der alten Version die ich 2017 abgelegt hatte!). Auch schön, wieder mal daran erinnert zu werden warum ich meine Installer schon seit Jahrzehnten in nem extra Ordner ablege: Weil neuer eben nicht gleich besser ist. Auch wenn das natürlich ein Armutszeugnis für Software(-Entwickler) ist. Aber gut, das gilt ja nicht nur im Softwarebereich: Never change a running system/winning team.
Na, es hat sich aber gelohnt: Force Feedback geht nochmal mehr ab, also gerade beim Lenkrad halt. Und Lichteffekte hat das Lenkrad sogar auch, hatte ich auch nicht (mehr) aufm Zettel. Ganz niedlich.


Schade dass ich nicht im Nachtthread bin, aber ich grüße trotzdem den Google [Bot] als weiteren Nachtschwärmer neben meiner Wenigkeit.
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Scorplian
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#222

Beitrag von Scorplian »

Screw hat geschrieben:
6. Okt 2022, 22:42
So wünsch ich mir das nächste Mario!
mario2.jpg
Ich auch!

Z.Carmine hat geschrieben:
6. Okt 2022, 22:51
Du möchtest also, dass noch sehr lange kein neues kommt.
Ja gut, Technik des Filmes mal Beiseite gelassen, hat der Film auch einen anderen Artstyle, welcher sich einfach mehr traut.
Mir gefällt das wirklich gut und es würde ein Mario Game imo stark aufwerten.
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Cube
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#223

Beitrag von Cube »

Screw hat geschrieben:
6. Okt 2022, 22:42
So wünsch ich mir das nächste Mario!
[Bild]
Selbst wenn das nächste Mario so aussieht, wirst du Gründe finden um es nicht spielen zu wollen. Warum sollte das Unternehmen sich also für dich die Mühe machen? :M

Clawhunter hat geschrieben:
7. Okt 2022, 01:28
Und Lichteffekte hat das Lenkrad sogar auch, hatte ich auch nicht (mehr) aufm Zettel. Ganz niedlich.
Wie, Lichteffekte? Schlicht das Blinken von Warn-/Abbiegelichtern oder noch was anderes?
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Clawhunter
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#224

Beitrag von Clawhunter »

Cube hat geschrieben:
7. Okt 2022, 07:00
Clawhunter hat geschrieben:
7. Okt 2022, 01:28
Und Lichteffekte hat das Lenkrad sogar auch, hatte ich auch nicht (mehr) aufm Zettel. Ganz niedlich.
Wie, Lichteffekte? Schlicht das Blinken von Warn-/Abbiegelichtern oder noch was anderes?
Also es hat zentral so ne Leiste mit irgendwie kA 15 Leds (so leicht bogenförmig, ca. 5cm insgesamt) die mindestens in gelb/rot aufblinken können - und die halt einzeln angesteuert werden können. Mir ist zum Beispiel bei NFS aufgefallen dass beim Schalten (ich fahre zwar Automatik aber das Spiel schaltet trotzdem die Gänge :D) die LEDs einmal komplett aufblinken.
Viel mehr ist mir noch nicht aufgefallen, aber habs ja erst kurz wieder ausprobiert - außerdem konzentriere ich mich ja auf die Straße und nicht aufs Lenkrad :ugly:

Aber überhaupt ist auch das Force Feedback viel intelligenter als man sich als Laie das vorstellt: Allein NFS: Heat hat halt 8 verschiedene Force Feedback Einstellungen, wie hart man das Force Feedback haben möchte bei bestimmten Situationen. Und vor allem gerade bei Gegenkräften, etwa wenn der Wagen ins Schleudern kommt, ist Force Feedback auch elementar fürs realistische Fahrfeeling (selbst bei arcadigeren Spielen wie NFS). Bin selbst überrascht wie gut das bei NFS integriert ist, hätte ich nicht erwartet. Bin glücklicherweise auf eine coole Seite gestoßen wo einer über alle möglichen Racer erklärt was was bedeutet und wie mans einstellen sollte, auch sehr hilfreich. Ansonsten versteht man ja nix :D

sowas ist halt integriert:
Wheel Spring Force controls the Spring force, which constantly pulls the wheel to the center. (ok, ist nicht die allercoolste Funktion^^)
Wheel Damper Force controls the Damper force, which adds weight to the wheel. (sprich: man muss in bestimmten Situationen mehr Kraft aufwenden um das Lenkrad bewegen zu können)

Wie ich schonmal sagte: Imo sollte jeder der Racer mag, mal n Lenkrad ausprobieren - einfach als Novelty Ding. Ähnlich wie VR wirds jedem zumindest mal 5 Minuten Spaß machen^^
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Screw
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#225

Beitrag von Screw »

Cube hat geschrieben:
7. Okt 2022, 07:00
Screw hat geschrieben:
6. Okt 2022, 22:42
So wünsch ich mir das nächste Mario!
[Bild]
Selbst wenn das nächste Mario so aussieht, wirst du Gründe finden um es nicht spielen zu wollen. Warum sollte das Unternehmen sich also für dich die Mühe machen? :M
Nintendo soll sich mal Mühe geben.
Weil ich sonst nicht mal über einen Kauf nachdenke.
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Yoshi
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#226

Beitrag von Yoshi »

Clawhunter hat geschrieben:
7. Okt 2022, 10:49
Wie ich schonmal sagte: Imo sollte jeder der Racer mag, mal n Lenkrad ausprobieren - einfach als Novelty Ding. Ähnlich wie VR wirds jedem zumindest mal 5 Minuten Spaß machen^^
Ich mag ja gerne (möglichst schnelle Arcade-)Racer, aber ein Lenkrad ist ja echt ein fürchterliches Interface dafür. Um von Analogstick von ganz links nach ganz rechts zu kommen, brauch ich den Bruchteil einer Sekunde, mit einem Lenkrad definitiv deutlich länger. F-Zero AX habe ich einmal mit Lenkrad gespielt und das ist einfach nur bedeutend schlechter geeignet als ein Analogstick aus meinen Augen. Für schlechte Rennspiele, also Simulationen und so Kram der fordert, dass man vor einer Kurve bremst und ohne wilde Zickzackkurven ist es vermutlich kein Nachteil, aber wieso sollte ich sowas auch spielen :D.
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Cube
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#227

Beitrag von Cube »

Yoshi hat geschrieben:
7. Okt 2022, 12:37
Clawhunter hat geschrieben:
7. Okt 2022, 10:49
Wie ich schonmal sagte: Imo sollte jeder der Racer mag, mal n Lenkrad ausprobieren - einfach als Novelty Ding. Ähnlich wie VR wirds jedem zumindest mal 5 Minuten Spaß machen^^
Ich mag ja gerne (möglichst schnelle Arcade-)Racer, aber ein Lenkrad ist ja echt ein fürchterliches Interface dafür. Um von Analogstick von ganz links nach ganz rechts zu kommen, brauch ich den Bruchteil einer Sekunde, mit einem Lenkrad definitiv deutlich länger. F-Zero AX habe ich einmal mit Lenkrad gespielt und das ist einfach nur bedeutend schlechter geeignet als ein Analogstick aus meinen Augen. Für schlechte Rennspiele, also Simulationen und so Kram der fordert, dass man vor einer Kurve bremst und ohne wilde Zickzackkurven ist es vermutlich kein Nachteil, aber wieso sollte ich sowas auch spielen :D.
Bei 3D-Platformern greifst du doch auch nicht nur zu den Sonic-Spielen (F-Zero), sondern auch mal zu Banjo-Kazooie und so Kram (Simulationen und so Kram). :ugly:
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#228

Beitrag von Yoshi »

Cube hat geschrieben:
7. Okt 2022, 12:42
Yoshi hat geschrieben:
7. Okt 2022, 12:37
Clawhunter hat geschrieben:
7. Okt 2022, 10:49
Wie ich schonmal sagte: Imo sollte jeder der Racer mag, mal n Lenkrad ausprobieren - einfach als Novelty Ding. Ähnlich wie VR wirds jedem zumindest mal 5 Minuten Spaß machen^^
Ich mag ja gerne (möglichst schnelle Arcade-)Racer, aber ein Lenkrad ist ja echt ein fürchterliches Interface dafür. Um von Analogstick von ganz links nach ganz rechts zu kommen, brauch ich den Bruchteil einer Sekunde, mit einem Lenkrad definitiv deutlich länger. F-Zero AX habe ich einmal mit Lenkrad gespielt und das ist einfach nur bedeutend schlechter geeignet als ein Analogstick aus meinen Augen. Für schlechte Rennspiele, also Simulationen und so Kram der fordert, dass man vor einer Kurve bremst und ohne wilde Zickzackkurven ist es vermutlich kein Nachteil, aber wieso sollte ich sowas auch spielen :D.
Bei 3D-Platformern greifst du doch auch nicht nur zu den Sonic-Spielen (F-Zero), sondern auch mal zu Banjo-Kazooie und so Kram (Simulationen und so Kram). :ugly:
Zum Glück sind Jump & Runs auch wenn sie nicht schnell sind in aller Regel "arcady". Ein Jump & Run wo man eine Bremse verwenden müsste, würde ich auf jeden Fall sehr kritisch anschauen ;).
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Clawhunter
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#229

Beitrag von Clawhunter »

also ich würde F-Zero auch ungerne mit Lenkrad spielen^^

Auch Mario Kart Wii hab ich nicht mit Lenkrad gespielt, aber bei Racern die halt echten Autos nachempfunden sind (gerne auch mit arcade-touch), ist es halt durchaus ne Erfahrung wert. Hier muss ich mal einen Irrglauben ausräumen: Nur weil es womöglich mit Controller leichter ist, heißt das ja nicht gleichzeitig dass es auch mehr Spaß macht (Vgl. Tennis oder Golf mit tollster Bewegungssteuerung vs. Controller). Will heißen: auch wenn man mit Lenkrad ggf. schlechter ist (wie ich vermutlich), kann man damit mehr Spaß haben. Aber es kommt natürlich aufs Gameplay ganz im Detail an, ob ein Lenkrad Sinn macht oder nicht, glaub da müsste man nen ganzen Essay schreiben um das genau zu definieren^^
aber da wir schon diskutieren: Wreckfest hab ich gestern auch kurz mal mit Lenkrad probiert und es hat mir wenig Spaß gemacht; weil man einfach zu schnell aus der Bahn geworfen wird. Ein Dirt 3 hingegen - auch mit toughen Strecken die einen schnell aus der Bahn werfen - macht mir mit Lenkrad sehr viel Spaß, weil es einfach sensationell dem echten Auto-Erlebnis nachempfunden ist, wie gesagt mit allem drum und dran dass sogar die simulierten physischen Effekte so durchs Force Feedback aufs Lenkrad wirken, dass man dadurch dazu verleitet wird so zu steuern dass man wieder in der richtigen Spur ist. Das ist sensationell und funktioniert natürlich in der Form so gar nicht mit einem Analogstick. Und auch weil dieser Effekt eben so schwer zu beschreiben ist, empfehle ich jeden halt dieses 5-Minuten-Testen. Geht gar nicht darum dass mans danach noch stundenlang erleben möchte, sondern einfach um den Aha-Effekt um zu verstehen warum Andere so begeistert vom Lenkrad sind [deshalb auch der Vergleich zu VR: Ohne es selbst ausprobiert zu haben, fällts schwer es korrekt zu bewerten.] und eben anzuerkennen dass da echt viel Technik dahintersteckt - also zumindest bei ordentlichem Force Feedback. Lenkrad-Steuerung allein ohne großes Force Feedback ist auch schon cool, aber halt technisch nichts megabesonderes.

Aber ich geb zu: Mit Bremsen hab ich auch immer so meine Probleme^^ Dass Racer weniger Spaß machen wo man vor jeder Kurve abbremsen muss, da bin ich voll bei dir. Das ist zum Glück nicht überall so; bspw. hab ich ja Race Driver Grid (von 2007) immer wieder übern Klee gelobt und dort haste ja zig verschiedene Autoklassen, also von Muscle Cars über Tourenwagen über Formel1-Wagen über Prototypen und wirklich eklig ausgeprägt ist dieser vor-Kurve-Bremsen-Zwang nur bei Prototypen (und ein bisschen bei F1, aber die haben trotzdem noch ne angenehme Wendigkeit). Hingegen etwa bei Tourenwagen kann man fast mit vollem Tempo in die Kurve reingehen und lenkt ein, slidet dann son bisschen wo man ein bisschen vom Gas geht und sobald man merkt man ist auf der richtigen Linie gibt man wieder Vollgas. Und das halt gerne in vollstem Gedränge zwischen den Gegnern - das ist eh das beste: Wenn man sich mit anderen Autos drängeln kann. Und das gibts halt rein logisch bei futuristischen Racern wegen der hohen Geschwindigkeit ganz wenig (wie selbst Nintendo schon bei dem Wechsel von F-Zero zu Super Mario Kart erkannt hat :D), insofern reden wir hier tatsächlich über ganz unterschiedliche Racer, die ganz unterschiedliche Stärken haben und wo entsprechend auch das Eingabegerät ganz anders sein darf^^
(und ich hoffe du erkennst an meiner Beschreibung von den Tourenwagen warum auch solche Racer Spaß machen können. NIcht dass sie dir Spaß machen müssen, aber warum etwa ich Spaß daran habe. Ich mag nämlich keine stinktrockenen Games; ich mag Games mit richtig Action und tatsächlich können auch solche Racer dies bieten. Nicht nur Hochgeschwindigkeits-Racer^^)
Race Driver Grid hab ich aber übrigens mit Controller gespielt^^

edit: @Cube wegen den LEDs: Das sind 10 LEDs, von links nach rechts: 2 grün, 2 orange, 2 rot, 2 orange, 2 grün. Zum Beispiel vor dem Rennen mit dem Gas rumspielen sorgt dafür dass sich das sozusagen von außen nach innen auflädt. Also solch Spielkram halt^^
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#230

Beitrag von Scorplian »

Lenkräder reizen mich wirklich kaum. Aber bei mir liegt das nicht an Arcade oder Sim. Ich muss ja nicht jedes Spiel aufs äußerste Limit spielen. Oftmals geht es auch nur um die Erfahrung o.o
Bei mir ist es eher eine Frage bzgl. Optik im Spiel. Hierzu eine Frage @Clawhunter, spielst du in Ego bzw. Cockpit Perspektive, wenn du das Lenkrad benutzt? Das wäre nämlich der Knackpunkt bei mir, denn ich spiele fast nie in Cockpit Perspektive. Egal wie realistisch das Spiel ist, ich bevorzuge die Thirdperson Perspektive. Ein Lenkrad wäre für mich aber eben nur in der Cockpit Perspektive interessant.
In Kombi mit VR finde ich daher die Vorstellung noch ganz spannend. Da sitzt man ja dann auch wirklich richtig drin. Ein Lenkrad dazu ergibt dann für mich auch wirklich Sinn.

Bzgl. Bremsen:
Die Sache finde ich ein wenig schwierig zu be- bzw. verurteilen. Es ist doch gerade so, dass man bei vielen Spielen erst auf Bremsen verzichten kann, wenn man das Spiel richtig erinnerlicht hat. Gerade gestern habe ich einem Freund FZero vom SNES gezeigt und wir haben da ständig bremsen müssen. Ich will nicht behaupten, dass das auf Highlevel dann auch noch nötig ist. Aber mir zeigt das nunmal, dass duchaus das "No Brake Gameplay" erst mir höherem Spielerskill entstehen kann.
Noch ein Beispiel wäre hier Mario Kart 8 Deluxe in 200cc. Da wüsste ich auch überhaupt nicht, wie man da ohne Bremsen um einige Kurven rumkommen soll (ne, simpel Driften reicht da nicht immer aus). Die Pros kriegen das aber bestimmt hin.

Yoshi hat geschrieben:
7. Okt 2022, 12:55
Zum Glück sind Jump & Runs auch wenn sie nicht schnell sind in aller Regel "arcady". Ein Jump & Run wo man eine Bremse verwenden müsste, würde ich auf jeden Fall sehr kritisch anschauen ;).
Wobei wir hiebei ja das "Momentum" im Gameplay hätten, welches manche Spiele weniger und mehr arcady sein lässt :thinking:
Gerade Mario 64 mit seinem hohen Momentum und dem starken Lauf und Brems Verhalten treibt mich ja förmlich in den Wahnsinn, weil ich dieses strikte arcady Verhalten aus Crash gewöhnt bin. Wobei imo auch die meisten anderen 3D Platformer eher weniger Momentum haben. Vor allem auch beim Verhalten in Sprung/Luft, bei dem sich die meisten ebenso noch halbwegs stark steuern lassen.

Ist natürlich nur ein Gedanke über eine Herangehensweise bei einer Mechanik. Natürlich wüsste ich jetzt keinen Platformer, welchen ich als "Sim" betiteln würde :sweat:
... wobei vielleicht Mirrors Edge :thinking:
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Shogoki
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#231

Beitrag von Shogoki »

Bei den F-Zeros für SNES und GBA reicht es, wenn man vom Gas geht und die Verlagerung des Gewichts über die Schultertasten zu nutzen. Und natürlich im richtigen Moment wieder aufs Gas zu gehen. Bremsen muss man da nicht. Wusste noch nichtmal, dass es bei F-Zero eine Bremse gibt ^^"
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Scorplian
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#232

Beitrag von Scorplian »

Shogoki hat geschrieben:
8. Okt 2022, 21:29
Bei den F-Zeros für SNES und GBA reicht es, wenn man vom Gas geht und die Verlagerung des Gewichts über die Schultertasten zu nutzen. Und natürlich im richtigen Moment wieder aufs Gas zu gehen. Bremsen muss man da nicht. Wusste noch nichtmal, dass es bei F-Zero eine Bremse gibt ^^"
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Was du erklärst, ist halt schon etwas advanced. Als Anfänger hatten wir keinen Plan und waren dann einfach nur froh, nicht mehr ständig wie Autoscooter an die Wände zu dotzen ^^'
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Clawhunter
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#233

Beitrag von Clawhunter »

eigentlich ist es ja völlig falsch als Anwender zu verlangen dass die Bremse unnötig sein muss, wenn es sie doch gibt. Aber ich geb zu: Ich habs auch immer sehr genossen drauf verzichten zu können auf die Bremse zu drücken bei verschiedensten Racern^^ Glaub Yoshi ist auch der Meinung, dass man mit durchgedrücktem Laufen-Knopf in 2D Marios gut durchs Spiel kommen muss. Und ja, auch das war lange meine Meinung bzw. hab ich lange so gemacht. Heutzutage spiel ich aber auch manchmal die ein oder ander Sprungpassage ohne auf den Rennenknopf zu drücken und siehe an: Es ist auf einmal leichter :D

und doch @Scorplian gerade als Anfänger ist man vielleicht der Meinung dass es doch gerade auch ohne Bremsen gehen muss. Zumindest hab ich früher auch so getickt^^ Insbesondere wenn das Spiel schon so losgeht dass man alles ohne Bremsen schafft bzw. schaffen kann und etwa bei Super Mario Kart wars ja so. Ehrlich gesagt fahre ich (Fun-)Racer noch immer so dass ich erstmal davon ausgehe dass ich gar nicht bremsen muss :D Ist mir echt erst wieder bei NFS Heat passiert (tatsächlich braucht man die Bremse auch gar nicht; nur die Handbremse :ugly:).

Grundsätzlich ist es ja egal ob Bremsen nötig ist oder nicht, wichtig ist dass das Gameplay-Feeling stark ist. Und das geht sowohl mit Bremsen wie ohne. Aber ich kann Kritik an Simulationsracern wo man nur der Ideallinie folgt und vor jeder Kurve abbremst, um danach wieder rauszubeschleunigen, komplett nachvollziehen bzw. bin derselben Meinung - ich habe damals glaub Forza 2* [+ ein paar Moto GPs] so gespielt und hatte trotzdem Spaß dran (tolle Grafik + Geschwindigkeit hat geholfen) aber eigentlich ist dieses Gameplay nur noch traurig: Geführt von einer vorgegebenen Linie mit Kurven die total langweilig zu durchfahren sind. Händchenhalten + langweiligste Kurvensteuerung ever; geht wirklich nicht klar und würd ich heute auch nicht mehr so spielen.
*glaub Forza2 war so dass man auswählen durfte welche Karre man spielt und ich Dummerchen hab natürlich einfach die megaschnellen Flitzer genommen ohne zu ahnen dass ich dadurch eben genau in diese langweilige-Kurvensteuerungsfalle tappe (Vgl. Grid aus meinem vorigen Kommentar, wo das bei Prototypen halt ähnlich ist [aber es gibt ein Glück keine Ideallinie!], aber bei langsameren Karren halt gar nicht).

@Scorplian Ich spiele am liebsten in der Egoansicht, weil dort das Geschwindigkeitsgefühl am besten rüber kommt :D
Die ist auch am effektivsten um bewerten zu können wie nah man noch an einen Gegenfahrer rankommen kann. Leider versagt sie völlig dabei zu wissen was neben einem abgeht und ist deshalb mit meiner liebsten Tätigkeit, dem Gerammel, nicht zu vereinen^^
Sprich: Ich nutze trotzdem meistens die Third Person Ansicht (bei NFS Heat wechsel ich tatsächlich gerade munter zwischen den beiden Perspektiven durch). Und ja mit VR sprichst du was an: Glaub erst mit VR könnte diese Egosicht oder auch die Cockpit-Perspektive (die ich schon allein deshalb nicht nehme weil das Sichtfenster zu klein wird) richtig zum Vergnügen bzw. zur Hauptansicht werden. Aber aktuell ist mir die Investition in VR zu groß^^
außerdem (auch wenn es rational unlogisch ist) hab ich dann etwas worauf ich mich noch freuen kann bis ich dann den Sprung, also zu VR, tue :D
(hab schon ordentlich VR, Valve Index, gespielt bei nem Kumpel, aber tatsächlich noch keine großen Racer)
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#234

Beitrag von Scorplian »

Clawhunter hat geschrieben:
9. Okt 2022, 00:30
eigentlich ist es ja völlig falsch als Anwender zu verlangen dass die Bremse unnötig sein muss, wenn es sie doch gibt. Aber ich geb zu: Ich habs auch immer sehr genossen drauf verzichten zu können auf die Bremse zu drücken bei verschiedensten Racern^^ Glaub Yoshi ist auch der Meinung, dass man mit durchgedrücktem Laufen-Knopf in 2D Marios gut durchs Spiel kommen muss. Und ja, auch das war lange meine Meinung bzw. hab ich lange so gemacht. Heutzutage spiel ich aber auch manchmal die ein oder ander Sprungpassage ohne auf den Rennenknopf zu drücken und siehe an: Es ist auf einmal leichter :D

und doch @Scorplian gerade als Anfänger ist man vielleicht der Meinung dass es doch gerade auch ohne Bremsen gehen muss. Zumindest hab ich früher auch so getickt^^ Insbesondere wenn das Spiel schon so losgeht dass man alles ohne Bremsen schafft bzw. schaffen kann und etwa bei Super Mario Kart wars ja so. Ehrlich gesagt fahre ich (Fun-)Racer noch immer so dass ich erstmal davon ausgehe dass ich gar nicht bremsen muss :D Ist mir echt erst wieder bei NFS Heat passiert (tatsächlich braucht man die Bremse auch gar nicht; nur die Handbremse :ugly:).
Hmm... das ist halt schon imo etwas Messers Schneide.
Mit Anfänger meinte ich hierbei ja auch nicht, wie ein Anfänger freundliches Spiel hier aussehen sollte, sondern ich meinte wirklich nur "wir haben als Anfänger im schweren FZero die Bremse benutzen müssen". Genau da kommt auch das Problem bei der Sache. Natürlich ist der Gedanke vollkommen richtig, ein seichtes Easy-to-Pickup Spiel so zu gestalten, dass die Bremse überhaupt nicht nötig ist (selbst für einem blutigen Anfänger). Aber wenn das Spiel ein wenig mehr fordernd sein soll und die Strecken auch ordentlich scharfe Kurven + entsprechende Geschwindigkeiten bieten sollen, ist es imo undenkbar ohne eine Bremsfunktion für Anfänger. Ob die dann im Highlevel überhaupt benutzt wird, tut ja hier nichts zur Sache.
Wie gesagt, Mario Kart 8 Deluxe auf 200cc ist für meine Verhältnisse ohne Bremsen nicht möglich, ohne ein totaler Crack in dem Spiel zu sein ^^'. Außer man holt vielleicht die absolut leichteste Kombi an Fahrer und Fahzegteilen, aber da wären wir dann wieder bei einem anderen möglichen Kritkpunkt.

Aber das ist an sich auch alles gar nicht so wichtig. Die Vermutung/Behauptung, die ich hier einfach nur aufstelle: Es kann schnell passieren, dass man bei den eigen gelobten Titeln meint, Bremsen wäre darin nicht nötig, obwohl dies eventuell nur aufgrund des Skills so ist. Wohingegen man bei Spielen, hinter denen man weniger steht zu voreillig meinen kann, dass Bremsen stark verwendet werden muss, obwohl dies eventuell gar nicht der Fall ist.
Ich meine...
Meine Racing Favoriten sind CTR, GRIP, WipEout und Motorstorm. Welche Überraschun, in keinem dieser Spiele Bremse ich viel. Normalerweise gar nicht :sweat:
Bei Motorstorm war dies anfänglich noch etwas stärker der Fall. Aber mit besserer Streckenkenntnis wurden durchaus viele, bis fast alle Bremssituationen ausgemerzt.

Clawhunter hat geschrieben:
9. Okt 2022, 00:30
Grundsätzlich ist es ja egal ob Bremsen nötig ist oder nicht, wichtig ist dass das Gameplay-Feeling stark ist. Und das geht sowohl mit Bremsen wie ohne. Aber ich kann Kritik an Simulationsracern wo man nur der Ideallinie folgt und vor jeder Kurve abbremst, um danach wieder rauszubeschleunigen, komplett nachvollziehen bzw. bin derselben Meinung - ich habe damals glaub Forza 2* [+ ein paar Moto GPs] so gespielt und hatte trotzdem Spaß dran (tolle Grafik + Geschwindigkeit hat geholfen) aber eigentlich ist dieses Gameplay nur noch traurig: Geführt von einer vorgegebenen Linie mit Kurven die total langweilig zu durchfahren sind. Händchenhalten + langweiligste Kurvensteuerung ever; geht wirklich nicht klar und würd ich heute auch nicht mehr so spielen.
*glaub Forza2 war so dass man auswählen durfte welche Karre man spielt und ich Dummerchen hab natürlich einfach die megaschnellen Flitzer genommen ohne zu ahnen dass ich dadurch eben genau in diese langweilige-Kurvensteuerungsfalle tappe (Vgl. Grid aus meinem vorigen Kommentar, wo das bei Prototypen halt ähnlich ist [aber es gibt ein Glück keine Ideallinie!], aber bei langsameren Karren halt gar nicht).
Tatsächlich ist Ideallinie aber auch irgendwie das Stichwort. Wobei ich vorneweg dieses Prinzip, dass einem die Linie gezeigt wird, auch dumm finde. Aber das ist auch einfach so eine "zu pur auf Rennsport"-Sache für mich o.o
Jedenfalls ist es ja genau eben dieses Ideallinien-Fahren, was das Bremsen verringern soll. Dabei findet dies imo ebenso auch in Arcade-Racern Anwendung. Die besten Runden in CTR habe ich in der Regel, wenn ich die sehr scharfen Kurven in einem richtigen Winkel nehme, um so nicht doch auf die dumme Bremse zugreifen zu müssen. In CTR gibt es dazu aber noch eine Pro-Technik für U-Turns, welche natürlich ebenso Anwendung findet ^^'

Im groben ist mir daher der ganze Gedanke um diese Elemente eigentlich ziemlich egal, für meinen eigenen Fall (wobei ich natürlich gerne drüber rede/schreibe). Ich finde jeder Racer kann irgendwo seine Reize entwickeln, wenn man sich einspielt. Daher bin ich da auch meist sehr offen bei den Spielen und verteidige auch oft welche, die ich selbst gar nicht so toll finde. Muss aber zugeben, dass ich eine kleine Abneigung gegenüber stark schlauchigen Strecken entwickelt habe. Da will ich mich zwar in der Regel dennoch meist selbst überzeugen, aber das hat schon so manches Spiel für mich kaputt gemacht (schlimmstes Bsp.: All-Star Fruit Racing).

Clawhunter hat geschrieben:
9. Okt 2022, 00:30
@Scorplian Ich spiele am liebsten in der Egoansicht, weil dort das Geschwindigkeitsgefühl am besten rüber kommt :D
Die ist auch am effektivsten um bewerten zu können wie nah man noch an einen Gegenfahrer rankommen kann. Leider versagt sie völlig dabei zu wissen was neben einem abgeht und ist deshalb mit meiner liebsten Tätigkeit, dem Gerammel, nicht zu vereinen^^
Sprich: Ich nutze trotzdem meistens die Third Person Ansicht (bei NFS Heat wechsel ich tatsächlich gerade munter zwischen den beiden Perspektiven durch). Und ja mit VR sprichst du was an: Glaub erst mit VR könnte diese Egosicht oder auch die Cockpit-Perspektive (die ich schon allein deshalb nicht nehme weil das Sichtfenster zu klein wird) richtig zum Vergnügen bzw. zur Hauptansicht werden. Aber aktuell ist mir die Investition in VR zu groß^^
außerdem (auch wenn es rational unlogisch ist) hab ich dann etwas worauf ich mich noch freuen kann bis ich dann den Sprung, also zu VR, tue :D
(hab schon ordentlich VR, Valve Index, gespielt bei nem Kumpel, aber tatsächlich noch keine großen Racer)
Mich stört bei Egoansicht schon alleine der Faktor, dass ich mein Fahrzeug oder Figur nicht sehen kann :rippi:
Das mit dem Geschwindigeitsgefühl stimm natürlich, kommt ja daher, weil man die Straße deutlich an einem vorbeizischen sieht. Was imo auch ein Faktor sein mag, welcher fps deutlicher sichtbar macht.

Auf PSVR konnte ich bisher Driveclub VR (Demo), ATV Drift & Tricks und das wirklich fantastisch umgesetzte WipEout Omega Collection testen. Gerade letzteres nailt wirklich das VR Rennerlebnis. Muss aber leider sagen, bei VR habe ich immernoch leicht Motion-Sickness, weshalb mich das normale Spielen in der Regel dann doch mehr unterhält =/
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Wytz
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#235

Beitrag von Wytz »

Also früher hab ich auch arcade-racer bevorzugt, aber in diesem Jahr konnte mich ein etwas ernsterer racer schon davon überzeugen dass das auch spass macht. Ich hab bei GT7 noch bei weitem nicht alle fahrhilfen ausgeschaltet (und vermutlich soll man das ohne lenkrad auch nicht wirklich), so hab ich immer noch minimale übersteuerungshilfe und ABS eingeschaltet und im interface wird mir gezeigt wann ich am besten bremse. Mittlerweile fühl ich mich aber sicher genug um die ideallinie zu deaktivieren, ebenso wie die kurvenmarkierungen. Oh, ich fahre natürlich noch in Automatik. Aber ich liebe jetzt schon die vielfalt mit der man die kurven zu bestreiten hat. Vollgas, halbgas, ohne gas, vollbremse, halbe bremse, (und wenn man manuell fährt noch den richtigen gang wählen); das erhöht die komplexität ungemein und erhöht so die langlebigkeit der einzelnen rennstrecken und events. Wenn es nur vollgas und links/rechts gibt kann das sehr monoton werden weil sich viele strecken dann doch einfach gleich anfühlen. da ändert dann meist auch ne drift mechanik nicht viel. also hot wheels macht mich zB nach 2-3 rennen schon satt für 3 tage. gt7 hab ich seit einigen wochen nun täglich gespielt.


ein wenig allgemeiner zum thema und nicht nur zu rennspielen:
aber ich bin auch der typ der sich lieber irgendwo festbeißt und das durch arbeitet. es ist gar nicht so mein fall von spiel zu spiel zu hopsen und zu snacken und schon nicht mehr wissen was man da im spiel erlebt hat. das ist in meinen augen eine noch größere zeit verschwendung als sich 100 stunden mit nur einem spiel zu beschäftigen. in der regel hat man da wenigstens ein können und eine kenntnis aufgebaut die man auch noch jahre später abrufen und anwenden kann. Hier wirds ja gerne mal als überlegen angesehen wenn man möglichst viele spiele durch- oder angespielt hat und leute die ein spiel ewig spielen verpassen ja angeblich so viele andere spiele. aber anders herum verpassen die anderen leute wie es ist ein spiel in seinen facetten zu meistern und zu sehen. Wie man seine 100 Stunden verbringt und auf wieviele spiele man das aufteilt sollte vollkommen egal sein. In beiden fällen hat man das volle potenzial jedes mal was neues spannendes zu erleben. Am ende muss einfach nur das spiel gut sein was man eingelegt hat. Obs neu ist oder schon oft gespielt, spielt dabei keine rolle.
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Clawhunter
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#236

Beitrag von Clawhunter »

@Scorplian
das witzige mit der Ideallinie und Simulationsracern ist ja: Im echten Leben gibts auch keine Ideallinie^^
Finde dein Beispiel mit Mario Kart 200cc echt ungünstig, weil das ja tatsächlich Jahre später erst hinzugefügt wurde (also das sag ich als Wii U-Spieler). Und soweit ich mich erinnern kann hab ich auch noch bei 150cc quasi ganz aufs Bremsen verzichtet. Aber gut, ich hab dein Argument verstanden^^ wollte aber sagen: nicht jeder Spieler geht automatisch auf die Bremse nur weils auf einmal Sinn macht - weil der Spieler vielleicht bis dahin schon so geformt ist dass er davon ausgeht dass Bremsen unnötig ist und deshalb lieber an alternativen Lösungen arbeitet (und auch weil der Spieler ja weiß: wer bremst, verliert^^) :)

@Wytz schöner Kommentar bzgl. Bremsen/Realismus.
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Shiningmind
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#237

Beitrag von Shiningmind »

Wytz hat geschrieben:
9. Okt 2022, 02:56
Also früher hab ich auch arcade-racer bevorzugt, aber in diesem Jahr konnte mich ein etwas ernsterer racer schon davon überzeugen dass das auch spass macht. Ich hab bei GT7 noch bei weitem nicht alle fahrhilfen ausgeschaltet (und vermutlich soll man das ohne lenkrad auch nicht wirklich), so hab ich immer noch minimale übersteuerungshilfe und ABS eingeschaltet und im interface wird mir gezeigt wann ich am besten bremse. Mittlerweile fühl ich mich aber sicher genug um die ideallinie zu deaktivieren, ebenso wie die kurvenmarkierungen. Oh, ich fahre natürlich noch in Automatik. Aber ich liebe jetzt schon die vielfalt mit der man die kurven zu bestreiten hat. Vollgas, halbgas, ohne gas, vollbremse, halbe bremse, (und wenn man manuell fährt noch den richtigen gang wählen); das erhöht die komplexität ungemein und erhöht so die langlebigkeit der einzelnen rennstrecken und events. Wenn es nur vollgas und links/rechts gibt kann das sehr monoton werden weil sich viele strecken dann doch einfach gleich anfühlen. da ändert dann meist auch ne drift mechanik nicht viel. also hot wheels macht mich zB nach 2-3 rennen schon satt für 3 tage. gt7 hab ich seit einigen wochen nun täglich gespielt.


ein wenig allgemeiner zum thema und nicht nur zu rennspielen:
aber ich bin auch der typ der sich lieber irgendwo festbeißt und das durch arbeitet. es ist gar nicht so mein fall von spiel zu spiel zu hopsen und zu snacken und schon nicht mehr wissen was man da im spiel erlebt hat. das ist in meinen augen eine noch größere zeit verschwendung als sich 100 stunden mit nur einem spiel zu beschäftigen. in der regel hat man da wenigstens ein können und eine kenntnis aufgebaut die man auch noch jahre später abrufen und anwenden kann. Hier wirds ja gerne mal als überlegen angesehen wenn man möglichst viele spiele durch- oder angespielt hat und leute die ein spiel ewig spielen verpassen ja angeblich so viele andere spiele. aber anders herum verpassen die anderen leute wie es ist ein spiel in seinen facetten zu meistern und zu sehen. Wie man seine 100 Stunden verbringt und auf wieviele spiele man das aufteilt sollte vollkommen egal sein. In beiden fällen hat man das volle potenzial jedes mal was neues spannendes zu erleben. Am ende muss einfach nur das spiel gut sein was man eingelegt hat. Obs neu ist oder schon oft gespielt, spielt dabei keine rolle.
Zu diesem Satz:

Hier wirds ja gerne mal als überlegen angesehen wenn man möglichst viele spiele durch- oder angespielt hat und leute die ein spiel ewig spielen verpassen ja angeblich so viele andere spiele.

Meine Frage:

Wie kommst du darauf? Ich nehme an, weil es den Et Voila Thread gibt wo durchgespielte Titel aufgelistet werden? Ich glaube den meisten ist es egal wieviele Spiele Person X durchgespielt haben. Ich glaube eher, dass deine Schlussfolgerung von dir selbst erzeugt wird. Jeder, der sich vergleicht kann zu diesem Schluss kommen und die Lösung dafür ist dann sich eben nicht zu vergleichen. Nur weil bspw. Rippi im Jahr 100 Spiele durchspielt, heißt das nicht, dass er irgendwem überlegen ist und es heißt auch nicht dass er dadurch ein besseres Spielerlebnis wie bspw. Yoshi oder du haben, die dann ein Spiel umso intensiver genießen. Für mich hat der Et Voila Thread nur eine Funktion: Sich in Erinnerung zu rufen, was man durchgespielt hat und ich liste dort z.b. auch nicht jeden Titel.
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Sun
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#238

Beitrag von Sun »

Shiningmind hat recht, vergleiche mich da weniger mit anderen, sondern nutze das oft um mich mit mir selbst zu vergleichen, also im Jahresvergleich, aber auch um eben nachschauen zu können was ich so die letzten Jahre gespielt habe. Das mache ich sogar sehr oft.
Und ja bei vielen spielen ist der Reiz einfach raus wenn ich es regulär durch habe. Es gibt einige Spiele bei denen es vorkommt, dass ich dann noch mehr Bock habe und da investiere ich durchaus mehr Zeit. Jetzt könnte man zwar sagen ich kann mir die Spiele bei denen der Reiz dann weg ist und die ich auch nur gut fand sparen. Aber ich kann das ja nicht vorher wissen. Und nein, einen Motivation besonders gut in einem Spiel zu sein habe ich per se erstmal nicht.

Meine Erinnerung wäre aber auch nicht besser wenn cih weniger Spiele spiele.
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Wytz
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#239

Beitrag von Wytz »

Ach an den thread hab ich noch nicht mal gedacht. Meinte eher so Kommentare im discord nach dem Motto ‚warum spielst du das immer noch‘ oder wenn ich ein souls revisit gespielt habe ‚warum spielst du nicht lieber ein soulslike?‘

Usw. Nichts ernstes. Aber revisits und langes spielen einzelner Titel scheint hier im Durchschnitt halt auch eher selten beliebt zu sein. Der Drang neue Titel auszuprobieren scheint für die meisten hier Vorrang zu haben. Was aber auch nicht schlimm ist.
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Guybrush Threepwood
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#240

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Screw hat geschrieben:
6. Okt 2022, 22:42
So wünsch ich mir das nächste Mario!
Da würde ich gerne wissen, was dich eigentlich reizt? Das wirkt enorm weitläufig. Meuterst du nicht schon bei den überschaubaren Sandbox-Leveln in Odyssey?
Clawhunter hat geschrieben:
9. Okt 2022, 13:08
das witzige mit der Ideallinie und Simulationsracern ist ja: Im echten Leben gibts auch keine Ideallinie^^
Äh, doch? Hast du noch nie ein Autorennen gesehen? Die fahren immer auf der gleichen Linie, wenn sie nicht zu überholen versuchen, auf der Ideallinie eben. Wenn du ernsthaft schnell sein willst, im Time Trial-Modus etwa, hast du auch in Arcadespielen, in denen es im normalen Spiel keine Rolle spielt (Mario Kart etwa) schnell eine Ideallinie gefunden, die du immer weiter verfeinerst. Die schnellsten Ghosts dürften immer ziemlich gleich über die Strecke fahren, wenn nicht jemand gerade eine neue Abkürzung entdeckt hat.



Wenn Rennspiele früher (ich spiele seit dem Dreamcast kaum noch welche) eine Cockpitkamera geboten habe, dann habe ich die auch immer genommen. Aber ich rede von einer richtigen Cockpitperspektive. Die Motorhabenkamera oder die, wo man vorne am Fahrzeug klebt, akzeptier(t)e ich nicht als Ersatz, dann lieber die Third Person-Kamera.

Wreckfest als mein einziges, aktuelles Rennspiel muss man unbedingt in der Cockpitperspektive spielen, finde ich. Das ist so lustig, wenn die Motorhaube verbeult ist oder sich gelockert hat und man dann die meiste Zeit fast blind ist.
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