Spiele bei denen sich das Scheitern lohnt
- Clawhunter
- Beiträge: 2920
- Registriert: 21. Jan 2021, 23:50
Spiele bei denen sich das Scheitern lohnt
Damit meine ich nicht unbedingt dass man durchs Scheitern Spielvorteile bekommt, sondern Spiele wo man durchs eigene Scheitern halt was Tolles entdeckt, sieht oder storymäßig mitbekommt.
Ich hab folgende Beispiele parat:
Detroit Become Human: Egal was passiert, das Spiel bricht nicht ab, es geht weiter. So kann letztlich eine Storyline interessanter sein in der man Fehlschläge hatte als eine in der man alles "richtig" gemacht hat. Und das ist imo insb. bei Kara so (s. zugehöriger Thread für Spoiler).
Walking Dead Season 1: Man muss hier nicht alle Quicktime-Events gewinnen. Klar, ab und zu stirbt man wirklich und wird zurückgesetzt, aber das Spiel ist so designed, dass Scheitern häufig ok ist (Spiel geht weiter) oder man zumindest ne ziemlich coole Sterbeszene spendiert bekommt. Wäre doch schade wenn man die alle nie zu Gesicht bekommt?!
Turtles II fürn Gameboy: Man entscheidet am Anfang welchen der 4 Turtles man spielt (Donatello!). Wenn man aber scheitert, wird der Turtle eingesperrt und man muss mit einem anderen weiterspielen. Das Coole: Nach jedem Level kann man im Bonuslevel einen eingesperrten Bruder retten! Muss dafür allerdings nen harten Kampf überstehen, was sehr schwer ist. Umso mehr freut man sich wenns gelingt bzw. umso dramatischer ist es. Hingegen wenn man noch kein Leben verloren hat, sammelt man im Bonuslevel einfach langweilig Pizzen auf. Sprich: Die Szenen wenn man mal gescheitert ist, sind viel epischer als wenn man einfach rockt.
Planescape Torment: Ich geb zu das hatte ich fast vergessen und fällt mir nur gerade ein weil ichs in nem Artikel gelesen hatte. Wenn man stirbt, kommt man an einen altbekannten Ort und kann dort storymäßig neue, interessante Dinge erleben. D.h. eigentlich ist das Spiel so designed dass es ok ist zu sterben (nur die Spieler, mir inkl., waren solch Gameplay nicht gewohnt, d.h. sie haben trotzdem lieber savescumming betrieben^^).
Habt ihr weitere?
Ich hab folgende Beispiele parat:
Detroit Become Human: Egal was passiert, das Spiel bricht nicht ab, es geht weiter. So kann letztlich eine Storyline interessanter sein in der man Fehlschläge hatte als eine in der man alles "richtig" gemacht hat. Und das ist imo insb. bei Kara so (s. zugehöriger Thread für Spoiler).
Walking Dead Season 1: Man muss hier nicht alle Quicktime-Events gewinnen. Klar, ab und zu stirbt man wirklich und wird zurückgesetzt, aber das Spiel ist so designed, dass Scheitern häufig ok ist (Spiel geht weiter) oder man zumindest ne ziemlich coole Sterbeszene spendiert bekommt. Wäre doch schade wenn man die alle nie zu Gesicht bekommt?!
Turtles II fürn Gameboy: Man entscheidet am Anfang welchen der 4 Turtles man spielt (Donatello!). Wenn man aber scheitert, wird der Turtle eingesperrt und man muss mit einem anderen weiterspielen. Das Coole: Nach jedem Level kann man im Bonuslevel einen eingesperrten Bruder retten! Muss dafür allerdings nen harten Kampf überstehen, was sehr schwer ist. Umso mehr freut man sich wenns gelingt bzw. umso dramatischer ist es. Hingegen wenn man noch kein Leben verloren hat, sammelt man im Bonuslevel einfach langweilig Pizzen auf. Sprich: Die Szenen wenn man mal gescheitert ist, sind viel epischer als wenn man einfach rockt.
Planescape Torment: Ich geb zu das hatte ich fast vergessen und fällt mir nur gerade ein weil ichs in nem Artikel gelesen hatte. Wenn man stirbt, kommt man an einen altbekannten Ort und kann dort storymäßig neue, interessante Dinge erleben. D.h. eigentlich ist das Spiel so designed dass es ok ist zu sterben (nur die Spieler, mir inkl., waren solch Gameplay nicht gewohnt, d.h. sie haben trotzdem lieber savescumming betrieben^^).
Habt ihr weitere?
Also gerade bei The Walking Dead hat es mich irgendwann extrem genervt, dass die Entscheidungen größtenteils vollkommen egal sind und die Geschichte in eine bestimmte Richtung gedrückt wird.
Ansonsten haben mir die letzten beiden Titel der Dark Pictures Anthology-Reihe recht gut gefallen, da hier ein Scheitern auch recht spannend sein konnte. Die frühen Teile waren mir ein wenig zu durchschaubar bzw. waren in meinen Augen auch einfach nicht spannend.
Scheitern lohnt sich auch in Dispatch, welches mit seinen Missionen, auf die man seine Superhelden verteilen muss, ja auch darauf ausgelegt ist, den Spieler in Stress zu versetzen.
Ansonsten haben mir die letzten beiden Titel der Dark Pictures Anthology-Reihe recht gut gefallen, da hier ein Scheitern auch recht spannend sein konnte. Die frühen Teile waren mir ein wenig zu durchschaubar bzw. waren in meinen Augen auch einfach nicht spannend.
Scheitern lohnt sich auch in Dispatch, welches mit seinen Missionen, auf die man seine Superhelden verteilen muss, ja auch darauf ausgelegt ist, den Spieler in Stress zu versetzen.
Crash Bandicoot 2 & 3
wegen der zahlreichen Slapstick Death-Animations
Als Kind fand ich das so lustig, wenn Crash an Stacheln kommt und dadurch dann wie ein Ballon durch die Gegend fliegt oder von einem Knüppel gegen den Bildschirm geklatscht wird. Definitiv vor allem toll, wenn man alte Cartoons mag (vornehmlich Looney Tunes).
wegen der zahlreichen Slapstick Death-Animations
Als Kind fand ich das so lustig, wenn Crash an Stacheln kommt und dadurch dann wie ein Ballon durch die Gegend fliegt oder von einem Knüppel gegen den Bildschirm geklatscht wird. Definitiv vor allem toll, wenn man alte Cartoons mag (vornehmlich Looney Tunes).
Der ungefähren Logik nach lohnt es sich auch in Tomb Raider '96 oder Tomb Raider '13 drauf zu gehen, um all die Tode der Dame durch Aufspießung, Genickbruch, Zerquetschungen etc. miterleben zu können.Scorplian hat geschrieben: ↑8. Feb 2026, 16:28 Crash Bandicoot 2 & 3
wegen der zahlreichen Slapstick Death-Animations
Als Kind fand ich das so lustig, wenn Crash an Stacheln kommt und dadurch dann wie ein Ballon durch die Gegend fliegt oder von einem Knüppel gegen den Bildschirm geklatscht wird. Definitiv vor allem toll, wenn man alte Cartoons mag (vornehmlich Looney Tunes).
----
Wenn ich mich recht erinnere, hatten in Alpha Protocol auch in den Sand gesetzte Missionen starke Auswirkungen auf die Handlung und das musste nicht unbedingt zu einem schlechteren Ende führen. Könnte ich aber auch irren und es mit einem anderen Spiel verwechseln.
- Guybrush Threepwood
- Beiträge: 3024
- Registriert: 1. Mai 2020, 14:23
Sunset Overdrive hat keine besonderen Todesanimationen, aber ganz witzige Respawn-Varianten.
Ich meine, ich habe in Lylat Wars immer die von Independence Day inspirierte Mission versaut, weil ich A) das Massengefecht in der Mission mochte und es länger dauert, wenn man das Mutterschiff nicht zerstört und weil ich B) irgendein Level auf der Route, die sich nach der Niederlage öffnet, auch besser als die auf der erfolgreichen Route fand. Win Win beim Losen!
Ich meine, ich habe in Lylat Wars immer die von Independence Day inspirierte Mission versaut, weil ich A) das Massengefecht in der Mission mochte und es länger dauert, wenn man das Mutterschiff nicht zerstört und weil ich B) irgendein Level auf der Route, die sich nach der Niederlage öffnet, auch besser als die auf der erfolgreichen Route fand. Win Win beim Losen!
Ich würde cartoony Slapstick Deaths nicht solchen wie in Tomb Raider vergleichenCube hat geschrieben: ↑8. Feb 2026, 16:56Der ungefähren Logik nach lohnt es sich auch in Tomb Raider '96 oder Tomb Raider '13 drauf zu gehen, um all die Tode der Dame durch Aufspießung, Genickbruch, Zerquetschungen etc. miterleben zu können.Scorplian hat geschrieben: ↑8. Feb 2026, 16:28 Crash Bandicoot 2 & 3
wegen der zahlreichen Slapstick Death-Animations
Als Kind fand ich das so lustig, wenn Crash an Stacheln kommt und dadurch dann wie ein Ballon durch die Gegend fliegt oder von einem Knüppel gegen den Bildschirm geklatscht wird. Definitiv vor allem toll, wenn man alte Cartoons mag (vornehmlich Looney Tunes).![]()
Kommt natürlich drauf an, ob man generell so überspitzte absolut unrealistische Cartoon Gewalt kritisiert oder eben nicht
In den "Death End"-Spielen gibt es auch allerlei Szenen zu schlechten Enden bei Toden, aber iirc braucht man die (teilweise?) für richtige Spielenden. Zählt das dann noch? 
"Ich glaube Carmine ist als Kind in den Grummeltrank gefallen" -Rippi