Interessantes und Kurioses aus der Videospielwelt

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Ryudo
Tausendsassa
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#661

Beitrag von Ryudo »

Cube hat geschrieben: 7. Aug 2026, 07:15
Clawhunter hat geschrieben: 6. Aug 2026, 20:26 Hätte ich die Frage andersrum stellen sollen und euch raten lassen was der bekannteste oder erfolgreichste deutsche Spielecharakter ist?
Der Bus aus der Bus Simulator Reihe?
Ich musste gerade herzhaft lachen. :D

Der Bus aus Bussimulator, Hitler und das Moorhuhn. Oh je…
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Screw
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#662

Beitrag von Screw »

Mario lässt das Hirn wachsen.
Es sind erneut wissenschaftliche Arbeiten aufgetaucht, die ein Experiment zusammenfassen, bei dem ein Zusammenhang zwischen Videospielen und der Plastizität des menschlichen Gehirns untersucht wurde. Die Ergebnisse der 2014 durchgeführten Studie deuten darauf hin, dass Videospielen die Menge an grauer Substanz in Schlüsselbereichen des Großhirns aktiv erhöhen kann.

Vor und nach Abschluss der Testreihe wurden MRT-Aufnahmen der Gehirne aller Teilnehmer angefertigt. Dr. Kuhn stellte bei der Gruppe der Videospieler eine „signifikante Zunahme der grauen Substanz“ in mindestens drei Hirnregionen fest – konkret im rechten Hippocampus, im rechten präfrontalen Kortex sowie im Kleinhirn (beidseitig). Bei der Gruppe, die keine Videospiele spielte, zeigten sich hingegen keine Anzeichen einer solchen Zunahme der grauen Substanz.

Der vielleicht faszinierendste Aspekt des Experiments ergibt sich aus der Betrachtung der Funktionen dieser spezifischen Hirnareale. Aufgrund meines eigenen neurowissenschaftlichen Wissens – und nicht etwa durch bloße Online-Recherche – kann ich sagen, dass die Hippocampus-Formation des Gehirns für die Bildung und das Verständnis räumlicher Karten zuständig ist, während der präfrontale Kortex (soweit ich mich recht erinnere) Planungs- und strategische Entscheidungsprozesse steuert. Das Kleinhirn ist typischerweise für motorische Fähigkeiten verantwortlich, einschließlich reaktiver Bewegungen und Rhythmusgefühl.

Es ist leicht nachzuvollziehen, warum diese Fähigkeiten für das Gaming entscheidend sind; so erfordert beispielsweise Super Mario 64 DS den stetigen Einsatz von Orientierungsvermögen, strategischer Entscheidungsfindung und Reaktionsgeschwindigkeit. Dr. Kuhn kam zu dem Schluss, dass Gaming die Plastizität des Gehirns steigern kann, und äußerte sogar die Vermutung, dass das Medium bei entsprechender weiterer Forschung als Form der Neurotherapie eingesetzt werden könnte – womit sich möglicherweise den Auswirkungen von PTBS, Schizophrenie und neurodegenerativen Erkrankungen entgegenwirken ließe.
https://www.timeextension.com/news/2026 ... your-brain
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